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Claudia Montanus aus Soest referiert

Der Stadtverband Herne der Evangelischen Frauenhilfe traf sich am ersten Montag im Februar zum Bezirksfrauentag im Gemeindehaus der Emmaus-Kirchengemeinde. Die Vorsitzende Karin Stach konnte achtzig Frauen begrüßen, die in der Frauenhilfe als Bezirksfrauen mitarbeiten. Die Frauenhilfen aus Herne waren vollzählig vertreten.

Als ein Beispiel dafür, dass Frauen viel für den Frieden in der Welt tun können, stellte Claudia Montanus , zuständig für Erwachsenenbildung in der Soester Frauenhilfszentrale, den Lebenslauf der Friedensnobelpreisträgerin Wangari Muta Maathai vor. Sie war Tochter eines Kleinbauern aus Kenia. Durch ein Schulungsprogramm konnte sie mit vielen Frauen und Mitstreitern  45 Millionen Bäume in Kenia neu anpflanzen. Dafür erhielt sie im Jahr 2004 als erste Afrikanerin den Friedensnobelpreis für nachhaltige Entwicklung.

„Die „Grüngürtel-Bewegung“ sorgte in der Folge auch dafür, dass die repräsentative Demokratie in Kenia einen Anschub bekam und freie und gerechte Wahlen durchgeführt werden konnten. Wangari Muta Maathai, die 2011 in Nairobi verstarb, war eine visionäre und gläubige Frau, die anderen Frauen Selbstbewusstsein vermittelte, sodass diese sagen konnten: „Ich bin wertvoll für diese Welt und kann viel für den Frieden  tun.“

Bildzeile: Claudia Montanus ( erste von rechts, stehend) mit Karin Stach, Irmhild Hartmann, Karin Czwikla und Pfarrerin i.R. Birgit Bastert.

Mit Zuversicht durchs neue Jahr

Über einhundert Mitarbeitende versammelten sich am ersten Sonntag des Monats Februar in der Herner Dreifaltigkeitskirche, darunter auch die Mitarbeiterinnenteams des Familienzentrums Dreifaltigkeit und der beiden Kindertageseinrichtungen Luther und Christus-Löwenherz der Gemeinde. Im Gottesdienst in ihren Dienst als Erzieherinnen eingeführt und am Altar gesegnet wurden Anika Schnur,  Rashna Vivekananthar und Annika Leichner.

Die Treue Gottes als Schirm und Schild nach Psalm 91 betonte Pfarrer Horst-Hermann Bastert in seiner Verkündigung. „Der Glaube ist immer mit dabei, und mit dem Glauben kommt die Zuversicht“ als eine entscheidende Hilfe für die Mitarbeit in der Gemeinde.

Im Anschluss an den Gottesdienst begrüßte Pfarrerin Birgitta Zeihe-Münstermann die Mitarbeiterschar mit der Jahreslosung in „Tropfenform“. Sie stellte im Rückblick auf 2017 die Gemeindeaktivitäten zum Reformationsjubiläum heraus und ließ die Gemeinde einen Tischkanon zum Mittagessen anstimmen.

Bildzeile 1 Fotos Siepmann

Frau Zeihe- Münstermann bei ihrer Ansprache

Bildzeile: Eine fröhlich gestimmte Mitarbeiterschaft ließ es sich an den Tischen im Gemeindesaal bei Getränken nach Wunsch und Grünkohl mit Bratkartoffeln gutgehen.

Singen macht glücklich

Schon zum dritten Mal fand am 3. Februar in der Dreifaltigkeitskirche der Workshop „Singen macht glücklich“ mit Kreiskantor Wolfgang Flunkert statt. Ungefähr achtzig Singbegeisterte fanden sich ein, die sich mit großer Freude auf einen musikalisch sehr abwechslungsreichen Vormittag einließen. Nach Lockerungs- und Einsingübungen wurden zwei bekannte Choräle von Joachim Neander gesungen. Der Kreiskantor erläuterte, dass es sich ursprünglich um Reiselieder handelte, die aber im Laufe der Zeit ins Gesangbuch aufgenommen wurden.  Nach einem alten Lutherchoral ging es an neueres Liedgut im Gesangbuch und in dem Liederbuch „Zwischen Himmel und Erde“. Nach einer kurzen Pause wurden Spirituals und Gospels – natürlich in englischer Sprache – gesungen.

Der Workshop endete mit zwei Segensliedern. Herr Flunkert bekam langanhaltenden Applaus und musste versprechen, den Workshop auch im nächsten Jahr wieder anzubieten.

e    Fotos links Bastert , rechts  Siepmann

Mit einem sehr abwechslungsreichen Programm wurden die Zuhörer des diesjährigen Weihnachtskonzertes in der Christuskirche auf das Weihnachtsfest eingestimmt:  Werke von vier Komponisten der Barockzeit standen auf dem Programm, die mit festlichen Orchesterklängen, innigen Arien und virtuosen Chören das Publikum begeisterten. Die chronologische Anordnung des Programms lieferte den Zuhörern außerdem eine akustische Darstellung der musikalischen Entwicklung vom Frühbarock (Monteverdi) bis zum Hochbarock (Telemann).

Zu Beginn erklang der mit Oboen, Trompeten und Streichern prächtig  instrumentierte Eingangschor der “Marienvesper” von Claudio Monteverdi, eine Anrufung Gottes,  bei der die einzelnen Chorstimmen bis auf den Schluss immer den gleichen Ton zu singen hatten.

Eine zu einem Choralkantate mit Orchester umgearbeitete Solokantate von Franz Tunder, einem wenig bekannten Lübecker Organisten und Komponisten des Frühbarock, schloss sich an. Mit dem Text des Kirchenliedes “Wachet auf, ruft uns die Stimme” bildete dieses hübsche Stück  eine geschickte Überleitung zum Hauptwerk des Konzerts.

Dem “Dixit Dominus” des italienischen Komponisten Antonio Lotti  liegt der Text des Psalms 110 zugrunde, eine der wichtigsten Textstellen im AT mit Hinweisen auf Jesus Christus im NT. Durch die Auffächerung des Chores bis hin zur Fünf-, Sechs- und Siebenstimmigkeit stellte es höchste Ansprüche an die Ausführenden, belohnte Sänger und Hörer aber durch große Klangpracht und eine starke Eindringlichkeit der Deklamation. Der ständige Wechsel in Instrumentation und Solisten- oder Tuttichor verlieh dem Werk seinen besonderen Reiz.

„Siehe, es hat überwunden der Löwe”  von Georg Philipp Telemann war das prächtige Schlussstück des Abend,  ein letzter Beitrag zum Telemann-Jahr 2017. Diese für das Michaelisfest komponierte Kantate bietet zahlreiche Bezüge zum Text des Magnificat und viele Hinweise auf Jesu Sieg über den Satan. Besonders schön waren die viruosen Arien für  Alt und Bass gestaltet, begleitet von Solovioline bzw. Oboe.

Von der musikalischen Leistung des Instrumentalensembles, dem “Jungen Chor Herne” sowie den Solisten Charikla Tonn (Münster), Frauke Kandler (Osnabrück), Michaela Günther (Dortmund), Nils Giebelhausen (Münster) und Christian Palm (Köln) unter der Leitung von Dr. Andreas Krabs war das Publikum so begeistert, dass es zwei Zugaben forderte und auch dann noch nicht gehen wollte. Bei den Zugaben,  Wiederholungen des Eingangsstück von Monteverdi, berührte das Publikum besonders. Dass  sich der Chor in einem großen Kreis um die Zuhörer verteilt und sie so mitten in die Musik hineingenommen hatte.

„Zünd ein Licht an!“

Mit 62 Kindern und vielen Eltern und Angehörigen kam das Familienzentrum Dreifaltigkeit in der Dreifaltigkeitskirche am Montag vor Heiligabend zusammen, um sich miteinander auf das große Fest einzustimmen. Dies geschah mit vielen Liedern, einem von den Erzieherinnen aufgeführten Märchenspiel sowie einem Abschluss mit vielen Lichtern. In der abgedunkelten Kirche schwenkten die Kinder den Erwachsenen ihre Batterieleuchter zu. Die Eltern und Angehörige gaben hatten ihr Teelicht auf vorbereiteten Sternen zur Hand. Alle zusammen besangen das Licht, das stärker als alle Dunkelheit ist: das Licht Jesu Christi.

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Foto 1: Die Kinder beginnen mit ihren Liedern.

Foto 2: Die Erzieherinnen spielten ein Stück von dem kleinen Tannenbäumchen. Der Engel lässt es gerade schneien.

Am 19. Dezember feierte die frühere Erziehungs- und Heimleiterin des Evangelischen Kinderheims Herne ihren achtzigsten Geburtstag im Seminarsaal der Fachpool gGmbH am Regenkamp in Herne.

Die ehrenamtliche Mitarbeiterin der Petrus-Kirchengemeinde, Frauenhilfsleiterin und frühere Presbyterin konnte Glückwünsche von ihrer Tochter Birgit Hartmann sowie einer Nichte aus Hagen und vielen Freundinnen und Freunden und Weggefährten entgegennehmen.

Pfarrer Horst-Hermann Bastert hob die vielseitige Mitarbeit der Jubilarin hervor, für die ihr die Kirchengemeinde bis heute höchste Anerkennung zollt. Auch die Gestaltung des Internetauftritts der Kirchengemeinde  gehört zu ihren regelmäßigen Aufgaben.

Einen besonderen musikalischen Beitrag zur Feier leistete die Sopranistin Andrea Gernitz mit einigen Gesangsstücken.

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Der Geschäftsführer der Evangelischen Jugendhilfe Herne und Wanne-Eickel gGmbH, Volker Rhein, gratuliert Irmhild Hartmann für das Evangelische Kinderheim Herne. Zu den Gratulanten aus dem Kirchenkreis gehörte ferner die Geschäftsführerin der Kindergartengemeinschaft, Elisabeth Weyen.

Mache dich auf und werde licht!

Fünfzig Frauen der Frauenhilfe Dreifaltigkeit kamen zehn Tage vor Heiligabend zu ihrer Adventsfeier im Gemeindesaal am Regenkamp zusammen. Die Kinder des Familienzentrums Dreifaltigkeit übernahmen die Begrüßung mit Liedern und Singsprüchen nach dem Motto: „Eins, zwei, drei, vier – Weihnachten steht vor der Tür.“ Die geteilte Freude von Jung und Alt über das bevorstehende große Fest kam auch in der sich an die Begrüßung anschließenden Sprechszene zum Ausdruck: „Mache dich auf, werde licht!“

Beim Kaffeetrinken konnten Losungen und Kalender erworben werden. Mit Liedern und besinnlichen Weihnachtsgeschichten ging es weiter. Pfarrer Bastert dankte Leiterin Irmhild Hartmann, dass sie zum achtzehnten Mal die Adventsfeier vorbereitet und durchgeführt hatte.

Natürlich bekamen auch die anwesenden Bezirksfrauen ein Dankeschön-Präsent für ihren Einsatz im vergangenen Jahr inklusive einem Losungsbuch für das Jahr 2018.

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Die Kinder bei der Begrüßung mit ihren Erzieherinnen Sabine Wunderling und Annika Leichner.

Die Tische im Saal waren mit selbstgemachten Transparenten geschmückt.

Neun Bezirksfrauen freuten sich über ein kleines Präsent.

Ökumenisch und nachbarschaftlich Advent feiern

Auch in diesem Jahr kommen Abend für Abend um 18 Uhr Mitmenschen in Herne-Süd und Constantin zusammen, um sich auf das Weihnachtsfest vorzubereiten.

Fünfzehn bis fünfzig Personen singen Advents- und Weihnachtslieder, hören Geschichten und Gedichte, trinken Glühpunsch und Kakao, essen Plätzchen oder Schmalzbrote, meistens draußen vor der Haustür, manchmal auch an und in einer Garage oder einem Ladenlokal.

Am 4. Advent öffnen sich bereits die Türen der fünf Kirchen im Herner Süden – dann ist das Ziel in diesem Jahr erreicht: der 24. Dezember!

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Beim Eröffnungstreffen am 1. Dezember in der Feldkampstraße bei Familie Trentmann.

Auf Strohballen in der Garage der Familie Demircan in der Von-Velsen-Straße.

Im Ladenlokal der Herner Turmclubs (HTC) an der Jean-Vogel-Straße.

Mitarbeiterin Irmhild Hartmann liest Weihnachtsgeschichten in der Garage an der Walter-Bälz-Straße.

Viele Bewohnerinnen und Bewohner des DRK-Seniorenhauses sangen kräftig altbekannte Advents- und Weihnachtslieder mit.

Die Eingangstür der Dreifaltigkeitskirche bei Schnee in der Dämmerung.

 

Zwei Klaviersonaten als Einstimmung in den Advent

Den Kirchenraum als Klang- und Resonanzraum für Töne erlebten am Vorabend des 1. Advents siebzig Zuhörerinnen und Zuhörer bei einem Klavierkonzert in der Dreifaltigkeitskirche.

Der japanische Pianist Dai Asai begann seinen Vortrag mit der Klaviersonate Nr. 2 b-Moll op 35 von Fréderic Chopin und setzte ihn fort mit der Klaviersonate Nr. 21 B-Dur op. Posth D 960.

Der ganze Kirchenraum füllte sich während des Klavierspiels  mit Tönen, die wechselweise laut oder leise, schnell oder langsam der Zuhörerschaft einen  Klang-Kosmos zum Hören und Staunen boten.

Mit lang anhaltendem Applaus dankte das Publikum dem Interpreten, der sich mit seiner Improvisation über „Stille Nacht, heilige Nacht“ wiederum bedankte.

Im Anschluss an das Konzert konnte die Zuhörerschaft noch miteinander sprechen im Kerzenschein bei Gebäck und Glühwein im Seitenschiff der Kirche.

Bildzeilen:

Mit großer Konzentration trug der Künstler seine Stücke am weißen Flügel vor

Dai Asai freute sich sichtlich über die dankbare Aufnahme seiner Kunst.

 

„Ich schenk dir einen Stern!“

Mit vierzig Kindern des Familienzentrums begrüßte der Gemeindebereich Dreifaltigkeit das neue Kirchenjahr. Die Schülerin Charlotte entzündete die erste Kerze am Adventskranz im Altarraum der Dreifaltigkeitskirche.

In ihrem vorbereiteten Programm hörte die Gemeinde die durch Leiterin Livia Leichner vorgetragene und von den Kindern gespielte Klang-Geschichte „Der kleine Stern“.  Pfarrer Bastert sprach von den Sternen als Wegweisern im Advent. Ziel des Weges im Advent sei die Krippe in Bethlehems Stall.

Im Anschluss an den Gottesdienst traf sich die Gemeinde zum Sternebasteln im Gemeindezentrum Dreifaltigkeit. Hier gab es auch Kaffee und später selbstgemachten Kartoffelsalat mit Geflügelwürstchen.

Kinder in der Kirche

Im früheren Konfirmandenraum wurde eifrig Gebastelt

Viele der gebastelten Sterne hängen jetzt am Tannenbaum im Foyer des Hauses Regenkamp.

Mitarbeiterin Irmhild Hartmann gibt ihre Kenntnisse in der Kunst des Sternebastelns an einige Erzieherinnen weiter.