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Allgemein

Am diesjährigen Weltgebetstag feierten katholische und evangelische Frauen aus Herne-Süd und Constantin um 15.00 h einen gemeinsamen Gottesdienst in der Lutherkirche. Trotz des ungemütlichen, nasskalten Wetters war der Kirchraum gut gefüllt.

Zum Weltgebetstag 2019 hatten Frauen aus Slowenien den Text aus dem Lukasevangelium (14, 13-24) ausgewählt und alle Menschen auf der Welt aufgefordert:   Kommt, alles ist bereit !

Eines der jüngsten und kleinsten Länder der  Europäischen Union öffnete seine Türen und heißt alle willkommen.  Es ist noch Platz, so sagte uns das Gleichnis vom großen Festmahl am diesjährigen Weltgebetstag, damit Menschen aller Hautfarben und Sprachen, aller Erdteile und sozialen Schichten gemeinsam feiern können. Denn das Reich Gottes ist wie ein großes Festmahl, wo für jeden und jede Platz ist.

Schon seit Mitte November traf sich ein Vorbereitungsteam aus den jeweiligen Gemeindebereichen  –   Christus, Luther, Dreifaltigkeit, Herz-Jesu, St. Konrad  – einige Mal, um gemeinsam den Gottesdienst nach Vorschlägen aus Slowenien zu gestalten und vorzubereiten. Die Festtafel (dekoriert in den Farben der Landesflagge Sloweniens  – weiß-blau-rot – war das wichtigste Zeichen im Gottesdienst.

Ein herzlicher Dank an dieser Stelle an Pfarrerin Birgitta Zeihe-Münstermann, die das Team bei der Vorbereitung und auch im Gottesdienst tatkräftig unterstützte. Und natürlich ebenfalls auch ein herzlicher Dank an Pfarrer Jens-Christian Nehme und unsere Organistin Brigitte Wilms, die mit der musikalischen Begleitung zum Gelingen dieses Gottesdienstes ganz wesentlich beigetragen haben.

Mit einem anschließenden gemütlichen Kaffeetrinken im Gemeindesaal endete dieser Nachmittag.

Text: K. Kalinowski

Fotos: Günter Mydlak           

Bild rechts: Ein gut besuchter  Gottesdienst

mitte: Frauen aus den Bereichen Christus, Luther, Dreifaltigkeit und der Kath. Herz-Jesu Gemeinde gestalteten gemeinsam den  Gottesdienst.

rechts: die Einladung, „es ist noch Platz“, wurde gern wahrgenommen.

 

Petrus-Gemeinde feiert Mitarbeiterdank

#Mitarbeiterdank #PetrusKirchengemeindeHerne

Das paulinische Bild vom menschlichen Leib mit seinen Gliedern diente Pfarrerin Birgitta Zeihe-Münstermann im zentralen Mitarbeiterdank-Gottesdienst am 5. Sonntag vor der Passionszeit (3.2.2019) als Leitbild. Alle Gemeindeglieder sind mit Fähigkeiten begabt. Sie können sich als Teile des Leibes Christi ergänzen und sind so aufeinander angewiesen. Bei einem Gang zum Altar des Lutherhauses hefteten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kleine, farbige Plättchen mit verschiedenen Körperteilen auf ein Plakat mit den drei Gotteshäusern der Petrusgemeinde. So entstand eine vielfältige, bunte Gemeindeansicht.
„Herr, lass in unserem Tun und Reden, in unserem Alltag, deutlich werden, dass du Quelle, Hoffnung und Kraft unseres Lebens bist!“, lautete eine Fürbitte im abschließenden Teil des Gottesdienstes. Persönlich gesegnet wurden als neue Mitarbeiterinnen der Luther-Kindertageseinrichtung Sonja Friedrichs-Müller, Janina Elmhorst und Kira de Filippis sowie Jugendmitarbeiter Noah. Entpflichtet von Ihren Aufgaben als Küsterin am Lutherhaus wurde Helga Backes, die zum 1. März in den Ruhestand tritt.

Text: Horst-Hermann Bastert
alle Fotos: Günter Mydlak

Posted by Petrus-Kirchengemeinde Herne on Wednesday, February 20, 2019

Mit einem Benefizkonzert gastierte der Posaunenchor des CVJM Herne am Sonntagmorgen, 17. Februar 2019, in der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp. Vor knapp 150 Besuchern spielten die CVJM-Bläser unter der Leitung von Stefan Wilhelm ein Programm, das vom King of the Road über Can you feel the Love tonight bis hin zum Halleluja aus Händels Messias reichte. Mitschnipsen, Mitsingen oder auch Tanzen waren ausdrücklich erlaubt.

Der Eintritt zu diesem Konzert war kostenlos, und die Kollekte am Ende galt der Förderung der Jugendarbeit in der evangelischen Petrusgemeinde. Da das CVJM-Heim an der Kreuzkirche derzeit wegen Umbaus geschlossen ist, stellte die Petrusgemeinde dem Orchester einen Raum im Lutherhaus als Probenraum zur Verfügung. Für das Entgegenkommen bedankte sich der Posaunenchor mit diesem Benefizkonzert – unmittelbar zuvor hatten die Bläser bereits den Gottesdienst in der Kirche am Regenkamp begleitet.

Text und Fotos: Günter Mydlak

Fotos: Konzertauftakt, in der Dreifaltigkeitskirche,-

rechts Leiter des CVJM Posaunenchors, Stefan Wilhelm,- links: Bläser in Aktion,-

rechts: nicht nur Mitsingen, auch Tanzen war erwünscht.

Singworkshop in der Kirche

Ein Workshop mit dem Titel „Singen macht glücklich“ fand am Samstagmorgen, 16. Februar 2019, in der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp statt. Wolfgang Flunkert, Kreiskantor im Kirchenkreis Herne, hatte einmal mehr dazu eingeladen und staunte zunächst. 60 Teilnehmer hatten sich angemeldet, und knapp 100 waren gekommen – egal, man kann auch zu zweit auf einen kopierten Liedtext gucken.

Nein, niemand musste Erfahrung als Chorsänger haben. Dieser Workshop will und soll Lust machen, gemeinsam mit anderen zu singen, und nach Lockerungsübungen führte Wolfgang Flunkert die Singschar durch ein Programm, das niemanden überforderte, aber jeden forderte. Wenn er sich denn fordern lassen wollte. Die Petrusgemeinde als Gastgeber sorgte für Verpflegung in der Pause und Suppe zum Mittagstisch.

Text und Fotos: Günter Mydlak

Fotos: von links.

Kreiskantor Wolfgang Flunkert,- Lockerungsübungen, recken und strecken, einatmen, ausatmen-

den richtigen Ton aufnehmen,- Singen und Taktgefühl,-

Singen hinterlässt eine trockene Kehle, wer möchte in der Pause Kaffee ,Tee?

Mitarbeiten an der „Fülle des Lebens“

Die Vorsitzende der Westfälischen Frauenhilfe, Inge Schnittker, sprach beim Bezirksfrauentag des Stadtverbandes Herne zum Thema: „Was bewegt unsere Frauenhilfen vor Ort?“ Dass aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen die Frauenhilfen in den Kirchengemeinden keinen leichten Stand haben, konnte Frau Schnittker aus eigener Erfahrung heraus nur unterstreichen. Dazu gehöre auch die abnehmende Wahrnehmung der Frauenhilfsarbeit in den Kirchenkreisen. Hie gelte es, schon in der Ausbildung der Pfarrerinnen und Pfarrer wirksam gegenzusteuern.

„Bei uns wissen manche Frauen gar nicht, was Frauenhilfe eigentlich ist“, sagte eine Bezirksfrau. Inge Schnittker machte den siebzig Bezirksfrauen Mut, trotz aller Veränderungen die Hoffnung nicht aufzugeben und an positive Erfahrungen anzuknüpfen: „Wir tun, was wir tun können.“ Es komme darauf an, in authentischer Weise für die eigene Arbeit einzustehen. Frauen kommen dann in Frauenhilfen oder Abendkreise, wenn sie persönlich angesprochen und mitgenommen werden.

Eine Bezirksfrau wies darauf hin, dass es auch Frauen gibt, die sich viele Freizeitangebote gar nicht leisten können. Frauenhilfe könne eine sehr anziehende Gemeinschaft sein, in der man herzlich aufgenommen wird.

Dass der Landesverband Mitgliedsbeiträge und Spenden braucht, um diakonische Einrichtungen zu betreiben, das zeigte auch die Kollekte von dreihundert Euro, die an diesem Nachmittag für das Soester Frauenhaus und das Projekt „Tamar“ für Hilfen ausstiegsbereiter Frauen aus der Prostitution zusammenkam.

Bildzeile: Pfarrerin i. R. Birgit Bastert und Karin Stach, Vorsitzende des Herner Stadtverbandes, freuten sich über den positiven Zuspruch von Inge Schnittker (im Bild dritte von links), amtierende Vorsitzende der westfälischen Frauenhilfe. Mit auf dem Bild: Elfriede Giwjorra, Gisela Stahl und Heidi Müller.

Mut zur engagierten Gemeinde

Das paulinische Bild vom menschlichen Leib mit seinen Gliedern diente Pfarrerin Birgitta Zeihe-Münstermann im zentralen Mitarbeiterdank-Gottesdienst am 5. Sonntag vor der Passionszeit als Leitbild. Alle Gemeindeglieder sind mit Fähigkeiten begabt. Sie können sich als Leib Christi ergänzen und sind so aufeinander angewiesen. Bei einem Gang zum Altar des Lutherhauses hefteten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kleine, farbige Plättchen mit verschiedenen Körperteilen auf ein Plakat mit den drei Gotteshäusern der Petrusgemeinde. So entstand eine vielfältige, bunte Gemeindeansicht.

„Herr, lass in unserem Tun und Reden, in unserem Alltag, deutlich werden, dass du Quelle, Hoffnung und Kraft unseres Lebens bist!“ lautete eine Fürbitte im abschließenden Teil des Gottesdienstes. Persönlich gesegnet wurden als neue Mitarbeiterinnen der Luther-Kindertageseinrichtung Sonja Friedrichs-Müller, Janina Elmhorst und Kira de Filippis. Entpflichtet von Ihren Aufgaben als Küsterin am Lutherhaus wurde Helga Backes, die zum 1. März in den Ruhestand tritt.

von links: Die Petrusgemeinde feierte ihren diesjährigen Mitarbeiter-Dankgottesdienst mit viel Musik und Aktion im Kirchsaal des Lutherhauses. Beim anschließenden Jahresempfang im Luthersaal wurde Küsterin Helga Backes in den Ruhestand verabschiedet.

Küsterin Helga Backes mit ihren Kolleginnen Renate Alexander und Claudia Korbik. Links im Bild Pfarrerin Birgitta Zeihe Münstermann und Erzieherin Sonja Friedrichs-Müller.

Im vollbesetzten Luthersaal gab es nach dem Gottesdienst ein Mittagessen in Büffettform sowie viele angeregte Gespräche und Begegnungen.

Fotos: Günter Mydlak

Text: H.H.Bastert

Was unsere Wünsche mit dem Licht zu tun haben

Die erste Kerze am Adventskranz verkündigt Gottes Licht. Sie erzählt von Jesus, dem König des Advents. Wir hoffen auf seine Ankunft, auch in unserer Zeit.

Die Kinder des Familienzentrums Dreifaltigkeit führten zum Sternentag unter Anderem das „Kranzspiel“ auf. Dazu trugen sie mit einem gereimten Spruch vier Wünsche vor: Freude, Gesundheit, Freunde und Frieden.

„Du gönnst uns Gutes, du willst uns segnen!“ betete Pfarrer Horst Bastert mit der großen Gemeinde aus Alt und Jung in den Fürbitten.

Bildzeilen:

Zu fröhlichen Adventsliedern und dem „Kranzspiel“ versammelten sich über fünfzig Kinder im Altarbereich der Dreifaltigkeitskirche.

Wie in jedem Jahr kamen Eltern, Angehörige und Kinder im Anschluss an den Gottesdienst zum Sterne basteln im Konfirmandenraum  zusammen.

Für den kleinen Hunger zwischendurch gab es für die Kinder an der Küchentheke ein Brötchen mit Geflügel-Wursteinlage.

Dank an alle Gastgeber des Adventskalenders 2018

Ein herzliches Dankeschön an alle Gastgeberinnen und Gastgeber des ökumenischen lebendigen Adventskalenders! Auch in diesem Jahr hat es – mit vier Ausnahmen – an jedem Abend im Dezember eine adventliche Begegnung in Herne-Süd und Constantin gegeben. Es haben sich Familien, Einzelpersonen und Institutionen als Gastgeber beteiligt, darunter zwei Seniorenhäuser, ein Sportverein sowie zwei weitere gemeinnützige Vereine.

Im Mittelpunkt der Treffen standen die Adventsbotschaft mit Liedern, Gedichten und Geschichten. Ganze Nachbarschaften kamen zusammen. Alle konnten sich willkommen fühlen.

Ein besonderer Dank gilt in diesem Jahr den Organisatoren von der evangelischen und katholischen Seite: den Familien Hütter und Große-Beck. Sie hatten erstmalig die Gesamtorganisation übernommen.

Bilder :

Den Auftakt bildeten am 1. Dezember die Familien Hütter und Große-Beck von der Bergstraße.

Das Mehrgenerationenhaus an der Straße-des Bohrhammers diente gleich zweimal als Treffpunkt.

Auch Kinder und Jugendliche beteiligten sich mit Gedichten und Geschichten: hier bei Familie Meier an der Vödestraße.

Die Garage der Familie Demircan an der Von-Velsen-Straße erinnerte mit den vielen Strohballen an Bethlehems Stall.

Zum Abschluss am 23. Dezember fand das letzte Treffen – wegen zu viel Regen – nicht wie gewohnt im Garten des Pfarrhauses, sondern im Vorraum der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp statt.

Text und Bilder: H.H. Bastert

 

 

Klassik, Pop und Gospel zu Gesamtkunstwerk zusammengefügt

KONZERT Invitation-Chor der Städtischen Musikschule und Kammerorchester der Kreuzkirche musizierten gemeinsam in der Dreifaltigkeitskirche

HERNE – Den Weg von Advent nach Weihnachten haben am Abend des 2. Adventssonntages der Herner Invitation-Chor, Solisten und das Kammerorchester der Kreuzkirche musikalisch dargestellt. Das Konzert begann mit drei einleitenden Chorsätzen zum Thema „Advent“ – dem feierlichen „Hoch tut euch auf“ von Christoph Willibald Gluck, „Advent der Christenheit“ von Ludwig Maierhofer sowie der „Air for Advent“ von Johann Sebastian Bach in der Bearbeitung von Tom Fettke. Nach dem Chorstück „Gottes Liebe“ von Norbert Feibel spielte das Kammerorchester unter Leitung von Gisela Röbbelen die Choralbearbeitung des Adventsliedes „Vom Himmel hoch“ von Johann Sebastian Bach und die Sopran-Solistin Annemarie Herling mit den Stücken „Christbaum“ und „Die Hirten“.

Mittelpunkt des Konzertes, in dem Chor und Orchester in gut aufeinander abgestimmter Weise zusammen wirkten, war die „Missa Brevis in D-Dur“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Es folgten Stücke aus dem angelsächsischen Bereich, angefangen von „Breath of Heaven“ von Amy Grant/ Michael Barrett und „All bells in paradise“ von John Rutter. Als Gesangssolisten traten weiter auf Timo Bolien mit „All I Want for Christmas is You“ und in einem Weihnachtsmedley Sonja Maaß mit Gospel-Vorträgen, nicht zu vergessen der junge Benedict Heeren, der an diesem Abend am Flügel debütierte.

Dem 70-köpfigen Chor aus Frauen- und Männerstimmen sowie dem Kammerorchester ist es unter der Gesamtleitung von Joachim Stückemann gelungen, vom Ziel des Advents zu erzählen und dabei die verschiedenen Musikstile Klassik, Pop und Gospel zu integrieren. Die Zuhörerschaft belohnte das Kunstwerk dieses Konzertes zur Einstimmung auf Weihnachten mit intensivem und lang anhaltendem Applaus.

Nach zwei Jahren wieder zu Gast in der Herner Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp, diesmal in Gemeinschaft mit dem Kammerorchester der Kreuzkirche: der Chor der Städtischen Musikschule Herne unter Leitung von Joachim Stückemann.

Text: Horst-H. Bastert

Fotos: Invitation-Chor (Kai Grothe)

Pfarrerin Birgitta Zeihe-Münstermann wurde am 5. Dezember 1993 in der Baukauer Matthäuskirche durch Superintendent Klaus-Peter Röber ordiniert. 25 Jahre später, ebenfalls am zweiten Adventssonntag, predigte sie auf der Kanzel des Lutherhauses in Herne-Süd mit Jesaja 35, 3-10 die Hoffnungsperspektive eines „heiligen Weges“, der sich öffnet für das Volk Israel. Dabei brachte sie auch eigene Glaubens- und Lebenserfahrungen zur Sprache.

Als Gast leitete Superintendent Dietmar Chudaska aus Gladbeck als befreundeter Kollege der Jubilarin die Segenshandlung. In seiner Anrede rief er alle Gemeindeglieder dazu auf, für ihre Pfarrerinnen und Pfarrer zu beten. Anschließend empfing die in Herne-Süd tätige Gemeindepfarrerin, die sich die Pfarrstelle  des Bezirkes Ost mit Pfarrer Jens-Christian Nehme teilt, einige Segenswünsche und -voten als persönlichen Zuspruch.

Birgitta Zeihe-Münstermann dankte allen Mitwirkenden für die Gestaltung des Gottesdienstes, besonders ihrer Tochter Katharina und ihrem Sohn Florian, die das Dank- und Fürbittengebet sprachen. Beim anschließenden Empfang im Foyer des Lutherhauses nutzten viele Gemeindeglieder die Zeit zum Gespräch und Beisammensein.

Pfarrerin Birgitta Zeihe-Münstermann mit ihren Kollegen Jens-Christian Nehme (links im Bild), Superintendent Dietmar Chudaska aus Gladbeck und Horst-Hermann Bastert hinter dem Altar der Lutherkirche.

Foto: Claudia Korbik