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Herner Prinzenpaar besucht Frauenhilfe am Regenkamp

Die Frauenhilfe Dreifaltigkeit traf sich in der zweiten Februarwoche zu einem zünftigen Karnevalsnachmittag. Nicht traditionell, aber wenn es sich ergibt, lädt die Frauenhilfe dazu ein. Die Leiterin, Irmhild Hartmann, hatte ein buntes Programm vorbereitet. Es begann mit einer gelungenen Überraschung: Das Herner Prinzenpaar, Prinzessin Martina I. und Prinz Hilmar I., gab sich die Ehre.

Gemeinsam mit ihrem Adjutanten  ließen es sich die drei nicht nehmen, die  hübsch behüteten Damen auf die närrischen Tage einzustimmen. Gern sangen die Damen die bekannten Karnevalsschlager mit. Das Paar berichtete von seinen vielen Auftritten und wies auf anstehende karnevalistische Veranstaltungen in Herne hin.  Dann musste sich das Paar auch schon wieder verabschieden – der nächste Auftritt wartete.

Im Saal ging es stimmungsvoll  weiter:  Irmhild Hartmann hatte eine Büttenrede vorbereitet unter dem Motto: Fernsehen war wunderbar. Heute sei das eher weniger der Fall.  Aber wozu Fernsehen, wenn das richtige Leben so unterhaltsam ist?

Im Laufe des Nachmittags zeigten noch drei weitere  Frauen aus der Gruppe, was sie schauspielerisch drauf haben: ein Ehepaar bei einem gemeinsamen Konzertbesuch  – Loriot lässt grüßen – und zwei Solo-Auftritte zum Thema Alkohol.

Birgit Bastert

Fotos: B.Bastert u. Siepmann

 

 

Chor-Workshop am Regenkamp mit Kantor Wolfgang Flunkert

Die Reformation war auch eine Singe-Bewegung: Sie verbreitete sich nicht zuletzt durch die Lieder Martin Luthers in der Bevölkerung. Wolfgang Flunkert, Kantor und Organist an der Kreuzkirche und im Kirchenkreis Herne, lud am 4. Februar die ca. sechzig Teilnehmerinnen und -teilnehmer nach einer Phase der Lockerungsübungen und des Einsingens zum Singen des Weihnachtliedes „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ ein. Das Luther-Lied stellt eine Verkündigung der ganzen Weihnachtserzählung dar.

Dass „O du fröhliche“ ursprünglich Ostern und Pfingsten besungen hat, war für alle Mitsingenden neu. Dass bestimmte Lieder nach dem Ruf „Kyrieleis“ die „Leisen“ heißen, zeigt unter Anderem eines der ältesten deutschen Kirchenlieder, das Osterlied „Christ ist erstanden“.

Flunkert führte die Workshop-Teilnehmerschaft in die Weiterentwicklung  moderner geistlicher Lieder des Gesangbuches ein anhand der Komponisten Martin Gotthard Schneider (“Danke für diesen guten Morgen“, „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“) sowie Paul Ernst Ruppel („Erd‘ und Himmel sollen singen“ und „Vom Aufgang der Sonne“).

Singen ist ein schönes Gemeinschaftserlebnis. Es fördert die Konzentration und verbindet Körper und Geist zu einer ganzheitlichen Aktivität. Mit bewusstem Singen erbaut sich christliche Gemeinde.

Bildzeile: Auch einige Männer waren unter den Mitsingenden im Gemeindezentrum der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp zu finden.

 

Kinder des Familienzentrums Dreifaltigkeit besuchen die Krippe

In einem Kirchenraum gibt es viel zu sehen, zu hören und manchmal auch zu fühlen. Das erfuhren in der Epiphaniaszeit wieder die Freitagskinder, die auf ihrer regelmäßigen Exkursion die Dreifaltigkeitskirche von außen und innen kennenlernten. Tannenbaum, Stern und Krippe erinnern an die Weihnachtszeit. Und so betrachteten die Kinder zunächst den Stall von Bethlehem aus nächster Nähe. Besonders die drei Könige aus dem Osten mit ihren kostbaren Gewändern und Geschenken für das Jesuskind: Caspar, Melchior und Balthasar.

Am Altar weckte die große Bibel das Interesse der Kinder. Zum Kreuz wurden die meisten Fragen gestellt. Vor Allem von seiner Größe waren die Kinder beeindruckt. „Es ist für die Kinder gut, sich im Kirchenraum zu bewegen“, resümierten die Erzieherinnen Nina Froese und Heike Witt. „So wirkt der Raum schon beim nächsten Familiengottesdienst nicht mehr so fremd auf sie.“

Bildzeilen: Zum Abschluss ging es mit der ganzen Gruppe auf die Orgelempore, von der der Raum sich ihnen noch einmal aufs Neue erschloss.

Die Mitglieder des Frauentreffs Dreifaltigkeit begannen das neue Jahr mit einer Führung durch die Vietnam-Ausstellung des Archäologischen Museums Herne. Die Archäologin, Kerstin Otto, erläuterte den sehr interessierten Frauen die Fundstücke aus 10 Jahrtausenden.

Zu sehen gab es Pfeilspitzen, Jadezepter, Werkzeug aus der Steinzeit und Grabbeilagen. Auch Musikinstrumente – wie z.B. große Metalltrommeln – wurden bewundert.

Bildzeile: Der Frauentreff am Regenkamp vor einer acht Meter hohen Tempelfassade der vietnamesischen Cham-Kultur.

Am dritten Sonntag des neuen Jahres trafen sich vierzig Seniorinnen und Senioren und weitere Gäste im Gemeindehaus am Regenkamp. „Café zum Sonntag“ nennt sich das neue Angebot, das Mitarbeiterin Irmhild Hartmann und weitere Frauen des Bereiches Dreifaltigkeit der Petrus-Kirchengemeinde aus der Taufe gehoben haben.

Alle Besucher fanden an ihrem Platz eine Tischkarte als herzliches Willkommen vor. Dazu lagen – passend zur Jahreslosung – rote Decken mit ausgeschnittenen Herzen auf den geschmückten Tischen.

Nach Begrüßung und Eröffnung des Kuchenbuffets durch Pfarrer Bastert, griff wenig später Günter Fugmann in die Tasten des weißen Flügels und spielte unterhaltsame Melodien als Kaffeehausmusik. An den Tischen ergaben sich viele Gespräche.

Das nächste Café zum Sonntag soll wiederum am dritten Sonntag des Monats stattfinden, nämlich am 19. Februar, von 15 bis 17 Uhr, im Haus Regenkamp 78.

Bildzeile: Das erste „Café zum Sonntag“ am Regenkamp fand als offenes Angebot

einen gut besuchten Anfang.

Mit der Zusage der Jahreslosung traf sich die Frauenhilfe Dreifaltigkeit im neuen Jahr zum ersten Mal mit Blick auf Krippe und Tannenbaum  im Seitenschiff der Dreifaltigkeitskirche.

Das neue Herz und der neue Geist, den der Prophet Hesekiel dem Volk Israel zuspricht, eröffnet auch uns die Chance auf eine lebendige Gottesbeziehung. Mit einem neuen, an Gottes Gebot und Willen orientiertem Herzen, machen wir uns auf den Weg in ein neues Jahr.

Das Aquarell von Stefanie Bahlinger mit seinen leuchtenden Farben

gab den Frauen dazu einen optischen Impuls. Die Frauen tauschten untereinander besinnliche Sprüche, Verse und Segensworte zum neuen Jahr aus.

Bildzeile: Einen guten Start ins neue Jahr auf einer tragfähigen geistlichen Grundlage wünschten sich die Frauenhilfsfrauen bei ihrem ersten Treffen in der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp.

Sterne als Wegweiser zum Weihnachtsfest

Zum Sternentag trafen sich am 2. Adventssonntag Kinder, Eltern und Erzieherinnen des Familienzentrums Holsterhauser Straße  in der Dreifaltigkeitskirche. Wie viele Menschen auf einem Weihnachtsmarkt versuchen, sich ihre Wünsche zu erfüllen, stellten die Kinder mit einem Anspiel im Gottesdienst dar. Dabei wurde auch deutlich, dass aufmerksame Zuwendung wichtiger ist als Vieles, das man kaufen kann.

Das Licht der vielen Sterne weise auf das eine große Licht Jesu Christi hin, dass alle Dunkelheit der Welt vertreibt, betonte Pfarrer Horst Bastert in seiner Ansprache.

Beim Sternentag im Gemeindehaus bastelten die Kinder mit ihren Eltern Sterne und Laternen für Zuhause. Sie schmückten auch den Weihnachtsbaum im Foyer des Gemeindehauses am Regenkamp. Dazu gab es leckere frische Waffeln von der Frauenhilfe.

Zu den Bildern:

Familiengottesdienst in der Kirche

Basteln im Konfirmandenraum

Schmücken des Tannenbaums

Waffelnessen im Gemeindesaal

 

Lebendiger Adventskalender:

Ökumenisch, nachbarschaftlich, stimmungsvoll

An dreiundzwanzig Adventsabenden hat sich im Dezember im Bereich unserer Süder Gemeinden wieder ein Fenster geöffnet. Meistens war das Wetter trocken und nicht zu kalt, sodass pro Abend mindesten fünfzehn Mitmenschen zusammen kamen, um den Advent mit Liedern, Geschichten und Gebeten zu feiern. Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und manchmal Jugendliche feierten mit. Die Gastgeber hielten Glühwein oder-punsch oder heißen Kakao oder Tee für die Feiernden bereit.

Auch aktuelle Fürbitten, zum Beispiel angesichts des Terroranschlags in Berlin, wurden gesprochen. Ernste und lustige Weihnachtsgeschichten wechselten sich ab. Und die Teilnehmer und Teilnehmerinnen lernten manch neues Adventslied kennen. Viele Gastgeber räumten ihre Garagen frei und schmückten sie mit Lichterketten.

Auch die Institutionen waren wieder vertreten: zwei Seniorenhäuser und ein Kindergarten. Die Organisatorinnen Sabine Gorzelanczyk (Kath.Pastoralverbund Herne-Süd) und Irmhild Hartmann (Ev. Petrus-Kirchengemeinde) danken den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz und den Gästen für ihre rege Teilnahme.

Mehrere hundert Menschen besuchten auch in diesem Jahr wieder die Abende des Lebendigen Adventskalenders in Herne-Süd.

„Weihnachten unter Freunden“ lautete das Motto, mit dem der Chor „Invitation“ der Städtischen Musikschule Herne ca. fünfhundert Zuhörerinnen und Zuhörer erfreute. Am Vorabend des 4. Adventssonntages boten siebzig Sängerinnen und Sänger in Gemeinschaft mit Solisten und Instrumentalisten in der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp eine begeisternde Einstimmung in das große Fest.

Christopher Brauckmann, Dekanats-Kirchenmusiker aus Iserlohn, eröffnete das Konzert mit einer Orgel-Improvisation über „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“. Es folgte der Chor mit dem feierlich-festlichen Stück „Hoch tut euch auf die Tore der Welt“ von Christoph Willibald Gluck.

Andrea Gernitz präsentierte den ersten solistischen Höhepunkt des Konzertes mit der französischen Weise „Jesus de Nazareth“ von Charles Gounod. Mit „Adeste fideles“ und „Es ist ein Ros entsprungen“  war das Konzert schon beim Weihnachtsfest angekommen. Ins Scheinwerferlicht traten vierzehn Kinder des Kinderchores der Musikschule  mit zwei Stücken von Rolf Zuckowski: „Dezemberträume“ und „Es schneit“. Auch die Kinder konnten sich mit ihrer Leiterin Leonie Stückemann über den herzlichen Applaus in der Kirche freuen.

Zu den weiteren Höhepunkten des Abends zählten zwei Auftritte des Instrumental-Duos Elmar Dissinger (Klavier) und Johannes Altemeyer (Saxophon). Ihre Jazz-Improvisationen über Weihnachtslieder sorgten für stimmungsvolle Resonanz im Kirchenraum. Dazu kam ein außergewöhnlicher Sologesang des Tenors Tim Bolien, der sich Mit „The Power of Love“ von Frankie G.T. Hollywood in die Herzen der Zuhörerschaft sang. Sein Solo bildete das Startsignal für den Chor, noch einmal alle Register der Weihnachtsstimmungen aus dem anglo-sächsischen Bereich zu ziehen von getragenem („All bells in paradise“) über beschwingt-dynamischen Vortrag bis zum Finale („All I want for christmas“).

„Ein absolut tolles Konzert“ lautete das einstimmige Votum der Zuhörerschaft, die den Abend bei Glühwein, Bratwurst und freundschaftlich-nachbarlichen  Gesprächen auf dem Kirchplatz ausklingen ließ. Chorleiter Joachim Stückemann sparte nicht mit seinem Lob für alle Beteiligten. HB

 Bildzeile: Zusammen mit dem Kinderchor der Städtischen Musikschule sowie Gesangs- und Instrumental-Solisten brachte der Invitation-Chor große weihnachtliche Stimmung in die Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp.

 

Am Donnerstag vor dem 4. Advent traf sich die Frauenhilfe Dreifaltigkeit im Gemeindehaus am Regenkamp zu ihrer Adventsfeier. Zunächst begrüßten Vorschulkinder des Familienzentrums mit den Erzieherinnen Nina Froese und Annika Leichner die Frauen mit Liedern und Sprüchen zum Advent. Dass die Kerze der Hoffnung im Advent nicht verlöschen darf, bildete die Grundaussage einer Kerzenandacht, die Leiterin Irmhild Hartmann mit vier Frauen vor dem gemeinsamen Kaffeetrinken vortrug.

Zum Kaffee spielte Herr Fugmann auf dem Flügel unterhaltsame Advents- und Weihnachtsmelodien. Irmhild Hartmann kündigte an, dass Herr Fugmann auch am 15. Januar beim ersten Sonntagscafé des Bereiches Dreifaltigkeit in die Tasten greifen wird.

Eine inszenierte Lesung, die einen Schutzengel aus dem Off zu Wort kommen ließ, bildete den zweiten Teil des Nachmittags. Dass Schutzengel keine Garantie zur Vermeidung leidvoller Erfahrungen abgeben können, gehörte als Erkenntnis zum Ergebnis des Vortrags. Trotzdem bleiben auch Schutzengel hilfreiche Boten Gottes.

Auf dem weiteren Programm stand ein Dankeschön-Geschenk an die Bezirksfrauen, die Leiterin und die Küsterin. Im neuen Jahr trifft sich die Frauenhilfe zum ersten Mal am 12. Januar mit der Jahreslosung.