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Die Evangelische Petrus-Kirchengemeinde Herne hat die Einweihung ihrer neuen Kindertagesstätte Löwenherz mit einem „Tag der offenen Tür“ gefeiert. Zum Auftakt versammelten sich Eltern, Kinder, Nachbarn und Gäste zu einer Andacht in der Christuskirche. Was Menschen schaffen können, wenn sie gut zusammen arbeiten und dabei auf Gott vertrauen, stellte Pfr. Jens-Christian Nehme in seiner Ansprache heraus. Eine Videosequenz zeigte, wie Kindergartenkinder ihre neue Einrichtung sehen und was ihnen besonders gefällt. In den selbst formulierten Fürbitten dankten Kinder, Erzieherinnen und Eltern für alle am Umbau des früheren Gemeinde- und Pfarrhauses beteiligten Menschen, insbesondere für die Leistung der Verantwortlichen der Kindergartengemeinschaft des Kirchenkreises und der Architektin.

Im Anschluss an die Andacht gab Architektin Ellen Klingelhöfer den Weg für die große Besucherschar frei, indem sie das Einweihungsband zerschnitt. Alle Generationen strömten danach mit fröhlichen Gesichtern in das umgebaute Haus, um es in Besitz zu nehmen.

von links:

-Viele Gemeindeglieder nutzen die Gelegenheit das Umbauergebnis zu besichtigen

-Karin und Gerd Kalinowski, Mitarbeiter im Bereich Christus, freuen sich mit über den wunderbaren neuen Ort der Kinder

-Zur Andacht wurden Lieder mit Bewegung gesungen

-Im Essbereich gab es für die Erzieherin Katharina Schöneweitz und Mitarbeiterinnen viel zu tun, die Gäste zu bewirten

-Eine Tombola fand bei Groß und Klein großen Andrang, hier an der Tür zum neuen Personalbereich der früheren Küsterwohnung

-Architektin Ellen Klingelhöfer nahm an der Eingangstür der Kita Löwenherz die Besucherschar in Empfang

Am 3. Sonntag nach Trinitatis wurde Pfarrerin Birgitta Zeihe-Münstermann durch Superintendent Reiner Rimkus als neue Pfarrerin der Petrus-Kirchengemeinde Herne in ihr Amt eingeführt. Die 54jährige Theologin versieht seit dem 1. April eine neu eingerichtete halbe Pfarrstelle in Herne-Süd, die durch Stellenteilung ermöglicht wurde. Als gebürtige Kölnerin wuchs sie in Hattingen auf, studierte in Göttingen und Münster, war Gemeindepfarrerin in Waltrop und theologische Referentin des bundesweiten Pfarrerinnen- und Pfarrer-Gebetsbundes (PGB).

An dem musikalisch besonders gestalteten, festlichen Einführungsgottesdienst nahmen zahlreiche Gemeindeglieder, Amtsgeschwister, Freunde sowie die Familie der neuen Pfarrerin teil.

Superintendent Rimkus freute sich beim anschließenden Empfang im Luthersaal über die Verstärkung der Pfarrerinnen im Kirchenkreis. Bürgermeister Erich Leichner übermittelte die besten Grüße und Wünsche der Stadt Herne und begrüßte die Pfarrerin mit Sohn und Tochter als künftige Neubürger Hernes.

Unter den auswärtigen Gästen waren auch der Superintendent des Kirchenkreises Gladbeck, Bottrop, Dorsten, Dietmar Chudaska mit seiner Frau Constanze Chudaska, sowie der theologische Vorstand des Ludwig-Steil-Hofes Espelkamp, Pfarrer Stefan Bäumer. Beide stellten die Kompetenzen der Eingeführten heraus und wünschten ihr und der Petrusgemeinde ein gutes Gelingen in ihrem Dienst. Der Pfarrerinnen- und Pfarrer-Gebetsbund war vertreten durch Pfarrer i. R. Max Büchting aus Bönen bei Hamm und Pfarrer Dr. Johannes Reinmüller aus Ingelfingen/Württemberg.

Bildzeile:

Pfarrerin Birgitta Zeihe-Münstermann (dritte von rechts) dankte am Tag ihrer Einführung der Gemeinde für die herzliche Aufnahme. Hier vor dem Einführungsgottesdienst mit den Mitgliedern des Presbyteriums sowie den Amtsgeschwistern.

 

Foto: ATrappe

 

Klaus-Peter Röber referiert am Jahresfest der Frauenhilfe

Am ersten Donnerstag im Juni feierte die Frauenhilfe Dreifaltigkeit Herne  ihr diesjähriges Jahresfest. Als Vorsitzende freute sich Irmhild Hartmann Gäste aus den Frauenhilfen der Kreuzkirche, Emmaus, Luther und Christus begrüßen zu können. Mit kräftigem Applaus wurden zunächst die Kinder des Familienzentrums Dreifaltigkeit willkommen geheißen, die mit ihren fröhlich vorgetragenen Liedern den Nachmittag eröffneten.

Nach einer Meditationsandacht zur Farbe „Rot“ und dem sich anschließenden Kaffeetrinken galt die Aufmerksamkeit Klaus-Peter Röber, der zum Thema „Luthers Bedeutung für unsere Zeit“ referierte. Pfarrer Röber stellte zunächst in den Raum, Luther nicht zu feiern als Heiligen, nicht als Nationalheld, oder gar als evangelischen Papst. Ihm, Luther, selbst war wichtig: Die einheitliche Übersetzung der Bibel. Sie bildete die Grundlage einer einheitlichen deutschen Hochsprache.

Viele von Luther geschriebene und vertonte Lieder sind uns bis heute vertraut und finden in unseren Gottesdiensten Beachtung. Luther gab Anstöße zur Entwicklung eines allgemeinen Bildungswesens, zum Beispiel: Schulen auch für Mädchen einzurichten, so Röber. Wichtige Impulse für das Sozialwesen sind Luther zuzuordnen, zum Beispiel die geregelte Unterstützung bedürftiger Personen.

Kommentar einer Besucherin: „Ich habe heute viel über Luther erfahren, der auch nach 500 Jahren sehr lebensnah erscheint.“ Gedacht wurde auch der verstorbenen Frauenhilfsschwestern.

 

Bildzeilen: (von links) Kinder des Familienzentrums eröffneten mit Liedern den Festnachmittag

Auch die Gespräche beim Kaffeetrinken kamen nicht zu kurz

Als Dank für ihren unermüdlichen Einsatz erhielten die Bezirksfrauen und Helferinnen eine Rose

 

 

 

Konfirmanden der Dreifaltigkeitskirche unterwegs

Ihr zweites Konfirmandenwochenende verbrachte die Konfirmandengruppe der Dreifaltigkeitskirche am vorletzten Sonntag des Frühlingsmonats Mai bei viel Sonnenschein auf dem Poenenhof in Uedem am Niederrhein bei Bauer Günther.

Der zur Mitte des Hofes offene Stall mit achtzig Milchkühen versprach ein besonderes Natur- und Tiererlebnis. Der Zufall wollte es, dass am Besuchswochenende fünf junge Kälber geboren und auch mit Namen „getauft“ wurden.

Die Gruppe befasste sich mit dem Thema „Glück“ und konnte dazu eine Menge eigener Erfahrungen beitragen. Dass man nicht nur Fußballfan sein kann, sondern auch „Fan von Gott“, das erzählte Jugendreferent Dominik Dingersen, der im Auftrag des MBK die Gruppe an ihrem Wochenende mit zwei weiteren Mitarbeiterinnen begleitete. Denn wie es in der Bibel heißt, bedeutet Glück „Gott nahe zu sein“.

Bildzeilen:(links) Besonderen Spaß hatten die Jugendlichen beim Paddeln in einem großen Schlauchboot auf dem Flüsschen Niers.

Vom ersten Stock des Heuhotels von Bauer Günther ging es per Rutsche wieder ins Erdgeschoss.

Kooperationsspiele stärkten die Kommunikation in der Gruppe.

Auf dem Heuboden blickte die Gruppe auf ein ereignisreiches Wochenende zurück.

 

 

 

– eine aufregende Zeit!

Bald geht die Schule los, da heißt es dann Abschied nehmen vom Kindergarten für 18 Kinder des Ev. Familienzentrums Dreifaltigkeit an der Holsterhauserstrasse 320 in Herne.Es ist jetzt eine Zeit, in der die Kinder alles ganz intensiv erleben. Umso aufgeregter waren die angehenden Schulkinder am Donnerstag, als sie wussten: heute übernachten wir im Kindergarten. Schwer beladen mit Luftmatratzen, Bettwäsche, Wechselwäsche, Kuscheltier und was sonst noch alles zu einer gelungenen Übernachtung gehört kamen die Eltern nachmittags in den Kindergarten, um die Betten ihrer Kinder zu richten. Der Abschied fiel den meisten Eltern schwerer als den Kindern.„Schlafanzug anziehen, Zähneputzen und ab ins Bett! Schließlich heißt es heute: Übernachtung !“ – so versuchte es zumindest Livia Leichner, die Leiterin der Einrichtung. Aber daran war nicht zu denken.Nach einem ausgiebigen Abendessen ging es dann auf zur Rallye quer durch den Herner Süden. Schon vorher waren an einzelnen Stationen wie der Kleingartenanlage, einem Spielplatz, bei Leichners oder bei der Kirche Hinweisschilder mit Aufgaben aufgehangen worden und der Bitte, diese nicht zu entfernen. (Alle Schilder hingen noch – danke an alle Bürger im Herner Süden!!! )Zurück von der Rallye erwartete die Kinder noch ein Lagerfeuer, an dem gesungen wurde, dann hieß es aber wirklich : ab ins Bett.Nach unzähligen Geschichten, Kissenschlachten, leiser Musik…. Schlief dann auch der letzte um 24 Uhr. Und um halb sechs Uhr morgens war die Nacht schon wieder um. Das anschließende Frühstück war relativ ruhig, ebenso wie die Spiele, die draussen noch gemacht wurden.Als dann mittags die Kinder abgeholt wurden, waren sich alle Kinder  einig: TOLL, so eine Übernachtung und ich bin auch gar nicht müde – um dann im Auto einzuschlafen!

Festliche Kirchennacht mit ökumenischem Austausch

Die Farbe der Liebe und des Feuers stand ganz im Mittelpunkt der siebenten Offenen Kirchennacht in der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp. Mit mehreren großformatigen Symbolbildern mit Kerzen, Kreuz, Taube, Feuerzungen und Herz hatten Mitglieder der Malwerkstatt der Gemeinde den Altarraum ausgestattet. Dass die Farbe Rot uns auch in unserem Alltag in vielen Situationen, zum Beispiel bei der roten Ampel oder der roten Linie begegnet, davon handelte die Pfingstmeditation, die Irmhild Hartmann, Helga Malcher und Anni Schneider den Teilnehmenden des Abends vortrugen. Dazu erhielten alle einen roten Wollfaden, der als Tauferinnerung am Taufstein befestigt werden konnte und so -über eine Verlängerung zum Kreuz- den lebendigen Anschluss an den „Blutkreislauf“ Jesu symbolisierte.

Der Gemeindechor „Multiple Voice“ leitete mit unterhaltsamen Melodien über zum anderen Schwerpunkt des Abends, nämlich der Begegnung mit Ernestine Nakasunyu Ntabona und Bernardine Ilosyo Pongo, die beide zur Bukavu-Delegation gehören und als Botschafterinnen der baptistischen Partnerkirche Hernes Deutschland besuchen. Die Konfirmandengruppe der Dreifaltigkeitskirche hatte viele Fragen für die beiden Afrikanerinnen vorbereitet, unter anderem zur Situation kongolesischer Kinder und Jugendliche und zur Taufpraxis der Gemeinde.

Zu Begegnungen und Tischgesprächen kam es im dritten Teil des Abends. Die Mitarbeitenden des Frauentreffs hatten an der Ostseite des Kirchenraums ein Buffet zusammengestellt, das sich zusammen mit Wein und Wasser dankbarem Zuspruch erfreute. Mit einem Lichterkreis im Altarraum und einigen stimmungsvollen Liedern endete der Abend mit dem Segen.

 

von links:

  • Symbolbilder der Malwerkstatt am Altar verweisen auf Pfingsten.
  • Der Chor, „Multiple Voice“ stimmte auf den Abend ein.
  • Irmhild Hartmann, Anni Schneider und Helga Malcher tragen die Lebensmeditation zum roten Faden vor.
  • Begegnungen und Gespräch an Tischen im Seitenschiff sowie auf Kirchenbänken sind fester Bestandteil der Offenen Kirchennacht.
  • Der Abendsegen mit Gesang bildete den Abschluss der Feier.

Sie kam aus einem Kurzurlaub an der Ostsee und wusste von nichts. Livia Leichner, Leiterin des Familienzentrums Dreifaltigkeit der Petrus-Kirchengemeinde und seit dem 1. Mai 1991 im Kindergarten an der Holsterhauser Straße 320 beschäftigt: erst als Gruppenleiterin, seit 2002 als Leiterin der Gesamteinrichtung.

Ihre langjährige Kollegin Sabine Wunderling hatte zusammen mit den anderen Mitarbeiterinnen den Überraschungsempfang am 9. Mai eingefädelt: Sämtliche Kinder, Mitarbeiterinnen, ehemalige Kolleginnen und Gäste feierten „ihre“ Leiterin und wünschten ihr noch viele gesegnete Dienstjahre.

Pfarrer Horst Bastert sprach ihr im Namen der Kirchengemeinde den herzlichsten Dank für ihren Dienst an den Kindern und ihren Familien aus und wünschte ihr weiterhin viel Freude, Umsicht und Tatkraft aus dem Glauben für die anspruchsvolle Arbeit am Menschen.

 

 

Der Frühling hält Einzug zeigen uns diese Bilder

 

Die Evangelische Petrus-Kirchengemeinde freut sich über die Inbetriebnahme der neuen integrativen Kindertagesstätte „Löwenherz“. Nach einer Umbauphase von über einem Jahr konnte die Kita im umgebauten Gemeinde- und Pfarrhaus der früheren Christus-Kirchengemeinde an der Wiescherstraße ihren Betrieb am 6. April aufnehmen.

Das Umbauprojekt der Kindergartengemeinschaft des Kirchenkreises Herne konnte in enger Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde umgesetzt werden und betrifft siebzig Kinder und ihre Familien. Die Kinder mussten aus der Kita an der Kronenstraße in Herne-Constantin ausziehen.

Am Eröffnungstag dankte die Geschäftsführerin der Kindergartengemeinschaft, Elisabeth Weyen, während eines Dankgottesdienstes allen beteiligten Handwerkern und Firmen, insbesondere der federführenden Architektin Ellen Klingelhöfer sowie den Erzieherinnen, die in den vergangenen Monaten die Übergangssituation zu bewältigen hatten.

Die Leiterinnen der beiden anderen Kindertagesstätten der Gemeinde, Margit Übler und Livia Leichner, überbrachten Brot und Salz sowie farbig bemalte Kreuze aus Lateinamerika für die vier neuen Gruppenräume. Im Gottesdienst am Eröffnungstag, den Pfarrer Jens-Christian Nehme leitete, bat die Kindergartengemeinde Gott um seinen Segen für das neue Haus.

 

Das Familienzentrum der Evangelischen Petrus-Kirchengemeinde feierte zum zweiten Mal ein Frühlingsfest. Auch wenn sich am 13. April die Sonne nur selten zeigte, tat das dem Betrieb auf dem Kindergartengelände an der Holsterhauser Straße keinen Abbruch.

Leiterin Livia Leichner eröffnete das Fest mit Liedern zum Mitmachen. Die Kinder sorgten für einen fröhlichen Auftakt. Anschließend tummelten sich Kinder, Eltern und Gäste an einem großen Kuchen- und Salatbuffet im Eingangsbereich des Hauses. Draußen konnte nach Herzenslust gespielt und getobt werden.

An zwei Ständen gab es unter Anderem bunte Tütchen mit Blumen- und Gemüsesamen zu erwerben sowie kleine, bei den Kindern sehr begehrte Stoffelefanten.