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Der Friedenskönig kommt 

Mit kleinen grünen Palmzweigen in der Hand begrüßten die Kinder des Familienzentrums Dreifaltigkeit den Mann, über den sich die ganze Stadt erregte: Jesus, den Propheten aus Nazareth. Dazu riefen sie ihr „Hosianna“ – Hilf doch!

Das Anspiel, das die Kinder im Familiengottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche aufführten, schilderte den Einzug aus der Perspektive des Esels, der Jesus in die Stadt Jerusalem hinein trug.

Dass Jesus zwar als König von vielen begrüßt wurde, er aber aus guten Gründen nicht den Königsthron bestieg und sich auch keine goldene Krone, sondern eine Dornenkrone aufsetzen ließ, davon hörten Kinder und Eltern in der anschließenden Deutung des Ereignisses.

Bildzeile1: Kinder des Familienzentrums Dreifaltigkeit spielen den Einzug Jesu in Jerusalem.

Bildzeile 2: Auch die erwachsenen Besucher des Gottesdienstes verließen die Kirche, indem sie unter den großen Palmwedeln hindurchgingen.

 

Gedanken zu Gottesbildern
Die Konfirmandengruppe der Herner Dreifaltigkeitskirche verbrachte das erste Frühlingswochenende im nördlichen lippischen Bergland. Für die Durchführung sorgte ein Team des Jugendmissionswerkes MBK mit Jugendreferent Dominik Dingersen.
Wie Menschen sich Gott vorstellen und welche Gedanken sie dazu haben, damit befasste sich die Gruppe in Gespräch und Einzelarbeit einen ganzen Samstagvormittag.
Bei schönem, sonnigen Wetter erlebten die Jugendlichen bei Kooperations- und Wettspielen viel Spaß. Auch Spiele zum besseren Kennenlernen mit anschließendem Lagerfeuer, Andachten und einem Versteckspiel in der Dunkelheit gehörten dazu.
Eine „Wetten dass“-Show bot vielen Gruppenmitgliedern Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Ein abschließender, gemeinsam vorbereiteter und durchgeführter Gottesdienst am Sonntagmorgen nahm das Thema des Wochenendes noch einmal auf.

Bildzeile: Das Wochenende im lippischen Bergland brachte die Konfirmandengruppe in einen guten Kontakt mit den Mitarbeitern des MBK und der Gemeinde.

Heidrun Mottyll stellt achtzehn Werke in der Dreifaltigkeitskirche aus

„In Herne und um Herne herum“ lautet der Titel der Ausstellung der Herner Künstlerin Heidrun Mottyll, gebürtig aus Wanne-Eickel, die nach dem Gottesdienst in der Herner Dreifaltigkeitskirche eröffnet wurde. Dazu gehören farbenprächtige Ölgemälde mit Ansichten der Cranger Kirmes genauso wie Zechengebäude und Industrielandschaften, zum Beispiel  ein Bild vom Großprojekt der Emscher-Renaturierung.

Die Künstlerin sieht ihre Bilder im Dialog mit den Mitte der sechziger Jahre geschaffenen Glasfenstern der Dortmunder Künstlerin Hilde Hoffmann-Schulte (verstorben 2014). Auf ihnen sind großflächige Industrieformen in freier Komposition zu sehen. Wer im Ruhrgebiet aufgewachsen ist, kann diese Formen unmittelbar erkennen. Das eindrückliche Blau und Grün der Fenster stellen für die Künstlerin einen Bezug zur Emscher her, das heißt zur natürlichen Umgebung.

„In der Industrie formt der Mensch die Natur für seine Zwecke um“, so Pfarrer Horst Bastert bei der Eröffnung. Die Ausstellung ist bis einschließlich 16. Juli geöffnet und kann an Sonn- und Feiertagen nach den Gottesdiensten besichtigt werden. Sondertermine für Besichtigungen können mit der Künstlerin selbst oder mit Pfarrer Bastert vereinbart werden (02323-45871).

Bildzeile: Die Künstlerin Heidrun Mottyll (zweite von links) im Gespräch mit Besucherinnen der Vernissage in der Herner Dreifaltigkeitskirche

 

Herner Prinzenpaar besucht Frauenhilfe am Regenkamp

Die Frauenhilfe Dreifaltigkeit traf sich in der zweiten Februarwoche zu einem zünftigen Karnevalsnachmittag. Nicht traditionell, aber wenn es sich ergibt, lädt die Frauenhilfe dazu ein. Die Leiterin, Irmhild Hartmann, hatte ein buntes Programm vorbereitet. Es begann mit einer gelungenen Überraschung: Das Herner Prinzenpaar, Prinzessin Martina I. und Prinz Hilmar I., gab sich die Ehre.

Gemeinsam mit ihrem Adjutanten  ließen es sich die drei nicht nehmen, die  hübsch behüteten Damen auf die närrischen Tage einzustimmen. Gern sangen die Damen die bekannten Karnevalsschlager mit. Das Paar berichtete von seinen vielen Auftritten und wies auf anstehende karnevalistische Veranstaltungen in Herne hin.  Dann musste sich das Paar auch schon wieder verabschieden – der nächste Auftritt wartete.

Im Saal ging es stimmungsvoll  weiter:  Irmhild Hartmann hatte eine Büttenrede vorbereitet unter dem Motto: Fernsehen war wunderbar. Heute sei das eher weniger der Fall.  Aber wozu Fernsehen, wenn das richtige Leben so unterhaltsam ist?

Im Laufe des Nachmittags zeigten noch drei weitere  Frauen aus der Gruppe, was sie schauspielerisch drauf haben: ein Ehepaar bei einem gemeinsamen Konzertbesuch  – Loriot lässt grüßen – und zwei Solo-Auftritte zum Thema Alkohol.

Birgit Bastert

Fotos: B.Bastert u. Siepmann

 

 

Chor-Workshop am Regenkamp mit Kantor Wolfgang Flunkert

Die Reformation war auch eine Singe-Bewegung: Sie verbreitete sich nicht zuletzt durch die Lieder Martin Luthers in der Bevölkerung. Wolfgang Flunkert, Kantor und Organist an der Kreuzkirche und im Kirchenkreis Herne, lud am 4. Februar die ca. sechzig Teilnehmerinnen und -teilnehmer nach einer Phase der Lockerungsübungen und des Einsingens zum Singen des Weihnachtliedes „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ ein. Das Luther-Lied stellt eine Verkündigung der ganzen Weihnachtserzählung dar.

Dass „O du fröhliche“ ursprünglich Ostern und Pfingsten besungen hat, war für alle Mitsingenden neu. Dass bestimmte Lieder nach dem Ruf „Kyrieleis“ die „Leisen“ heißen, zeigt unter Anderem eines der ältesten deutschen Kirchenlieder, das Osterlied „Christ ist erstanden“.

Flunkert führte die Workshop-Teilnehmerschaft in die Weiterentwicklung  moderner geistlicher Lieder des Gesangbuches ein anhand der Komponisten Martin Gotthard Schneider (“Danke für diesen guten Morgen“, „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“) sowie Paul Ernst Ruppel („Erd‘ und Himmel sollen singen“ und „Vom Aufgang der Sonne“).

Singen ist ein schönes Gemeinschaftserlebnis. Es fördert die Konzentration und verbindet Körper und Geist zu einer ganzheitlichen Aktivität. Mit bewusstem Singen erbaut sich christliche Gemeinde.

Bildzeile: Auch einige Männer waren unter den Mitsingenden im Gemeindezentrum der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp zu finden.

 

Kinder des Familienzentrums Dreifaltigkeit besuchen die Krippe

In einem Kirchenraum gibt es viel zu sehen, zu hören und manchmal auch zu fühlen. Das erfuhren in der Epiphaniaszeit wieder die Freitagskinder, die auf ihrer regelmäßigen Exkursion die Dreifaltigkeitskirche von außen und innen kennenlernten. Tannenbaum, Stern und Krippe erinnern an die Weihnachtszeit. Und so betrachteten die Kinder zunächst den Stall von Bethlehem aus nächster Nähe. Besonders die drei Könige aus dem Osten mit ihren kostbaren Gewändern und Geschenken für das Jesuskind: Caspar, Melchior und Balthasar.

Am Altar weckte die große Bibel das Interesse der Kinder. Zum Kreuz wurden die meisten Fragen gestellt. Vor Allem von seiner Größe waren die Kinder beeindruckt. „Es ist für die Kinder gut, sich im Kirchenraum zu bewegen“, resümierten die Erzieherinnen Nina Froese und Heike Witt. „So wirkt der Raum schon beim nächsten Familiengottesdienst nicht mehr so fremd auf sie.“

Bildzeilen: Zum Abschluss ging es mit der ganzen Gruppe auf die Orgelempore, von der der Raum sich ihnen noch einmal aufs Neue erschloss.

Die Mitglieder des Frauentreffs Dreifaltigkeit begannen das neue Jahr mit einer Führung durch die Vietnam-Ausstellung des Archäologischen Museums Herne. Die Archäologin, Kerstin Otto, erläuterte den sehr interessierten Frauen die Fundstücke aus 10 Jahrtausenden.

Zu sehen gab es Pfeilspitzen, Jadezepter, Werkzeug aus der Steinzeit und Grabbeilagen. Auch Musikinstrumente – wie z.B. große Metalltrommeln – wurden bewundert.

Bildzeile: Der Frauentreff am Regenkamp vor einer acht Meter hohen Tempelfassade der vietnamesischen Cham-Kultur.

Am dritten Sonntag des neuen Jahres trafen sich vierzig Seniorinnen und Senioren und weitere Gäste im Gemeindehaus am Regenkamp. „Café zum Sonntag“ nennt sich das neue Angebot, das Mitarbeiterin Irmhild Hartmann und weitere Frauen des Bereiches Dreifaltigkeit der Petrus-Kirchengemeinde aus der Taufe gehoben haben.

Alle Besucher fanden an ihrem Platz eine Tischkarte als herzliches Willkommen vor. Dazu lagen – passend zur Jahreslosung – rote Decken mit ausgeschnittenen Herzen auf den geschmückten Tischen.

Nach Begrüßung und Eröffnung des Kuchenbuffets durch Pfarrer Bastert, griff wenig später Günter Fugmann in die Tasten des weißen Flügels und spielte unterhaltsame Melodien als Kaffeehausmusik. An den Tischen ergaben sich viele Gespräche.

Das nächste Café zum Sonntag soll wiederum am dritten Sonntag des Monats stattfinden, nämlich am 19. Februar, von 15 bis 17 Uhr, im Haus Regenkamp 78.

Bildzeile: Das erste „Café zum Sonntag“ am Regenkamp fand als offenes Angebot

einen gut besuchten Anfang.

Mit der Zusage der Jahreslosung traf sich die Frauenhilfe Dreifaltigkeit im neuen Jahr zum ersten Mal mit Blick auf Krippe und Tannenbaum  im Seitenschiff der Dreifaltigkeitskirche.

Das neue Herz und der neue Geist, den der Prophet Hesekiel dem Volk Israel zuspricht, eröffnet auch uns die Chance auf eine lebendige Gottesbeziehung. Mit einem neuen, an Gottes Gebot und Willen orientiertem Herzen, machen wir uns auf den Weg in ein neues Jahr.

Das Aquarell von Stefanie Bahlinger mit seinen leuchtenden Farben

gab den Frauen dazu einen optischen Impuls. Die Frauen tauschten untereinander besinnliche Sprüche, Verse und Segensworte zum neuen Jahr aus.

Bildzeile: Einen guten Start ins neue Jahr auf einer tragfähigen geistlichen Grundlage wünschten sich die Frauenhilfsfrauen bei ihrem ersten Treffen in der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp.

Sterne als Wegweiser zum Weihnachtsfest

Zum Sternentag trafen sich am 2. Adventssonntag Kinder, Eltern und Erzieherinnen des Familienzentrums Holsterhauser Straße  in der Dreifaltigkeitskirche. Wie viele Menschen auf einem Weihnachtsmarkt versuchen, sich ihre Wünsche zu erfüllen, stellten die Kinder mit einem Anspiel im Gottesdienst dar. Dabei wurde auch deutlich, dass aufmerksame Zuwendung wichtiger ist als Vieles, das man kaufen kann.

Das Licht der vielen Sterne weise auf das eine große Licht Jesu Christi hin, dass alle Dunkelheit der Welt vertreibt, betonte Pfarrer Horst Bastert in seiner Ansprache.

Beim Sternentag im Gemeindehaus bastelten die Kinder mit ihren Eltern Sterne und Laternen für Zuhause. Sie schmückten auch den Weihnachtsbaum im Foyer des Gemeindehauses am Regenkamp. Dazu gab es leckere frische Waffeln von der Frauenhilfe.

Zu den Bildern:

Familiengottesdienst in der Kirche

Basteln im Konfirmandenraum

Schmücken des Tannenbaums

Waffelnessen im Gemeindesaal

 

Lebendiger Adventskalender:

Ökumenisch, nachbarschaftlich, stimmungsvoll

An dreiundzwanzig Adventsabenden hat sich im Dezember im Bereich unserer Süder Gemeinden wieder ein Fenster geöffnet. Meistens war das Wetter trocken und nicht zu kalt, sodass pro Abend mindesten fünfzehn Mitmenschen zusammen kamen, um den Advent mit Liedern, Geschichten und Gebeten zu feiern. Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und manchmal Jugendliche feierten mit. Die Gastgeber hielten Glühwein oder-punsch oder heißen Kakao oder Tee für die Feiernden bereit.

Auch aktuelle Fürbitten, zum Beispiel angesichts des Terroranschlags in Berlin, wurden gesprochen. Ernste und lustige Weihnachtsgeschichten wechselten sich ab. Und die Teilnehmer und Teilnehmerinnen lernten manch neues Adventslied kennen. Viele Gastgeber räumten ihre Garagen frei und schmückten sie mit Lichterketten.

Auch die Institutionen waren wieder vertreten: zwei Seniorenhäuser und ein Kindergarten. Die Organisatorinnen Sabine Gorzelanczyk (Kath.Pastoralverbund Herne-Süd) und Irmhild Hartmann (Ev. Petrus-Kirchengemeinde) danken den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz und den Gästen für ihre rege Teilnahme.

Mehrere hundert Menschen besuchten auch in diesem Jahr wieder die Abende des Lebendigen Adventskalenders in Herne-Süd.