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Grillnachmittag mit Musik

Zur letzten Frauenhilfe vor der Sommerpause traf sich die Frauenhilfe Dreifaltigkeit im früheren Konfi-Raum des Gemeindezentrums am Regenkamp. Bei schönstem Sonnenschein hatten Marlies Reimüller und Wilhelm Schlacke den Gemeinde-Grill schon rechtzeitig vorbereitet, damit die Frauenrunde Steaks und Bratwürstchen mit einem kühlen Pils oder Wasser genießen konnten. Auch auf drei verschiedene Sorten selbstgemachter Salate konnten die Frauen zugreifen.

Leiterin Irmhild Hartmann kündigte verschiedene Aktivitäten nach der Sommerpause an, unter anderem einen Ausflug ins Westmünsterland nach Raesfeld und Marienthal. Auch Nichtmitglieder können sich dazu ab sofort gerne anmelden unter Telefon 44220 oder 45871.

Zum Abschluss des geselligen Nachmittags stimmte Frauenhilfsfrau Helga Petter bekannte Melodien auf ihrem Akkordeon an und die frohe Runde sang – mit Blick in den Kirchgarten -einige Sommer- und Wanderlieder.

Bilder von links 

Wilhelm Schlacke, Conny Keuper, Ilse Schmidt und Marlies Reimüller kümmerten sich um das leibliche Wohl der Frauenhilfe.

Irmhild Hartmann gab Infos und Einladungen weiter.

Helga Petter griff in die Tasten ihres Akkordeons.

 

 

 

Feierabendmahl  stellt Gabe der Gemeinschaft heraus

Ein Feierabendmahl zum Thema “Gemeinschaft“ bildete den Mittelpunkt der offenen Kirchennacht zu Pfingsten in der Herner Dreifaltigkeitskirche. Lichter in gelb, rot-orange empfingen die Gottesdienstgemeinde  im Vorraum der Kirche und leiteten sie zum Altar, an dem die liturgische Farbe Rot dominierte. Fünfzig große Feuerzungen erinnerten an die Jünger Jesu, die zu Pfingsten in Jerusalem geisterfüllt aus sich herausgingen, um öffentlich zu predigen. Sie flankierten als Zeugenschar das gothische Kreuz hinter dem Altar.

Im Lauf des Gottesdienstes hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, ihre eigene Gedanken zum Thema „Gemeinschaft aufzuschreiben und an eine Pinwand zu heften. Im Anschluss an die Verkündigung wurden rote Bänder zu einem „Band der Gemeinschaft“ zusammengeknüpft und auf den Altar gelegt.

Bei der der Abendmahlsfeier sprachen sich die Teilnehmenden gegenseitig den Frieden Gottes zu und bekräftigten somit die Gabe der Gemeinschaft zu Pfingsten mit dem Ziel, die Liebe Gottes in Wort und Tat zu verkündigen.

Die sich anschließenden Agape-Nachfeier gab noch Gelegenheit  zu vielen persönlichen Gesprächen, bis eine Kerzenmeditation den festlichen Abend beendete. Pfarrer Bastert dankte Mitarbeiterin Irmhild Hartmann für die von ihr entworfenen Ausstattung des Kirchenraumes sowie Kirchenmusikerin Bettina Oschmann und dem Lutherchor für  die musikalische Begleitung.:

Die Lichtergasse führt geradewegs auf das Kreuz zu

Frau Oschmann am weißen Flügel mit dem Lutherchor

Der Altarraum mit den Feuerzungen aus der Perspektive des Taufsteins.

Fotos: Siepmann, A.Trappe,  Bastert

Cembalo-Spezialist präsentiert Händel und seine Zeit

Auf dem Nachbau eines historischen Instrumentes aus dem Jahr 1624 führte der Berliner Kirchenmusiker Reinhard Glende am Sonntag Rogate Werke von Georg Friedrich Händel und einigen Zeitgenossen auf. In der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp brachte er auf einem Cembalo, das im Original im Unter-Linden-Museum in Colmar zu sehen ist, auch Werke der Komponisten Friedrich Wilhelm Zachow, einem der Lehrer Händels, und dem Weißenfelser Hofkapellmeister Johann Philipp Krieger zu Gehör, die Händel  in seiner Entwicklung beeinflusst haben.

Auch Georg Philipp Telemann ist Händel in seinem Geburtsort Halle an der Saale begegnet.  Aus Händels Hamburger Zeit spielte Glende eine Fuge zum Choral „Werde munter mein Gemüte“ von Johann Mattheson und von Christoph Graupner die „Chaconne und Gavotte E-Dur“.

In der Zeit von 1706 bis 1710 hielt sich Händel in Italien auf und traf dort Alessandro (Vater) und Domenico (Sohn) Scarlatti, die viele Kantaten geschrieben haben. Von ihnen hörten die ca. vierzig Zuhörerinnen und Zuhörer im Kirchenraum die „Toccata a-Moll“ und die „Sonata „fis-Moll“.

Schließlich erklang die Bass-Weise „Ground in e“ des Engländers Henry Purcell, der ebenso wie Händel in Londons Westminster Abbey sein Ehrengrab fand. Leider sind Johann Sebastian Bach, dessen „Suite E-Dur“ Glende darbot, und Händel sich nie begegnet, obwohl sie beide im Jahr 1685 geboren wurden.

Händel selbst kam mit seinen Stücken am Anfang, in der Mitte und zum Abschluss des Konzertes zu Gehör,  nämlich mit der „Suite d-Moll“, der „Aria con Variazioni und Menuett“ und schließlich mit dem „Duett G-Dur“.

 

Bildzeile: In die Welt barocker Cembalo-Klänge führte konzentriert und kenntnisreich der Berliner Organist und Cellist Reinhard Glende eine aufmerksam hinhörende Zuhörerschar in der Herner Dreifaltigkeitskirche.

Foto: Friedrich Wilhelm Siepmann/Text HB

Bildzeile: Reinhard Glende beantwortet Fragen zu seinem Instrument, das er vor den Altarstufen der Dreifaltigkeitskirche aufgebaut hat.

 

Weltgebetstag aus Surinam

Surinam ist das kleinste Land Südamerikas. Es liegt im Nordosten des Kontinents und hat eine vielfältige Flora und Fauna mit über eintausend verschiedenen Baumarten.

Die ökumenisch zusammengesetzte Vorbereitungsgruppe der katholischen und evangelischen Frauen aus Herne-Süd führte durch den Gottesdienst zum Weltgebetstag am ersten Freitag des Monats März in der Dreifaltigkeitskirche.

Besonderen Anklang fanden die Lieder, die von einer Musikgruppe mit Gitarren unter der Leitung von Werner Merkendorf in bewährter Weise begleitet wurden.

Bildzeilen:      Lebensläufe von Frauen aus Surinam wurden vorgestellt.

Über einhundert Frauen beteten und sangen am Weltgebetstag in der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp.

Nach dem Gottesdienst warteten schön geschmückte Tische in Grün im Gemeindezentrum.

Bei Kaffee und Kuchen gab es angeregte Tischgespräche.

 

Warum ist es bei uns so schön?
Warum ist es bei uns so schön

bei uns so schön?
Weil wir Frauen so lustig,
und wir sind auch mal durstig,
darum ist es bei uns so schön, bei uns so schön.

Das ist der Auftakt seit einigen Jahren bei der jährlichen Karnevalsfeier der Frauenhilfe Dreifaltigkeit am Regenkamp, so auch am 8. Februar.

Mit beschwipsten Berlinern, einem Glas Sekt, Büttenreden und von einigen Frauen

vorgetragenen Sketchen ging es auch in diesem Jahr  wieder lustig zu.

Was natürlich nicht fehlen durfte und für viel Heiterkeit sorgte war wieder die Verleihung selbst erstellter Orden. Jede Frau erhielt einen Orden mit lustigen Aussagen.

Bildzeile: Gute Stimmung am Frauennachmittag

Claudia Montanus aus Soest referiert

Der Stadtverband Herne der Evangelischen Frauenhilfe traf sich am ersten Montag im Februar zum Bezirksfrauentag im Gemeindehaus der Emmaus-Kirchengemeinde. Die Vorsitzende Karin Stach konnte achtzig Frauen begrüßen, die in der Frauenhilfe als Bezirksfrauen mitarbeiten. Die Frauenhilfen aus Herne waren vollzählig vertreten.

Als ein Beispiel dafür, dass Frauen viel für den Frieden in der Welt tun können, stellte Claudia Montanus , zuständig für Erwachsenenbildung in der Soester Frauenhilfszentrale, den Lebenslauf der Friedensnobelpreisträgerin Wangari Muta Maathai vor. Sie war Tochter eines Kleinbauern aus Kenia. Durch ein Schulungsprogramm konnte sie mit vielen Frauen und Mitstreitern  45 Millionen Bäume in Kenia neu anpflanzen. Dafür erhielt sie im Jahr 2004 als erste Afrikanerin den Friedensnobelpreis für nachhaltige Entwicklung.

„Die „Grüngürtel-Bewegung“ sorgte in der Folge auch dafür, dass die repräsentative Demokratie in Kenia einen Anschub bekam und freie und gerechte Wahlen durchgeführt werden konnten. Wangari Muta Maathai, die 2011 in Nairobi verstarb, war eine visionäre und gläubige Frau, die anderen Frauen Selbstbewusstsein vermittelte, sodass diese sagen konnten: „Ich bin wertvoll für diese Welt und kann viel für den Frieden  tun.“

Bildzeile: Claudia Montanus ( erste von rechts, stehend) mit Karin Stach, Irmhild Hartmann, Karin Czwikla und Pfarrerin i.R. Birgit Bastert.

Mit Zuversicht durchs neue Jahr

Über einhundert Mitarbeitende versammelten sich am ersten Sonntag des Monats Februar in der Herner Dreifaltigkeitskirche, darunter auch die Mitarbeiterinnenteams des Familienzentrums Dreifaltigkeit und der beiden Kindertageseinrichtungen Luther und Christus-Löwenherz der Gemeinde. Im Gottesdienst in ihren Dienst als Erzieherinnen eingeführt und am Altar gesegnet wurden Anika Schnur,  Rashna Vivekananthar und Annika Leichner.

Die Treue Gottes als Schirm und Schild nach Psalm 91 betonte Pfarrer Horst-Hermann Bastert in seiner Verkündigung. „Der Glaube ist immer mit dabei, und mit dem Glauben kommt die Zuversicht“ als eine entscheidende Hilfe für die Mitarbeit in der Gemeinde.

Im Anschluss an den Gottesdienst begrüßte Pfarrerin Birgitta Zeihe-Münstermann die Mitarbeiterschar mit der Jahreslosung in „Tropfenform“. Sie stellte im Rückblick auf 2017 die Gemeindeaktivitäten zum Reformationsjubiläum heraus und ließ die Gemeinde einen Tischkanon zum Mittagessen anstimmen.

Bildzeile 1 Fotos Siepmann

Frau Zeihe- Münstermann bei ihrer Ansprache

Bildzeile: Eine fröhlich gestimmte Mitarbeiterschaft ließ es sich an den Tischen im Gemeindesaal bei Getränken nach Wunsch und Grünkohl mit Bratkartoffeln gutgehen.

Singen macht glücklich

Schon zum dritten Mal fand am 3. Februar in der Dreifaltigkeitskirche der Workshop „Singen macht glücklich“ mit Kreiskantor Wolfgang Flunkert statt. Ungefähr achtzig Singbegeisterte fanden sich ein, die sich mit großer Freude auf einen musikalisch sehr abwechslungsreichen Vormittag einließen. Nach Lockerungs- und Einsingübungen wurden zwei bekannte Choräle von Joachim Neander gesungen. Der Kreiskantor erläuterte, dass es sich ursprünglich um Reiselieder handelte, die aber im Laufe der Zeit ins Gesangbuch aufgenommen wurden.  Nach einem alten Lutherchoral ging es an neueres Liedgut im Gesangbuch und in dem Liederbuch „Zwischen Himmel und Erde“. Nach einer kurzen Pause wurden Spirituals und Gospels – natürlich in englischer Sprache – gesungen.

Der Workshop endete mit zwei Segensliedern. Herr Flunkert bekam langanhaltenden Applaus und musste versprechen, den Workshop auch im nächsten Jahr wieder anzubieten.

e    Fotos links Bastert , rechts  Siepmann

Mit einem sehr abwechslungsreichen Programm wurden die Zuhörer des diesjährigen Weihnachtskonzertes in der Christuskirche auf das Weihnachtsfest eingestimmt:  Werke von vier Komponisten der Barockzeit standen auf dem Programm, die mit festlichen Orchesterklängen, innigen Arien und virtuosen Chören das Publikum begeisterten. Die chronologische Anordnung des Programms lieferte den Zuhörern außerdem eine akustische Darstellung der musikalischen Entwicklung vom Frühbarock (Monteverdi) bis zum Hochbarock (Telemann).

Zu Beginn erklang der mit Oboen, Trompeten und Streichern prächtig  instrumentierte Eingangschor der “Marienvesper” von Claudio Monteverdi, eine Anrufung Gottes,  bei der die einzelnen Chorstimmen bis auf den Schluss immer den gleichen Ton zu singen hatten.

Eine zu einem Choralkantate mit Orchester umgearbeitete Solokantate von Franz Tunder, einem wenig bekannten Lübecker Organisten und Komponisten des Frühbarock, schloss sich an. Mit dem Text des Kirchenliedes “Wachet auf, ruft uns die Stimme” bildete dieses hübsche Stück  eine geschickte Überleitung zum Hauptwerk des Konzerts.

Dem “Dixit Dominus” des italienischen Komponisten Antonio Lotti  liegt der Text des Psalms 110 zugrunde, eine der wichtigsten Textstellen im AT mit Hinweisen auf Jesus Christus im NT. Durch die Auffächerung des Chores bis hin zur Fünf-, Sechs- und Siebenstimmigkeit stellte es höchste Ansprüche an die Ausführenden, belohnte Sänger und Hörer aber durch große Klangpracht und eine starke Eindringlichkeit der Deklamation. Der ständige Wechsel in Instrumentation und Solisten- oder Tuttichor verlieh dem Werk seinen besonderen Reiz.

„Siehe, es hat überwunden der Löwe”  von Georg Philipp Telemann war das prächtige Schlussstück des Abend,  ein letzter Beitrag zum Telemann-Jahr 2017. Diese für das Michaelisfest komponierte Kantate bietet zahlreiche Bezüge zum Text des Magnificat und viele Hinweise auf Jesu Sieg über den Satan. Besonders schön waren die viruosen Arien für  Alt und Bass gestaltet, begleitet von Solovioline bzw. Oboe.

Von der musikalischen Leistung des Instrumentalensembles, dem “Jungen Chor Herne” sowie den Solisten Charikla Tonn (Münster), Frauke Kandler (Osnabrück), Michaela Günther (Dortmund), Nils Giebelhausen (Münster) und Christian Palm (Köln) unter der Leitung von Dr. Andreas Krabs war das Publikum so begeistert, dass es zwei Zugaben forderte und auch dann noch nicht gehen wollte. Bei den Zugaben,  Wiederholungen des Eingangsstück von Monteverdi, berührte das Publikum besonders. Dass  sich der Chor in einem großen Kreis um die Zuhörer verteilt und sie so mitten in die Musik hineingenommen hatte.

„Zünd ein Licht an!“

Mit 62 Kindern und vielen Eltern und Angehörigen kam das Familienzentrum Dreifaltigkeit in der Dreifaltigkeitskirche am Montag vor Heiligabend zusammen, um sich miteinander auf das große Fest einzustimmen. Dies geschah mit vielen Liedern, einem von den Erzieherinnen aufgeführten Märchenspiel sowie einem Abschluss mit vielen Lichtern. In der abgedunkelten Kirche schwenkten die Kinder den Erwachsenen ihre Batterieleuchter zu. Die Eltern und Angehörige gaben hatten ihr Teelicht auf vorbereiteten Sternen zur Hand. Alle zusammen besangen das Licht, das stärker als alle Dunkelheit ist: das Licht Jesu Christi.

Bildzeilen:

Foto 1: Die Kinder beginnen mit ihren Liedern.

Foto 2: Die Erzieherinnen spielten ein Stück von dem kleinen Tannenbäumchen. Der Engel lässt es gerade schneien.

Am 19. Dezember feierte die frühere Erziehungs- und Heimleiterin des Evangelischen Kinderheims Herne ihren achtzigsten Geburtstag im Seminarsaal der Fachpool gGmbH am Regenkamp in Herne.

Die ehrenamtliche Mitarbeiterin der Petrus-Kirchengemeinde, Frauenhilfsleiterin und frühere Presbyterin konnte Glückwünsche von ihrer Tochter Birgit Hartmann sowie einer Nichte aus Hagen und vielen Freundinnen und Freunden und Weggefährten entgegennehmen.

Pfarrer Horst-Hermann Bastert hob die vielseitige Mitarbeit der Jubilarin hervor, für die ihr die Kirchengemeinde bis heute höchste Anerkennung zollt. Auch die Gestaltung des Internetauftritts der Kirchengemeinde  gehört zu ihren regelmäßigen Aufgaben.

Einen besonderen musikalischen Beitrag zur Feier leistete die Sopranistin Andrea Gernitz mit einigen Gesangsstücken.

Bildzeile:

Der Geschäftsführer der Evangelischen Jugendhilfe Herne und Wanne-Eickel gGmbH, Volker Rhein, gratuliert Irmhild Hartmann für das Evangelische Kinderheim Herne. Zu den Gratulanten aus dem Kirchenkreis gehörte ferner die Geschäftsführerin der Kindergartengemeinschaft, Elisabeth Weyen.