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Kammerkonzert des „trio contemporaneo in der Dreifaltigkeitskirche

Herne. Mit einer außergewöhnlichen Spannweite überraschte das „trio contemporaneo“ am 15. Juli eine aufmerksame Zuhörerschaft in der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp. Die Solisten Tamara Buslova, Benjamin Nachbar und Günther Wiesemann boten ein Kammerkonzert, das klassische Musik des 19. Jahrhunderts im Wechsel mit modernen Kompositionen darbot. Günther Wiesemann umkreiste mit seiner Komposition „Um Friede, um Gnade II“ die Metapher der „festen Burg“ des bekannten Lutherliedes. Dabei wurde deutlich, dass die „feste Burg“ für unsere Zeit mit der dringenden Bitte um Frieden („Dona nobis pacem!“) ergänzt werden muss, soll das Reformationsjubiläum 2017 nicht so fragwürdig verlaufen wie im Weltkriegsjahr 1917.

Insofern bot das „trio“ keine Musik zum Abschalten, sondern eher zum Wachwerden und genauem Hinhören.  Gerade die Orgel vermittelte mit durchdringenden hohen und tiefen Tönen den Eindruck eines Ringens mit dem Chaos. Einen anderen Ton schlug Wiesemanns Stück „Von der Neuheit des Himmels“ an, in dem sich wie in einem Wasserfall aus Tönen die Schöpfung dynamisch zu Gehör brachte. Hierzu setzte Wiesemann verschiedene Schlaginstrumente neben Orgel und Viola ein, wie Vibraton, Gong und Röhrenglocken (Klangstäbe). Worte, Töne und auch das Licht im Kirchenraum verschmolzen während der Aufführung zu einer Einheit.

Solist Benjamin Nachbar bewies im Zusammenspiel mit Tamara Buslova erneut sein virtuoses Können auf der Viola und erfreute die Zuhörerinnen und Zuhörer mit Stücken von Johann Christian Bach, Nicola Paganini, Robert Schumann und Friedrich Anton Hoffmeister. So hatte dann der ein oder andere Zuhörer doch noch die Möglichkeit, mit der Musik zu träumen.

rechts:Pfarrerin Birgit Bastert dankte dem „trio“ nach dem wohlverdienten Applaus mit drei Blumensträußen.

Benjamin Nachbar, Mitglied unter anderem im Folkwang-Kammerorchester, begeisterte mit seinem Spiel auf der Viola.

 

 

Die Frauenhilfe Dreifaltigkeit traf sich am letzten Tag im Juni zu einer Andacht in der Dreifaltigkeitskirche.
Anschließend konnten sich die Frauen an Bratwürstchen vom Grill mit verschiedenen Salaten erfreuen.

Wer mochte, genoss dazu ein kühles Bier.
Später lud Helga Petter mit ihrem Akkordeon die Frauen zum Mitsingen ein.
Im Juli macht die Frauenhilfe eine Pause und beginnt am 4. August wieder aufs Neue mit einem Ausflug.

Anmeldungen nimmt Leiterin Irmhild Hartmann gerne entgegen unter Telefon 44220.

Petrusgemeinde Herne feiert am letzten Junisonntag

Nach einem verregneten Samstag meinte es Namenspatron Petrus gut mit seiner Herner Gemeinde: Die Sonne wärmte mit ihren Strahlen, sodass sich ein Großteil des achten Petrusfestes auf dem Außengelände des Lutherhauses und des angrenzenden Kindergartens abspielen konnte.

Den Auftakt des Festes bildete ein Familiengottesdienst, den Pfarrerin Birgitta Zeihe-Münstermann eröffnete. Das erste von einer Kirchenband begleitete Lied stimmte die Gemeinde aus Jung und Alt ein auf das Thema „Freude“. Dazu erzählte Pfarrer Jens-Christian Nehme die Geschichte vom ersten Jesuwunder, der „Hochzeit zu Kana“. Die Gottesdienstgemeinde schrieb oder malte auf kleine Zettel, worüber oder woran er oder sie sich freut: am Sonnenlicht, an der Musik im Gottesdienst, an der Gemeinschaft und an Vielem mehr.

Später bildtete wieder die Musik einen roten Faden, der sich vom gottesdienstlichen Geschehen über den ganzen Festtag spannte: Der Männergesangverein MGV Concordia eröffnete unter der Leitung von Joachim Stückemann das Fest im Luthersaal mit deutschen Volksliedern, die man teilweise mitsingen konnte. Später trat der Lutherchor im Saal auf. Chorleiterin Bettina Oschmann hatte für einen besonderen Auftritt gesorgt: Eine Gruppe von Männern und Frauen sorgte mit historischen Gemeinschaftstänzen für Aufmerksamkeit. Den abschließenden musikalischen Punkt setzte zum wiederholten Mal das Akkordeon-Ensemble des Presbyteriums.

Die Evangelische Petrus-Kirchengemeinde Herne hat die Einweihung ihrer neuen Kindertagesstätte Löwenherz mit einem „Tag der offenen Tür“ gefeiert. Zum Auftakt versammelten sich Eltern, Kinder, Nachbarn und Gäste zu einer Andacht in der Christuskirche. Was Menschen schaffen können, wenn sie gut zusammen arbeiten und dabei auf Gott vertrauen, stellte Pfr. Jens-Christian Nehme in seiner Ansprache heraus. Eine Videosequenz zeigte, wie Kindergartenkinder ihre neue Einrichtung sehen und was ihnen besonders gefällt. In den selbst formulierten Fürbitten dankten Kinder, Erzieherinnen und Eltern für alle am Umbau des früheren Gemeinde- und Pfarrhauses beteiligten Menschen, insbesondere für die Leistung der Verantwortlichen der Kindergartengemeinschaft des Kirchenkreises und der Architektin.

Im Anschluss an die Andacht gab Architektin Ellen Klingelhöfer den Weg für die große Besucherschar frei, indem sie das Einweihungsband zerschnitt. Alle Generationen strömten danach mit fröhlichen Gesichtern in das umgebaute Haus, um es in Besitz zu nehmen.

von links:

-Viele Gemeindeglieder nutzen die Gelegenheit das Umbauergebnis zu besichtigen

-Karin und Gerd Kalinowski, Mitarbeiter im Bereich Christus, freuen sich mit über den wunderbaren neuen Ort der Kinder

-Zur Andacht wurden Lieder mit Bewegung gesungen

-Im Essbereich gab es für die Erzieherin Katharina Schöneweitz und Mitarbeiterinnen viel zu tun, die Gäste zu bewirten

-Eine Tombola fand bei Groß und Klein großen Andrang, hier an der Tür zum neuen Personalbereich der früheren Küsterwohnung

-Architektin Ellen Klingelhöfer nahm an der Eingangstür der Kita Löwenherz die Besucherschar in Empfang

Am 3. Sonntag nach Trinitatis wurde Pfarrerin Birgitta Zeihe-Münstermann durch Superintendent Reiner Rimkus als neue Pfarrerin der Petrus-Kirchengemeinde Herne in ihr Amt eingeführt. Die 54jährige Theologin versieht seit dem 1. April eine neu eingerichtete halbe Pfarrstelle in Herne-Süd, die durch Stellenteilung ermöglicht wurde. Als gebürtige Kölnerin wuchs sie in Hattingen auf, studierte in Göttingen und Münster, war Gemeindepfarrerin in Waltrop und theologische Referentin des bundesweiten Pfarrerinnen- und Pfarrer-Gebetsbundes (PGB).

An dem musikalisch besonders gestalteten, festlichen Einführungsgottesdienst nahmen zahlreiche Gemeindeglieder, Amtsgeschwister, Freunde sowie die Familie der neuen Pfarrerin teil.

Superintendent Rimkus freute sich beim anschließenden Empfang im Luthersaal über die Verstärkung der Pfarrerinnen im Kirchenkreis. Bürgermeister Erich Leichner übermittelte die besten Grüße und Wünsche der Stadt Herne und begrüßte die Pfarrerin mit Sohn und Tochter als künftige Neubürger Hernes.

Unter den auswärtigen Gästen waren auch der Superintendent des Kirchenkreises Gladbeck, Bottrop, Dorsten, Dietmar Chudaska mit seiner Frau Constanze Chudaska, sowie der theologische Vorstand des Ludwig-Steil-Hofes Espelkamp, Pfarrer Stefan Bäumer. Beide stellten die Kompetenzen der Eingeführten heraus und wünschten ihr und der Petrusgemeinde ein gutes Gelingen in ihrem Dienst. Der Pfarrerinnen- und Pfarrer-Gebetsbund war vertreten durch Pfarrer i. R. Max Büchting aus Bönen bei Hamm und Pfarrer Dr. Johannes Reinmüller aus Ingelfingen/Württemberg.

Bildzeile:

Pfarrerin Birgitta Zeihe-Münstermann (dritte von rechts) dankte am Tag ihrer Einführung der Gemeinde für die herzliche Aufnahme. Hier vor dem Einführungsgottesdienst mit den Mitgliedern des Presbyteriums sowie den Amtsgeschwistern.

 

Foto: ATrappe

 

Klaus-Peter Röber referiert am Jahresfest der Frauenhilfe

Am ersten Donnerstag im Juni feierte die Frauenhilfe Dreifaltigkeit Herne  ihr diesjähriges Jahresfest. Als Vorsitzende freute sich Irmhild Hartmann Gäste aus den Frauenhilfen der Kreuzkirche, Emmaus, Luther und Christus begrüßen zu können. Mit kräftigem Applaus wurden zunächst die Kinder des Familienzentrums Dreifaltigkeit willkommen geheißen, die mit ihren fröhlich vorgetragenen Liedern den Nachmittag eröffneten.

Nach einer Meditationsandacht zur Farbe „Rot“ und dem sich anschließenden Kaffeetrinken galt die Aufmerksamkeit Klaus-Peter Röber, der zum Thema „Luthers Bedeutung für unsere Zeit“ referierte. Pfarrer Röber stellte zunächst in den Raum, Luther nicht zu feiern als Heiligen, nicht als Nationalheld, oder gar als evangelischen Papst. Ihm, Luther, selbst war wichtig: Die einheitliche Übersetzung der Bibel. Sie bildete die Grundlage einer einheitlichen deutschen Hochsprache.

Viele von Luther geschriebene und vertonte Lieder sind uns bis heute vertraut und finden in unseren Gottesdiensten Beachtung. Luther gab Anstöße zur Entwicklung eines allgemeinen Bildungswesens, zum Beispiel: Schulen auch für Mädchen einzurichten, so Röber. Wichtige Impulse für das Sozialwesen sind Luther zuzuordnen, zum Beispiel die geregelte Unterstützung bedürftiger Personen.

Kommentar einer Besucherin: „Ich habe heute viel über Luther erfahren, der auch nach 500 Jahren sehr lebensnah erscheint.“ Gedacht wurde auch der verstorbenen Frauenhilfsschwestern.

 

Bildzeilen: (von links) Kinder des Familienzentrums eröffneten mit Liedern den Festnachmittag

Auch die Gespräche beim Kaffeetrinken kamen nicht zu kurz

Als Dank für ihren unermüdlichen Einsatz erhielten die Bezirksfrauen und Helferinnen eine Rose

 

 

 

Konfirmanden der Dreifaltigkeitskirche unterwegs

Ihr zweites Konfirmandenwochenende verbrachte die Konfirmandengruppe der Dreifaltigkeitskirche am vorletzten Sonntag des Frühlingsmonats Mai bei viel Sonnenschein auf dem Poenenhof in Uedem am Niederrhein bei Bauer Günther.

Der zur Mitte des Hofes offene Stall mit achtzig Milchkühen versprach ein besonderes Natur- und Tiererlebnis. Der Zufall wollte es, dass am Besuchswochenende fünf junge Kälber geboren und auch mit Namen „getauft“ wurden.

Die Gruppe befasste sich mit dem Thema „Glück“ und konnte dazu eine Menge eigener Erfahrungen beitragen. Dass man nicht nur Fußballfan sein kann, sondern auch „Fan von Gott“, das erzählte Jugendreferent Dominik Dingersen, der im Auftrag des MBK die Gruppe an ihrem Wochenende mit zwei weiteren Mitarbeiterinnen begleitete. Denn wie es in der Bibel heißt, bedeutet Glück „Gott nahe zu sein“.

Bildzeilen:(links) Besonderen Spaß hatten die Jugendlichen beim Paddeln in einem großen Schlauchboot auf dem Flüsschen Niers.

Vom ersten Stock des Heuhotels von Bauer Günther ging es per Rutsche wieder ins Erdgeschoss.

Kooperationsspiele stärkten die Kommunikation in der Gruppe.

Auf dem Heuboden blickte die Gruppe auf ein ereignisreiches Wochenende zurück.

 

 

 

– eine aufregende Zeit!

Bald geht die Schule los, da heißt es dann Abschied nehmen vom Kindergarten für 18 Kinder des Ev. Familienzentrums Dreifaltigkeit an der Holsterhauserstrasse 320 in Herne.Es ist jetzt eine Zeit, in der die Kinder alles ganz intensiv erleben. Umso aufgeregter waren die angehenden Schulkinder am Donnerstag, als sie wussten: heute übernachten wir im Kindergarten. Schwer beladen mit Luftmatratzen, Bettwäsche, Wechselwäsche, Kuscheltier und was sonst noch alles zu einer gelungenen Übernachtung gehört kamen die Eltern nachmittags in den Kindergarten, um die Betten ihrer Kinder zu richten. Der Abschied fiel den meisten Eltern schwerer als den Kindern.„Schlafanzug anziehen, Zähneputzen und ab ins Bett! Schließlich heißt es heute: Übernachtung !“ – so versuchte es zumindest Livia Leichner, die Leiterin der Einrichtung. Aber daran war nicht zu denken.Nach einem ausgiebigen Abendessen ging es dann auf zur Rallye quer durch den Herner Süden. Schon vorher waren an einzelnen Stationen wie der Kleingartenanlage, einem Spielplatz, bei Leichners oder bei der Kirche Hinweisschilder mit Aufgaben aufgehangen worden und der Bitte, diese nicht zu entfernen. (Alle Schilder hingen noch – danke an alle Bürger im Herner Süden!!! )Zurück von der Rallye erwartete die Kinder noch ein Lagerfeuer, an dem gesungen wurde, dann hieß es aber wirklich : ab ins Bett.Nach unzähligen Geschichten, Kissenschlachten, leiser Musik…. Schlief dann auch der letzte um 24 Uhr. Und um halb sechs Uhr morgens war die Nacht schon wieder um. Das anschließende Frühstück war relativ ruhig, ebenso wie die Spiele, die draussen noch gemacht wurden.Als dann mittags die Kinder abgeholt wurden, waren sich alle Kinder  einig: TOLL, so eine Übernachtung und ich bin auch gar nicht müde – um dann im Auto einzuschlafen!

Festliche Kirchennacht mit ökumenischem Austausch

Die Farbe der Liebe und des Feuers stand ganz im Mittelpunkt der siebenten Offenen Kirchennacht in der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp. Mit mehreren großformatigen Symbolbildern mit Kerzen, Kreuz, Taube, Feuerzungen und Herz hatten Mitglieder der Malwerkstatt der Gemeinde den Altarraum ausgestattet. Dass die Farbe Rot uns auch in unserem Alltag in vielen Situationen, zum Beispiel bei der roten Ampel oder der roten Linie begegnet, davon handelte die Pfingstmeditation, die Irmhild Hartmann, Helga Malcher und Anni Schneider den Teilnehmenden des Abends vortrugen. Dazu erhielten alle einen roten Wollfaden, der als Tauferinnerung am Taufstein befestigt werden konnte und so -über eine Verlängerung zum Kreuz- den lebendigen Anschluss an den „Blutkreislauf“ Jesu symbolisierte.

Der Gemeindechor „Multiple Voice“ leitete mit unterhaltsamen Melodien über zum anderen Schwerpunkt des Abends, nämlich der Begegnung mit Ernestine Nakasunyu Ntabona und Bernardine Ilosyo Pongo, die beide zur Bukavu-Delegation gehören und als Botschafterinnen der baptistischen Partnerkirche Hernes Deutschland besuchen. Die Konfirmandengruppe der Dreifaltigkeitskirche hatte viele Fragen für die beiden Afrikanerinnen vorbereitet, unter anderem zur Situation kongolesischer Kinder und Jugendliche und zur Taufpraxis der Gemeinde.

Zu Begegnungen und Tischgesprächen kam es im dritten Teil des Abends. Die Mitarbeitenden des Frauentreffs hatten an der Ostseite des Kirchenraums ein Buffet zusammengestellt, das sich zusammen mit Wein und Wasser dankbarem Zuspruch erfreute. Mit einem Lichterkreis im Altarraum und einigen stimmungsvollen Liedern endete der Abend mit dem Segen.

 

von links:

  • Symbolbilder der Malwerkstatt am Altar verweisen auf Pfingsten.
  • Der Chor, „Multiple Voice“ stimmte auf den Abend ein.
  • Irmhild Hartmann, Anni Schneider und Helga Malcher tragen die Lebensmeditation zum roten Faden vor.
  • Begegnungen und Gespräch an Tischen im Seitenschiff sowie auf Kirchenbänken sind fester Bestandteil der Offenen Kirchennacht.
  • Der Abendsegen mit Gesang bildete den Abschluss der Feier.