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Café zum Sonntag macht Pause

am 21. Juli zum Abschluss des ersten Halbjahres und vor der Sommerpause standen die sommerlich bunt geschmückten Tische im Seitenschiff der Dreifaltigkeitskirche für die Besucherinnen und Besucher  wieder bereit.

Trotz der schwülwarmen Sommertemperatur waren alle gedeckten Plätze schnell belegt. Das lag sicher auch an dem verlockenden Duft, der die Gäste bereits am Eingang begrüßte.

Denn diesmal wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit selbst- gebackenen Waffeln, dazu heißen Kirschen, Vanilleeis und Schlag-sahne, verwöhnt, vorbereitet und abgebacken vom „Cafe zum Sonntag“ Team, seit einiger Zeit verstärkt durch Birgit Fiebinger-Weigt und unterstützt von Rüdiger Buschmann (als „Alibimann“).

Da zum Ende noch reichlich Waffeln vorhanden waren, konnten sich die Gäste auch nach dem gemeinsamen Nachmittag am Buffet bedienen und Waffeln mit nach Hause nehmen. So ging die Sommerpause gut an und das „Cafe zum Sonntag“ bleibt in Erinnerung, bevor es im September wieder weitergeht mit Kaffee und süßen Leckereien.

Text u. Fotos: Rüdiger Buschmann

Feierabendmahl in der Dreifaltigkeitskirche

Die Farbe Grün dominierte am Freitagabend, dem 21. Juni, in der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp in Herne-Süd, als Laienprediger Rüdiger Buschmann achtzig Teilnehmende begrüßte und das an diesem Kirchentagsfreitag in vielen Dortmunder Gemeinden gefeierte Mahl  eröffnete. An den grünen Kirchentagsschals konnte man erkennen,  dass auch viele auswärtige Gäste das Angebot nutzten, gemeinsam mit ihren Quartiersgastgebern zu feiern.

Ein Mitarbeiterinnenteam mit Frauenhilfsleiterin Irmhild Hartmann hatte die Tische unter Anderem mit Kerzentransparenten zur Kirchentagslosung geschmückt. Speisen standen bereit, die im liturgischen Ablauf besonders hervorgehoben wurden, auch grünfarbige Lebensmittel wie Gurken, Oliven und Basilikum, durchaus mit biblischem Bezug.

Pfarrer Horst Bastert trug Psalm 23 aus der Bibel in gerechter Sprache vor. „Wie viel Gutes passiert euch jeden Tag!“ hieß es in der ersten Tischrede. „Wie hell leuchtet Gottes Gnade!“ Die Kyrierufe – eine einzige Einladung, den Sinn zu ändern und „den Zweifel zu umarmen“, wie in einem neuen Kirchentagslied  empfohlen wird.

Auch nach Abschluss der Feier fanden noch spät aus Dortmund zum Schlafquartier Heimkehrende den Weg in die Dreifaltigkeitskirche, um von ihren Tageserfahrungen in Dortmund zu erzählen.

links: Es ist alles bereit, ein Blick auf die gedeckten Tische im Seitenschiff der Dreifaltigkeitskirche.

Bildzeile: Die enge Verschränkung von Agape- und Abendmahl sorgte im Ablauf des Abends dafür, dass die Teilnehmenden miteinander über ihre Glaubens- und aktuelle Kirchentagserfahrungen gut ins Gespräch kamen.

Bildzeile: Laienprediger Rüdiger Buschmann freute sich über die vielen positiven Rückmeldungen zur Durchführung des Feierabendmahls. Hier mit den Mitarbeiterinnen Brigitte Heciak, Heidi Zebrowski und Margret Trappe-Creß (von links nach rechts).

Bildzeile: Den Gottesdienst am 1. Sonntag nach Trinitatis feierte die Petrusgemeinde zentral als Teil der Kirchentagsgemeinde mit der Live-Übertragung des Abschlussgottesdienstes aus dem Dortmunder BVB-Stadion. Foto: Friedrich-Wilhelm Spemann

 

 

Foto: Siepmann

Die Christuskirche der Petrusgemeinde trägt seit Sonntag, 2. Juni 2019, den Beinamen Kinderkathedrale. In einem Familiengottesdienst besiegelten vornehmlich die Kinder des angrenzenden Kindergartens Löwenherz, was ohnehin schon seit geraumer Zeit Wirklichkeit geworden ist: Diese Kirche ist auch ihre Kirche, in der sie sich allmorgendlich im Kreis versammeln, und deren Innenraum sie mit zahlreichen Basteleien von biblischen Begebenheiten ausgeschmückt haben.

Begleitet vom CVJM-Posaunenchor feierte die Gemeinde mit den Kindern und Erzieherinnen in der prallvoll besetzten Christuskirche die Namensgebung. „Wer diese Kirche betritt, sieht gleich: Hier sind Kinder aktiv und willkommen“, sagte Pfarrer Jens-Christian Nehme. Zu Beginn „schleppten“ die Kinder die Steine (große Kartons) zum Bau der Kinderkathedrale zum Altar, und im Verlauf des Gottesdienstes entstand daraus symbolisch der Neubau eines Gotteshauses für Kinder. Und am Ende ging die Eröffnung der Kinderkathedrale nahtlos über ins Gemeindefest der Petrusgemeinde im Garten hinter dem Kindergarten und der Christuskirche.

Text und Fotos: Mydlak

Mit einem Konzert in der Lutherkirche feierte die CVJM-Nachwuchsband Soul Kids am Freitag, 24.5.2019, ihr fünfjähriges Bestehen. Die Soul Kids – Kai, Nico, Sören, Mia und Simen – sind im Alter zwischen 8 und 14 Jahren und proben und spielen gemeinsam mit den Erwachsenen Britta Lauenstein und Wolfgang Flunkert, dem Kreiskantor des Evangelischen Kirchenkreises. Am Mischpult in der Lutherkirche agierte Frerich, der auch den gesamten Technikaufbau besorgte. Hut ab!

Rund 50 Besucher erlebten ein Programm mit Deutsch-Rock-Cover-Versionen – von Andres Burani bis zu den Toten Hosen. Mit eindrucksvoller Spielfreude und erstaunlicher Gelassenheit trugen die Nachwuchsmusiker ihre Lieder vor. Sehr zur Freude des Publikums. Der Chor Soul Voices unter der Leitung von Wolfgang Flunkert trat als Special Guest des Abends auf. Da die Gründung der Voices in der Kreuzkirchen-Gemeinde später als die der Kids datierte, orientierte man sich bei der Namensgebung des noch jungen Chores an der Nachwuchsband. Zum Repertoire der Soul Voices gehören Spiritual und Gospel, neues geistliches Lied, Worship und Pop-Songs.

v.l. Nico, Sören, Britta, Simen

am Schlagzeug Nico

Mia und Wolfgang Flunkert am Keyboard
Frerich am Mischpult
Gastauftritt der Soul Voices

Text undFotos: Günter Mydlak

 

Frauenhilfsjahresfest mit Kultur

Christel Wolff, Erika Strohmeier und Roswitha Winkler tragen ihre Texte vor

Zum 97. Jahresfest der Frauenhilfe Dreifaltigkeit konnte Leiterin Irmhild Hartmann im Seitenschiff der Dreifaltigkeitskirche drei Frauen begrüßen, die im Rahmen der Schreibwerkstatt des Vereins ID 55 selber Texte verfassen. Christel Wolff, Erika Strohmeier und Roswitha Winkler trugen den Frauen am Jahresfest Texte vor, die sich mit Erinnerungen aus der Kindheit und Jugend befassen. Es ging zum Beispiel um Erinnerungen aus dem elterlichen Bäckereibetrieb in der Nachkriegszeit aus der Sicht der Tochter, die natürlich mitarbeiten musste. Auch der Freizeitbereich der Jugendlichen mit Petticoat, Rockn‘ Roll, Kinogängen und  Kirmesabenteuern kamen in Prosa zur Sprache. Roswitha Winkler knüpfte mit ihren Gedichten an für sie heilsame Impressionen mit Naturerfahrungen an. Alle drei Frauen bekamen für ihren Vortrag anerkennenden Applaus.

Texte, Lieder und Gebete zum Thema „Sonne“ dienten Leiterin Irmhild Hartmann als roter Faden des Nachmittags. Eine kleine selbst gebastelte Sonne in schönstem Gelb konnte jede Besucherin mit nach Hause nehmen. Der Jahresbericht nannte fünf neue Frauenhilfsmitglieder: Birgit Fiebiger-Weigt, Inge Grothaus, Ursula Winkelmann, Irmgard Raphael und Ellen Nolting. Gedacht wurde der verstorbenen Margot Schweppe. Gemeindekantor Axel Lask gestaltete den Nachmittag mit ausgesuchten Klavierstücken und begleitete die Lieder.

Bildzeilen: Roswitha Winkler(stehend) steuerte einen autobiographischen Text bei. Daneben Christel Wolff (links) und Christel Strohmeier.

Leiterin Irmhild Hartmann überreichte den Bezirksfrauen und Mitarbeiterinnen als Dankeschön für ihre Jahres-Mitarbeit ein kleines Geschenk

Patinnenkreis übergibt Spende

Der Patinnenkreis der Dreifaltigkeitskirche machte dem ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst zu Ostern eine große Freude: Ursel Kalinna, Christel Dawin, Brigitte Heciak und Marlies Reimüller übergaben im Namen des Patinnenkreises eine Spende von fünfhundert Euro.

Der Kreis trifft sich an jedem ersten Mittwoch im Monat zum Frühstück in der Kirchenküche der Dreifaltigkeitskirche. Er nimmt sich in jedem Jahr eine diakonische oder soziale Einrichtung vor, für die er kontinuierlich Spenden sammelt.

Elke Fleckhaus und Sandra Westhoff empfingen die Damen aus Herne und informierten sie über die Arbeit der Einrichtung, die der Deutsche Kinderhospizverein seit zehn Jahren im Kreis Recklinghausen betreibt. Betreut werden Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern und Familien, deren Kinder verstorben sind.

Bildzeile: Marlies Reimüller, Ursel Kalinna (1. Und 2. von links) und Brigitte Heciak (2. Von rechts) über geben den Mitarbeiterinnen des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes die Osterspende.

Mit grünen Palmzweigen sind die Kinder des Familienzentrums Dreifaltigkeit an Palmsonntag in den Kirchenraum eingezogen. Gemeinsam haben Sie den Erwachsenen gezeigt, dass Jesus auf eine ganz andere Weise König sein wollte: ein sanftmütiger König, der keinen goldenen Thron besteigt. Ein König ohne Schwert und ohne Zeichen äußerer Würde. Dagegen ist Jesus ein König mit einem Ohr für die Sorgen und Nöte der Menschen, ein König mit einem großen Herzen für benachteiligte und schuldig gewordene Menschen. Das hat nicht allen gut gefallen. Und so haben seine Gegner in Jerusalem dafür gesorgt, dass sich später die Stimmung im Volk gegen ihn wendete.

Am Vorabend seiner Gefangennahme feiert Jesu in Jerusalem mit seinen Jüngern das Passahfest. Er gibt dem Passahmahl, dem Mahl der Befreiung, an diesem Abend eine Deutung, die zu tun hat mit seinem eigenen Leben. Daran denken wir am Gründonnerstag, wenn wir in der Dreifaltigkeitskirche um 15 Uhr zur Tischabendmahlsfeier zusammenkommen.

Bildzeilen:

„Was war Jesus für ein König?“ fragen die Kinder an Palmsonntag in der Dreifaltigkeitskirche.

Die gedeckten Tische warten auf die Gottesdienstteilnehmer an Gründonnerstag.

Mit Posaunen warben am Samstag, dem 13. April, Vertreter aus Herner Kirchengemeinden in der Herner Bahnhofstraße am Kugelbrunnen um Gastfreundschaft beim Dortmunder Kirchentag im Juni.

Es werden dringend weitere private Übernachtungsmöglichkeiten für Dauergäste ab 35 Jahren für insgesamt vier Übernachtungen gesucht. Laut Auskunft des Kirchentagsbüros fehlen noch weitere viertausend Betten. Darauf wiesen die Pfarrer Cornelius Heering, Erhard Nierstenhöfer und Horst-Hermann Bastert mit der Privatquartierbeauftragten Heidi Zebrowski die Vorbeigehenden hin und warben mit Verteilmaterial.

Unterstützung bei ihrer Aktion erfuhren sie von einer Bläsergruppe des CVJM-Posaunenchores, die mit ihrem Leiter Stefan Wilhelm trotz der niedrigen Außentemperaturen viele bekannte Choräle spielten, sehr zur Freude der Passanten.

Es geht um eine einfache Schlafgelegenheit in der Zeit vom 19. bis 23. Juni. Ein Frühstück wäre schön, ist aber nicht Bedingung. Wer bereit ist, sich als Gastgeber beim Kirchentag zu engagieren, kann sich selbst bei www.Kirchentag.de online anmelden oder anrufen bei Heidi Zebrowski, (02323) 43987.

Text:HB

Fotos: Günter Mydlak

Sabine Schwesig vermittelt lebendiges Bild in der Frauenhilfe Dreifaltigkeit

Am ersten Donnertag des Monats April referierte in der Herner Fraue4nhilfe Dreifaltigkeit Sabine Schwesig, Mitarbeiterin der Kindergartengemeinschaft im Kirchenkreis Herne, über die evangelische Kindergartenarbeit.

Es gibt 26 Einrichtungen in den Gemeinden und zusätzlich zwei der Evangelischen Krankenhausgemeinschaft  mit insgesamt 1373 Kindern und ca. 400 Mitarbeiterinnen.

Mit Erinnerungen an die Kindergartenzeit anhand von Fotos aus der Zeit von 1930 bis 1970 konnten die Frauen sich Erinnerungen an die eigene Kindheit wachrufen. Die Situation der Kinder mit ihren Familien hat sich seitdem wegen des neuen Bildungsverständnisses stark verändert. Es komme darauf an, so Schwesig, den Kindern auf ausreichender Fläche Räume zu öffnen, damit die Kinder wichtige Lernerfahrungen machen können, auch z. B. beim Spielen mit Alltagsmaterialien. Hier hakte Frauenhilfsleiterin Irmhild Hartmann  mit der Bemerkung ein, dass in diesem pädagogischen Ansatz etwas „Wiederentdecktes“ stecke.

Weiterer Themen, waren Partizipation der Kinder, Inklusion und Qualitätsmanagement. Besonderen Wert legen die Einrichtungen auf die alltagsintegrierte Sprachbildung der Kinder. Auch die berufliche und Gesundheitslage der Erzieherinnen kamen zur Sprache. Ihnen werden spezielle Programme zum gesundheitlichen Ausgleich angeboten. Es gebe viele unbesetzte Stellen, so Schwesig.

Die Einrichtungen der Kindergartengemeinschaft sind gut miteinander vernetzt und verstehen sich als Bündnispartner. Wie gut die Vernetzung aller Herner Kindertageseinrichtungen funktioniert, nicht nur der evangelischen, zeigt auch der Deutsche Kita-Preis, den Vertreterinnen aus Herne in diesem Jahr in Berlin in Empfang nehmen konnten. Dass Kirche und Kindergärten untrennbar zusammengehören und zusammenbleiben wollen, ist für die Leitung der Kindergartengemeinschaft unaufgebbare Arbeitsgrundlage.

Bildzeile: Sabine Schwesig (zweite von rechts, neben Leiterin Irmhild Hartmann) zu Besuch am 4. April beim Treffen der Frauenhilfe Herne Dreifaltigkeit im Seitenschiff der Dreifaltigkeitskirche.

Text: Pfr. Bastert

Foto: Siepmann

 

 

Am vorletzten Sonntag im März sowie am darauf folgenden Montag hat sich der Bereich Dreifaltigkeit der Evangelischen Petrusgemeinde intensiv mit der Kirchentagslosung „Was für ein Vertrauen?“auseinandergesetzt. Pfarrer i. R. Dr. Albrecht Thiel ging als Gastprediger  und Referent auf den biblischen Hintergrund der Losung aus dem 2. Buch der Könige ein. Eindrücklich stellte er das brutale Unterdrückungssystem der aasyrischen Großmacht dar sowie die totale Unterlegenheit des Kleinstaates Juda mit seinem König Hiskia. Vorauseilende Tributzahlungen und diplomatische Anstrengungen seinerseits konnten die Belagerung Jerusalems mit dem Ziel der Verschleppung der Bevölkerung nicht verhindern. Die herausfordernde Frage des fremden Heerführers, der die Belagerten auf seine Seite ziehen will, lautet: „Was ist das für ein Vertrauen, das ihr da habt und das euch – noch – widerstehen lässt?“

An dieser Stelle diskutierten die Gesprächsteilnehmer lebhaft die teils als bedrängend empfundene kirchliche Lage vieler Gemeinden in Deutschland. Strukturelle Veränderungen führten manchmal zur „Abwürgung“ kirchlichen Lebens. Hier komme es darauf an, mit Vertrauen standzuhalten und sich nicht zu verschließen. Glauben als Sicherheit gibt es nicht.

Albrecht Thiel spitzte die Frage nach dem Vertrauen auf die Aussage zu: „Was trauen wir eigentlich Gott zu?“ Unsere Befürchtungen, was die Zukunft der Kirche angeht, finden ihre Antwort im Vertrauen auf sein Handeln. So wie  Hiskia und das Volk Israel es damals erfahren haben.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Gespräch mit Pfr. Thiel (links)

Text: Pfr. Bastert Fotos: Siepmann