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Archive

Allgemein

Unsere für März vorgesehenen Veranstaltungen

sowie alle Gruppen und Kreise

können momentan nicht stattfinden

Die Dreifaltigkeitskirche ist an Werktagen tagsüber

zum Gebet und zur stillen Einkehr geöffnet.

Ebenso der Raum der Stille

der Christuskirche an der Wiescherstraße von 10-16 Uhr.

Glockenläuten als Ruf zum Gebet täglich 12 und 18 Uhr

und sonntags um 10 Uhr mit Vaterunser-Läuten um 10.30 Uhr.

                                                                                              Schaukasten an der Dreifaltigkeitskirche

Besuch der Kirchenleitung in Herne

Zur landeskirchlichen Visitation der Fachbereiche des Kirchenkreises Herne erschienen am Sonntag, dem 8. März, auch zwei Gäste aus Bielefeld im Gottesdienst der Dreifaltigkeitskirche: Landeskirchenrat Henning Juhl, juristischer Ortsdezernent, zuständig für den Kirchenkreis Herne, sowie Wilfried Arning, Oberamtsrat und Leiter des Präsesbüros.

Laienprediger Rüdiger Buschmann, der den Gottesdienst mit einem Team vorbereitet hatte, begrüßte die Gäste, Landeskirchenrat Juhl sprach ein Grußwort.

Im Anschluss an den Gottesdienst zum Thema „Angst und Hoffnung“ erfuhren die Besucher beim informellen Gespräch während des Kirchkaffees einiges über die Geschichte und die Strukturen der Petrus-Kirchengemeinde und den aktuellen Stand der Gemeindearbeit.

Ein anderes Visitationsteam besuchte am Montag, dem 9. März, auch die „Petrus-Kinderkathedrale“ in der Christuskirche.

Bildzeile: Das Gottesdienstteam um Rüdiger Buschmann bei einer Sprechszene im Altarraum

zum Thema „Angst und Hoffnung“.

 

Am Samstag, dem 22. Februar, trafen sich am Vormittag zum wiederholten Mal sechzig Menschen in der Dreifaltigkeitskirche, die Freude am gemeinsamen Singen haben. Unter Anleitung von Kreiskantor Wolfgang Flunkert absolvierten sie verschiedene Einsing-Übungen. Danach wurden Lieder aus dem Evangelischen Gesangbuch und seinem Beiheft gesungen, einstimmig und mehrstimmig. Dazu kamen geistliche Lieder neueren Datums aus den Bereichen Pop, Gospel und Anbetung. Zwischendurch gab Wolfgang Flunkert viel Wissenswertes zur Geschichte der Liederdichter und -komponisten zum Besten. Die Teilnehmenden waren sich einig: Wir kommen alle gerne wieder.

 

Weltgebetstag für Herne-Süd und Constantin

Zum diesjährigen Weltgebetstag haben sich am ersten Freitag des Monats März Frauen der katholischen Herz-Jesu- und der St.-Konrad-Gemeinde sowie der Evangelischen Petrusgemeinde zu einem festlich gestalteten Gebetsgottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche getroffen.

„Steh auf, steh auf, die Liebe gibt dir Halt, wo immer du auch bist“ lautete das fröhliche Eingangslied mit einer traditionellen Melodie aus Simbabwe, dem afrikanischen Land, das sich seit zwanzig Jahren in einer schweren Wirtschaftskrise befindet. Das Weltgebetstags-Komitee aus Simbabwe hatte den thematischen Gottesdienst unter dem Motto „Steh auf und geh!“ vorbereitet.

„Wir hören nicht auf zu beten und miteinander zu lernen, wie wir Frieden stiften können. Wir stehen ein für Versöhnung in unserem Land“ heißt es in einem der Briefe, die den über einhundert Gottesdienstbesucherinnen vorgelesen wurden.

Die Fürbitten nahmen unter Anderem alle Frauen auf der Welt in den Blick, die in Angst vor häuslicher Gewalt leben und politische Gewalt fürchten müssen. Für die musikalische Begleitung des Gottesdienstes sorgten Organistin Brigitte Wilms (Querflöte) und Pfarrer Jens-Christian Nehme (Keyboard). Bei der Kollekte kamen über fünfhundert Euro für Weltgebetstagsprojekte zusammen

Bildzeilen: Eine ökumenisch besetzte Arbeitsgruppe führte durch die Liturgie des Gebetsgottesdienstes

„Garai pano ishe anouya“ – „Komm Heiliger Geist, bleibe bei uns“ sangen die Frauen als Einleitung zur Bitte um Vergebung.

 

mit Jahresempfang

Mit einem Dankgottesdienst am Sonntag Estomihi feierten ehren-, haupt- und nebenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Petrus-Kirchengemeinde Herne zum zwölften Mal ihren jährlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterdank., diesmal in der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp. Passend zur Karnevalszeit hatte Mitarbeiterin Irmhild Hartmann zahlreiche bunt bemalte Masken erstellt, die im Seitenschiff der Kirche an der Wand hingen. Ein Anspiel im ersten Teil des Gottesdienstes stellte eine Auswahl der Masken vor, die von der „Versteck-Maske“ und die „Lästerer-Maske“ bis zur „Griesgram-Maske“ reichten. Laienprediger Rüdiger Buschmann thematisierte anhand der Masken die evangelische Freiheit, die in der Gewissheit wurzelt, dass Gott uns als Personen annimmt wie wir sind. Die Selbstannahme, die daraus folgt, macht uns zur dankbaren Mitarbeit in der Gemeinde bereit.

Beim anschließenden Empfang im erweitert genutzten Kirchenraum gab es eine Verlosung für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich angesichts der Klimakatastrophe für eine begrenzte Zeit zu umweltbewussterem Verhalten verpflichte hatten. Zu gewinnen gab es unter anderem ein Wochenende mit einem E-Bike sowie Gutscheine zum Einkauf im Herner Weltladen Esperanza.

Pfarrer Horst-Hermann Bastert dankte allen Mitarbeitenden im Namen des Presbyteriums für ihren engagierten Einsatz im vergangenen Jahr und eröffnete ein sorgfältig zusammengestelltes Büffet, das an festlich geschmückten Tischen im Kirchenraum genossen werden konnte.

Bildzeile: Sie freuten sich über den dankbaren Zuspruch und das gesellige Beisammensein der Petrus-Mitarbeiterschaft in der Dreifaltigkeitskirche (von links nach rechts): Astrid Winoto, Marlies Reimüller, Rüdiger Buschmann, Brigitte Heciak, Margret Trappe-Creß, Christa Blatt, Irmhild Hartmann (sitzend), Horst-H. Bastert und Heidi Zebrowski.

Gemeindeglied Klaus-Jürgen Berief (links im Bild) gab mit Pfarrer Jens-Christian Nehme die Gewinner der Verlosung zum Thema Umwelt bekannt.

Mitarbeitende aus allen drei Gemeindebereichen kamen am letzten Sonntag vor der Passionszeit in der Dreifaltigkeitskirche zusammen, im Hintergrund die von Mitarbeiterin Irmhild Hartmann erstellten Masken.

 

 

Zum zweiten Mal traf sich das Presbyterium der Evangelischen Petrus-Kirchengemeinde Herne im Gästehaus der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) in Wuppertal zu einer Kurztagung am 7./8. Februar. Als Referent fungierte Pfarrer i. R. Jürgen Dusza, der den sechzehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern in kurzer Zeit eine Fülle von Anregungen für die praktische Gemeindearbeit vermittelte.

Es blieb aber nicht bei bloßen Anregungen. In Arbeitsgruppen befasste sich das Gremium mit dem Thema Gottesdienst und entwickelte in Arbeitsgruppen sowohl ein neues Gottesdienstkonzept als auch eine vorläufige Planung für einen konkreten Zielgruppengottesdienst.

Der Fachausschuss für Gottesdienst und Kirchenmusik wird die Entwürfe in seiner Sitzung am 18. März weiterführen und die Umsetzung begleiten, die im zweiten Halbjahr 2020 erfolgen soll.

An der Tagung nahmen zum ersten Mal Rüdiger Buschmann und Klaus-Peter Wilhelm teil, die als neue Presbyter der Gemeinde am 22. März eingeführt werden sollen.

Bildzeile: Auf ihrer jährlichen Rüstzeit kamen die sechzehn Mitglieder des Petrus-Presbyteriums zu guten Ergebnissen.

Ökumenische Vorbereitung des Weltgebetstages

Am ersten Donnerstag im Februar stellte Nora Madry, Mitarbeiterin der katholischen Herz-Jesu-Gemeinde Herne, den Frauen der Frauenhilfe Dreifaltigkeit den Weltgebetstag 2020 vor, den Frauen aus Simbabwe vorbereitet haben. Dabei konnte sie die Fotos und Texte aus Simbabwe mit eigenen Reiseeindrücken von einer Reise nach Südafrika.

Dass die afrikanischen Frauen einen erheblichen Beitrag zur Entwicklung ihres krisengeschüttelten Landes leisten auf der Grundlage ihres christlichen Glaubens beitragen, konnte Nora Madry mit ausgewählten Fotos von Selbsthilfeprojekten darstellen. Anschließend beantwortete sie Fragen auch mit Blick auf die politische Lage des Landes, das viele Jahrzehnte durch die harte Hand des Diktators Mugabe geführt wurde.

Der ökumenisch gefeierte Weltgebetstag findet in diesem Jahr am Freitag, dem 6. März, um 15 Uhr, statt mit Frauen aus Herne-Süd und Constantin in der Herz-Jesu-Kirche an der Altenhöfener Straße. Im Anschluss gibt es im Gemeindehaus an der Kirche ein gemeinsames Kaffeetrinken.

Aufmerksame Zuhörerinnen beim Vortrag von Nora Madry

Frauenhilfsleiterin Irmhild Hartmann (rechts) überreichte Nora Madry nach ihrem Vortrag eine Dankesgabe der Frauenhilfe für ihren ökumenischen Einsatz in der Dreifaltigkeitskirche.

 

Sprechender Weihnachtsbaum am Regenkamp

Am letzten Sonntag nach Epiphanias, dem 2. Februar, verabschiedete sich der immer noch festlich geschmückte Tannenbaum von der Gottesdienstgemeinde in der Herner Dreifaltigkeitskirche. Laienprediger Rüdiger Buschmann wollte gerade den Predigttext des Sonntags lesen, als ihm unvermittelt und mit klarer und deutlicher Stimme die sechs Meter hohe Nordmanntanne zuvorkam.

Sie wollte sich am Ende der Weihnachtszeit der Gemeinde noch einmal in Erinnerung bringen. „Meine Aufgabe war es, das Licht von Weihnachten in die Welt zu tragen und mit meinen immergrünen Zweigen auf Gottes Ewigkeit hinzuweisen. „Ihr Menschen, nehmt mein Licht mit in den Alltag des neuen Jahres, auch wenn ich euch heute das letzte Mal leuchte!“

Laienprediger Buschmann bedankte sich bei der „Stimme aus dem Off“ und ergänzte sie mit Hinweisen auf die am 2. Februar anstehenden Feste „Mariä Lichtmess“ und der Geschichte von der Darstellung Jesu im Tempel zu Jerusalem nach Lukas.

Bildzeile: Am letzten Sonntag nach Epiphanias meldete sich der Weihnachtsbaum mit einer abschließenden Betrachtung zu seinen Aufgaben in der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp zu Wort.

 

Partnerschaft in schwieriger Zeit

Thema „Bukavu“ auf dem Bezirksfrauen-Rüsttag des Stadtverbandes Herne

Vom Alltag der Menschen, die im Bereich des Partnerkirchenkreises Bukavu am Kivusee in der Demokratischen Republik Kongo leben, handelte der Vortrag mit Bildern von EWZ-Mitarbeiterin Petra Stach-Wittekind. Dabei erfuhren die Herner Bezirksfrauen nicht nur, dass der Kongo als Land im Herzen Afrikas so groß wie Europa ist, sondern auch welche Bodenschätze dort vorhanden sind. Außerdem finden sich im Kongo fünfzig Prozent der Wasserreserven des afrikanischen Kontinents. Trotzdem hat nur ein Drittel der Landbevölkerung Zugang zu sauberem Wasser und nur drei Prozent der Landfläche werden landwirtschaftlich genutzt. Fast die Hälfte der unter fünfjährigen Kinder sind unterernährt und 81 Prozent der Bevölkerung hat keinen ausreichenden Wohnraum. Für einhunderttausend Menschen stehen durchschnittlich nur 10,5 Personen als Personal für das Gesundheitswesen zur Verfügung (in Deutschland 176).

Im Kongo wird die Kirche auch für zivilgesellschaftliche Aufgaben dringend gebraucht. So unterstützt der Kirchenkreis Herne den Betrieb und die Erweiterung eines großen Schulzentrums. Wenn die Partner vor Ort Ideen für lebensverbessernde Projekte haben, helfen Spenden aus Deutschland. Die Vorsitzende des Stadtverbandes der Herner Frauenhilfen, Karin Stach, dankte Frau Stach-Wittekind für ihren Vortrag. Die Kollekte für Bukavu ergab 230,– Euro.

Petra Stach-Wittekind (Mitte) dankte den Bezirksfrauen für die Bukavu-Kollekte. Irmhild Hartmann (rechts), stellvertretende Vorsitzende, trug den Jahresbericht vor, Pfarrerin i.R. Birgit Bastert (links), geistliche Begleiterin, hielt die Andacht.

Karin Stach (zweite von rechts) und Pfarrerin i.R. Birgit Bastert begrüßten Heike Lach (dritte von rechts, Frauenhilfe Sodingen) als neue Bezirksfrau und verabschiedeten Ruth Beyer (erste von links, Frauenhilfe Baukau) sowie Irmgard Hunikel und Marlies Osterloh (nicht mit im Bild), die ihren Dienst beendeten.

 

„Freue dich“ – das Weihnachtskonzert in der Ev. Christuskirche Herne

Im mit drei Weihnachtsbäumen festlich geschmückten Kirchenraum hatten sich wie jedes Jahr unzählige Zuhörer eingefunden, um sich durch das Weihnachtskonzert des „Jungen Chors Herne“ auf die weihnachtlichen Festtage einstimmen zu lassen

Die vier Werke, die zur Aufführung kamen, stammten aus ganz unterschiedlichen Zeiten und waren daher stilistisch sehr verschieden gestaltet. In der fünfstimmigen Motette „Übers Gebirg Maria geht“ von Johannes Eccard (1553-1611) zu Beginn waren die Stimmen unabhängig geführt, aber aus dem gleichen melodischen Material komponiert. Inhaltlich ging es in der ersten Strophe um den Besuch der schwangeren Maria bei ihrer mit Johannes dem Täufer schwangeren Base Elisabeth, was Maria zu ihrem großen Lobgesang veranlasste, als Refrain nach jeder der drei Strophen gesungen, die das Nachfolgen zum Thema hatten. Zwischen die Verse wurde zweimal ein solistisch besetztes Ave Maria eingeschoben und so die Bedeutung der Maria für die Gläubigen unterstrichen.

  Das zweiteilige Choralkonzert „Puer natus in Bethlehem“ von Michael Prätorius (1571-1621) mit gemischt lateinischem und deutschem Text war musikalisch sehr eindrucksvoll:  Dem solistischen Bericht von der Geburt Jesu schloss sich jeweils der temperamentvolle Jubelruf des Chores „Singet, jubilieret, triumphieret“ an, bevor beide Teile in den von Solisten und Chor gemeinsam gesungenen Jubel „Ein Kind geborn zu Bethlehem“, des freuet sich Jerusalem. Hallelujah“ mündeten, einem alten Kirchenlied.

In der Kantate „Vom Himmel kam der Engel Schar“ von Johann Schelle (1648-1701), einem Vorgänger von J. S. Bach als Thomaskantor in Leipzig, wurde die Weihnachtsgeschichte nach dem lutherischen Weihnachtslied EG 25, dem die Darstellung des Evangelisten Lukas zugrunde liegt, erzählt. Komponiert war das Werk sehr abwechslungsreich: Im ersten und letzten Vers lag die Melodie im 1. Sopran, die von den übrigen Chorstimmen musikalisch abgewandelt wurde. Die Verse 2 und 5 waren dem Solosopran anvertraut, dem sich jeweils eine Bestätigung durch den Chor anschloss. Die alle erfassende Fröhlichkeit des 3. Verses unterstrichen der tänzerische Dreivierteltakt und der motettische Stil, bei dem alle Stimmen den Text nacheinander vortragen, die Schelle wählte. Sehr dramatisch kam der 4. Vers daher mit dem Text „Lasst zürnen Tod und Teufel“, bei dem die Liedmelodie im Bass liegt, und die Textzeile „Dem sei Trotz, der’s nicht lassen kann“ in Vers 5 mit den Trotz-Einwürfen des Chores erinnerte an Bach.

Und ein Werk von Johann Sebastian Bach (1685-1750) bildete auch den krönenden Abschluss dieses wunderbaren Weihnachtskonzertes. Mit der Kantate BWV 30 „Freue dich, erlöste Schar“ für Solisten, Chor und einem mit Bläsern und Streichern groß besetzten Orchester wurde auf die Bedeutung von Jesu Geburt hingewiesen und Johannes der Täufer, der Vorbereiter, gepriesen. Während der mitreißende Chorsatz „Freue Dich“ zu Beginn und am Ende des Werkes, instrumentiert mit drei stahlenden Trompeten, der puren Freude Ausdruck verlieh, konnten die drei Solisten in Rezitativen und virtuosen Arien, die Gott für seine Treue loben und dem dankbaren Menschen den Himmel in Aussicht stellen, zeigen, was sie technisch vermochten.

So sang der Bariton Christian Palm sehr versiert und klanglich ausgewogen vom Kommen des lange angekündigten Johannes. Michaela Günter forderte die Gläubigen in ihrer von solistischen Oboen begleiteten Arie mit erstaunlichem Tempo zum Laufen auf, um den Heiland nicht zu versäumen. Denn, wie in der Bass-Arie zu erfahren war, erneuert Gott in Jesus seinen Bund mit den Menschen. Corinna Kuhnen schließlich sang mit glockenreinem Sopran von dem ungeduldigen Gläubigen, der endlich Gott einen Dankaltar errichten