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Es war ein „Gänsehaut-Moment“ ,so haben es auf jeden Fall die Eltern im Nachhinein  beschrieben, als ihre Kinder mit den hell erleuchteten Laternen in die nur durch Kerzenschein erleuchten Christuskirche einzogen.

Pfarrer Nehme leitete den sehr gut besuchten Gottesdienst, in dem die Maxi-Kinder der Kita Löwenherz, die Geschichte  von St. Martin aufführten.

Als Dank dafür, hatten auch die Erzieher für die Kinder eine Überraschung  und führten ein kleines Puppentheater auf.

Pfarrer Nehme stellte anschließend ein Projekt der Stiftung Brot für die Welt vor und stellte heraus das Teilen und Helfen auch heute noch genauso ein aktuelles und wichtiges Thema ist, wie es zu Martinszeiten war.

Im Anschluss zogen die Besucher dann, begleiten von den Klängen des Posaunenchores in das mit Lichterketten und Pavillons vorbereitete Außengelände des Kindergartens.

Mit einem Brezel, Würstchen oder einer heißen Suppe wurde am Lagerfeuer der Abend ausgeklungen.  Viele Eltern halfen tatkräftig beim Auf-und Abbau und bei der Organisation der einzelnen Stände, so das alles reibungslos verlief. Besonders gefreut hat es uns, dass nicht nur Familien aus dem Kindergarten, sondern auch einige Besucher aus der Gemeinde teilgenommen haben.

Reformationsfeier am 31. Oktober  im Lutherhaus

Fünfhundert Jahre Reformation feierte am 31. Oktober 2017 die Petrus-Kirchengemeinde mit allen drei Bereichen im Lutherhaus an der Flottmannstraße. Die Feier begann mit dem Festgottesdienst in der Wittenberger Schlosskirche, der als Fernsehübertragung live im Kirchsaal miterlebt werden konnte. Anschließend traf sich die Gemeinde im Luthersaal an gedeckten Tischen bei Wein, Wasser und einem bunten Imbiss. Es wurden Tischreden Martin Luthers vorgetragen und eine Tanzgruppe bot mittelalterliche Tänze in historischen Gewändern dar. Der Lutherchor unter der Leitung von Bettina Oschmann trug Lieder vor.

Schließlich kam man wieder im Kirchsaal zusammen, in dem einige Sprecher von der Kanzel ins Deutsche übersetzte Fabeln nach Martin Luther vortrugen. Dazu gab es Orgelmusik mit der gerade neu angeschafften elektronischen Orgel.

Der Tag wurde mit einem Abendmahlsgottesdienst beschlossen.

Fotos:1. Der Leipziger Thomanerchor auf der Großbildleinwand im Kirchsaal

2.Der Luthersaal war voll besetzt

3.Eine Gruppe mit mittelalterlichen Tänzen

4.Beim abschließenden Gottesdienst mit Lutherrose als Boden-Mittelpunkt

Fotos: Claudia Korbik

Der Kirchenkreis Herne beging seine Reformationsfeier am Vorabend des 31. Oktober ökumenisch im Kulturzentrum. Dabei  hatten bekannte und prominente Mitbürger, wie zum Beispiel  die Landtagspräsidentin Carina Gödecke, einzelne Thesen ausgewählt, die sie an vorbereitete Holztüren schlugen – mit Hammer und Nagel.

Später gab es einen Vortrag zum Thema „Reformation heute“. Höhepunkt des Abends war die Aufführung des Lied-Oratoriums „Gaff nicht in den Himmel“ von Matthias Nagel (Musik) und Dieter Stork (Text).

Bildzeilen:

1.Auftakt des festlichen Abends im Foyer des Kulturzentrums, hier im Bild Pfarrer i. R. Werner Beyna mit Gemeindegliedern der Petrusgemeinde

2.Die Thesentüren

3.Aufführung des Oratoriums

4.Abschluss mit dem Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“ vor dem Herner Rathaus

Zwischen achtzig und neunzig Besucher versammelten sich am  22.10. zum Eröffnungsgottesdienst des Kreis-Männersonntags in der Lutherkirche in Herne Süd.

Kreismännerpfarrer Martin Schäfers, Pfarrer Jens-Christian Nehme, sowie Mitarbeiter der Kreismännerarbeit unter Vorsitz von Manfred Martiner gestalteten den Gottesdienst.

Den thematischen Schwerpunkt bildete das Referat „Auswirkungen der Reformation in Kirche und Gesellschaft“ von Superintendent Pfarrer Reiner Rimkus.

Ralf Höffken berichtete über aktuelle Entwicklungen der Männerarbeit im Bezirk Ruhrgebiet, bevor Dr. Friedrich Karl Scheer einen Lichtbildervortrag über die Studienreise in die Pfalz nach Bad Bergzabern hielt. Eine Fahrt, die sicher eine der Höhepunkte der Männerarbeit im Jahr 2017 darstellte.

Für Sommer 2018 ist eine Studienreise nach Malente an der Ostsee geplant, zuvor findet noch die jährliche Adventsrüstzeit nach Haus Düsse vom 08.- 10.12.2017 statt, für die auch noch Mitfahrmöglichkeiten bestehen.

Fotos: Siepmann

Frauentreff zu Besuch bei der BOGESTRA

Am letzten Freitag im Oktober machten sich achtzehn Frauen des Frauentreffs am Regenkamp auf zu einem Besuch in der Zentrale der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen (BOGESTRA).

Dazu fuhren sie mit der U-Bahn (U35) von der Haltestelle Berninghausstraße in Herne-Süd bis zum Bochumer Rathaus. Dann ging es mit der Straßenbahn weiter. Nach der Ankunft besichtigten sie unter fachkundiger Führung  den Betriebshof in Bochum. Wie auf den Fotos zu sehen, gab es einen Einblick in die Werkstätten mit Triebzügen der neuesten Generation. Aber auch mit älteren, schon ausrangierten Straßenbahnen gab es ein Wiedersehen.

Zum Resümée des Besuches gehörte die Einsicht, dass die BOGESTRA große Anstrengungen unternimmt, den Öffentlichen Personennahverkehr so energieeinsparend und umweltverträglich wie möglich durchzuführen. Die Triebzüge zum Beispiel werden mit mehrmals wieder aufbereitetem Regenwasser aus einem Regenwasser-Sammelbecken gereinigt.

Café zum Sonntag

Am vorletzten Sonntag des Monats Oktober traf sich mit Blick in den herbstlich gefärbten Kirchgarten wieder das Sonntagscafé.

Im früheren Konfirmandenraum des Gemeindezentrums saßen Frauen und Männer an schön geschmückten Tischen und ließen es sich bei Kaffee und frischen Waffeln gut gehen.

Da das Treffen in den Medien angekündigt wurde, fanden auch einige Erstbesucher den Weg in die Räume am Regenkamp.

Die nächsten Treffen dieses Jahres finden statt am 19. November und am 17. Dezember, jeweils ab 15.00 Uhr.

Am 22. Oktober haben die Kindertageseinrichtungen und Familienzentren unseres Kirchenkreises eigene Kinderbibeln vorgestellt. Dabei sind die Kinder mit ihren Erzieherinnen zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen gekommen.

Eine große Anzahl von Kindern, Eltern und Angehörigen bestaunten die bunte Vielfalt der in der Kreuzkirche ausgestellten Bibeln.

Auch die beiden Kindertageseinrichtungen und das Familienzentrum unserer Petrus-Kirchengemeinde waren vertreten.

Und Gott sagte, es soll etwas auf der Erde wachsen!

“.. und aus dem Samen, der auf die Erde fiel, wuchs mit der Hilfe von Sonne, Luft und Regen ein kräftiger Apfelbaum, der reich an Früchten trug.”

Zum diesjährigen Erntedankfest haben viele Familien der Gemeinde in der Christuskirche Gott für seine wunderbare Schöpfung gedankt.

Die Kinder der Kita Löwenherz hatten dazu ein kleines Bühnenstück und Lieder einstudiert. Alles rund um den Apfel, welcher in diesem Jahr  thematisch im Mittelpunkt stand.

Die Erzieher und Erzieherinnen bekamen im Vorfeld von Pfarrer Nehme eine Aufgabe, nämlich sich Gedanken zu machen, wofür sie dankbar sind.

Wie sich herausstellte, gar keine so leichte Aufgabe. Wenn man erst einmal darüber nachdenkt wofür man dankbar ist, wird einem klar, dass man so Vieles hat wofür man danken kann, was im Alltag manchmal  unter geht. Es fiel schwer, sich für eine Sache zu entscheiden, und so bekam Pfarrer Nehme gut gefüllte Notizzettel zurück. Aus diesen stellte er  einen Dankpsalm zusammen. Dieser wurde von den Erziehern und Erzieherinnen während des Gottesdienstes vorgetragen:

„Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich.

Danke für mein Leben, – meine Wurzeln, – meine Familie, – meine  Freunde, – meine Wohnung.

Danke für meine Gesundheit und die meiner Familie. Ich weiß, dass es nicht selbstverständlich ist. Jeder Tag, an dem ich gesund aufwache, ist ein Geschenk von dir.

Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich.

Danke, dass ich meinen Wunschberuf ergreifen konnte.

Danke für meine Arbeitskollegen, die mich motivieren, mich annehmen, mich unterstützen,  mich an schlechten Tagen tragen und akzeptieren, die mir helfen, die mein Weltbild erweitern.

Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich.

Danke für meine Kinder.  Danke, dass ich mit Kindern arbeiten und jeden Tag die Welt mit ihren Augen betrachten darf. Danke, dass unsere Kinder behütet, geliebt und sicher aufwachsen dürfen. Dass sie in einem sicheren Land leben und wachsen dürfen.

Dass sie ein Recht auf Bildung haben und ihnen für die Zukunft viele Türen offen stehen.

Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich.

Danke für die Menschen, die das Leben bunter und schöner machen, – für die Vielseitigkeit der Menschen, – für die Kreativität.

Danke, dass ich mit meinen Händen etwas schaffen kann.

Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich.

Nach dem gut besuchten Gottesdienst lud ein gemeinsam gestaltetes Büffet  zum Brunchen und Verweilen ein. Dazu wurde die Kirche kurzerhand  mit ein paar helfenden Händen umgestellt, und so war genug Platz für alle da.

In der darauffolgenden Woche gab es dann noch eine besondere Überraschung für die Löwenherz-Kinder. Pfarrer Nehme schenkte der Kita  im Namen des Presbyteriums einen Apfelbaum für das Außengelände, den er gleich eigenhändig und mit vielen kleinen helfenden Händen einpflanzte.

Rückblickend auf das diesjährige Erntedankfest bleibt mir nur zu sagen:

Ich bin dankbar für die vielen Menschen die diesen Gottesdienst besucht haben und die Kirche gefüllt haben,  um gemeinsam Erntedank zu feiern . Ich bin dankbar für alle Kinder, die fleißig geübt haben und mit ihrer Freude und Begeisterung so wunderbar anstecken. Ich bin dankbar für die Hilfe und das Organisationstalent von Ehepaar Kalinowski, ohne die es nie so reibungslos laufen würde. Ich bin dankbar für mein Team und unseren Pfarrer, die aus ihrem beruflichen Einsatz immer eine Herzensangelegenheit machen.

Und so wird mir wieder bewusst wie viel Glück ich habe, so dankbar sein zu dürfen. Danke

Ihre Katharina Schönweitz

Gemeindefest für Jung und Alt am Regenkamp

Mit dem Wochenspruch „Vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat“ eröffnete die Evangelische Petrus-Kirchengemeinde Herne ihr neuntes gemeinsames Fest an der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp.

Im Evangelium nach Lukas ist es überraschenderweise der Samaritaner, der den Weg zu Jesus zurück findet, um ihm für seine Heilung vom Aussatz zu danken. Selbst Jesus wundert sich darüber.

Das unter der Leitung von Irmhild Hartmann mit vielen ehrenamtlich Mitarbeitenden organisierte Fest lockte trotz der eher herbstlichen Temperaturen zahlreiche Besucher in den Kirchgarten am Regenkamp. Die Mitarbeiterinnen dreier Kindertageseinrichtungen sowie das Offene Haus versorgten Kinder und Eltern mit Spiel- und Bastelangeboten.

Am Nachmittag erfreute Akkordeonspieler Gerd Kanacher mit bekannten Volksliedern und anderen Melodien die Zuhörerschaft im Gemeindesaal. Der Lutherchor unter Leitung von Bettina Oschmann schloss sich ihm an. Besonderen Applaus bekamen die Frauen und Männer einer Gruppe, die auf dem Kirchvorplatz mittelalterliche Tänze darboten.

Gemeindeglieder, Nachbarn und Gäste ließen sich in der Weinstube und bei zunehmendem Sonnenschein im Kirchgarten auf den Bänken nieder. Dirk Engelbracht sorgte für musikalische Unterhaltung.

Bildzeile: Jung und Alt hatten viel Spaß am 9. Petrusfest der Evangelischen Petrusgemeinde, die sich mit vielen Gästen und Nachbarn am Regenkamp in Herne-Süd traf.

Fotos: A.Trappe

Herne ist auch auf den 2. Blick sehenswert,

dies war die einhellige Meinung der Mitglieder der „Frauenhilfe Dreifaltigkeit“ die sich im blauen Cabriobus des Stadtmarketings Herne „ihre“ Stadt zeigen ließen.

Der ehemalige Landtagsabgeordnete Frank Sichau überzeugte, dass er Herne wie seine Westentasche kennt und präsentierte Herne sehr anschaulich und kurzweilig.

Mit dem sich anschließenden gemütlichen Beisammensein im Restaurant Zille klang der Nachmittag aus.

 

Dr. Norbert Ingler referiert am Regenkamp

 „Schule in der Entwicklung – gestern, heute und morgen“ lautete das Thema, das Dr. Norbert Ingler, Oberstudiendirektor im Ruhestand, der Frauenhilfe Dreifaltigkeit am letzten Donnerstag des Monats Juni vortrug. Ausgehend von eigenen oder den Erfahrungen von Kindern und Enkeln mit „Schule“ stellte Dr. Ingler die Entwicklung des mehrgliedrigen Schulsystems in Deutschland seit den siebziger Jahren dar. Die steigenden Anforderungen der Arbeitswelt haben dazu beigetragen, dass immer höhere und bessere Schulabschlüsse angestrebt werden. Die Angebote von Berufskollegs bieten auch „Spätentwicklern“ eine Chance auf das Fachabitur. Die Bedeutung des Religionsunterrichtes hob der frühere Leiter eines Lüner Gymnasiums hervor und nahm Aspekte der „Inklusion“ und der beabsichtigten Rückkehr zum G9-System (erneute Verlängerung der Schulzeit auf neun Jahre) in den Blick.

Bildzeile: Dr. Norbert Ingler,  in Herne bekannt durch seine langjährige Tätigkeit am Herner Haranni-Gymnasium, sprach mit der Frauenhilfe Dreifaltigkeit über Bildungsfragen in unserer Gesellschaft.

Petrusgemeinde arbeitet an ihrer Zukunft

Am letzten Sonntag im Juni trafen sich sechzig Gemeindeglieder der Petrus-Kirchengemeinde nach einem zentralen Abendmahlsgottesdienst zu einer Gemeindeversammlung im Lutherhaus

Pfarrer Jens-Christian Nehme zeigte in einem Rückblick der vergangenen Monate auf,

was sich in den Bereichen Christus ,Luther und Dreifaltigkeit an Besonderem getan hatte:

-Der Umzug der Kindertagesstätte Löwenherz von der Kronenstraße in das frühere Gemeindezentrum an der Christuskirche;

-Die Renovierung des Lutherkirchsaales, sowie zur Freude aller, der Einbau einer neuen Küche neben dem großen Saal im Lutherhaus;

-Die Vergabe des Dreifaltigkeits-Gemeindezentrums im Zuge des Erbbaurechtes an das Evangelische Kinderheim.

Natürlich fehlte nicht der Ausblick auf Vorhaben in den nächsten Wochen und Monaten.

Die Lutherkirche wird eine neue elektronische Orgel erhalten, da die Instandsetzung des alten Instruments zu kostspielig wäre. Für die erweiterte Nutzung der Dreifaltigkeitskirche müssen im Zuge des Rückbaus die Nebenräume umgestaltet werden.

Pfarrer Horst Bastert berichtete der Versammlung über die Mitarbeit der Gemeinde beim Arbeitskreis Zukunft der Herner Kirchengemeinden.

Die Gemeinden arbeiten an dem Modell einer „Großgemeinde“ in Herne, zu dem auch die Petrusgemeinde ihre Ideen und Vorstellungen einbringen wird.

Die Sommerkirche findet mit einer Predigtreihe zu reformatorischen Themen statt an sechs Sonntagen vom 16. Juli bis 20. August. Das Gemeindefest ist geplant für den 17. September.

Pfarrerin Birgitta Zeihe-Münstermann, kündigte vier Abende, am 11., 19., 27. Sept. und 5. Oktober (Beginn 19 Uhr mit Imbiss) zu Grundworten der Reformation im Lutherhaus an.

Beifall gab es für Jens Beuermann, der seine Vokation als Religionslehrer an einer Essener Gesamtschule erhielt und Tagesstättenleiterin Katharina Schönweitz für ihr Abschlusszertifikat in religions-pädagogischer Fortbildung.

Bildzeile: Die Pfarrer Jens-Christian Nehme (rechts) und Horst Bastert gaben Rück- und Vorblick auf das Gemeindeleben in Herne-Süd. FOTO: FW SIEPMANN