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Allgemein

Mit zwei verschiedenen Angeboten zum Bogenschießen beteiligte sich das Offene Haus am Regenkamp beim diesjährigen Mitmachtag des Stadtjugendringes. Gerade jüngere Kinder im Grundschulalter hatten Spaß daran, mit Pfeil und Bogen erste Versuche zu machen. Zum einen galt es, eine Zielscheibe zu treffen oder aufgestellte Dosen abzuräumen.

Die Konfirmandengruppe des Bereiches Dreifaltigkeit hatte alle Hände voll zu tun, um dem Bedarf nachzukommen. Auch die Waffelbäckerei und der Kaffeeausschank wurden ohne Pause in Anspruch genommen. Begleitet wurden die Jugendlichen dabei von Mitarbeiter Mark Tucholski und Bettina Kehres.

 

In die Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp der Evangelischen Petrus-Kirchengemeinde Herne sind am Tag des offenen Denkmals, dem 8. September,  mehrere Personen gekommen, die das Kirchengebäude zum ersten Mal betreten haben. „Ich bin erstaunt, wie groß die Kirche von innen ist“, äußerte ein Nachbar, der die Kirche von außen seit langem kennt. Pfarrer Horst-Hermann Bastert und Laienprediger Rüdiger Buschmann konnten mehrmals die Geschichte der Dreifaltigkeitskirche erzählen, die als ein Kirchenbau der „Nachkriegsmoderne“ viele Besonderheiten aufweist. Dass die Kirchenfenster aus Dresdner Glas freie Kompositionen von Industrieformen wie Tiegel, Kokille und Bramme zeigen, erschließt sich erst auf den zweiten Blick. Dass Architekt Herwarth Schulte auch verantwortlich für den Wiederaufbau der kriegszerstörten Dortmunder Hauptkirche St. Reinoldi war und seine Tochter, Hilde Hoffmann-Schulte, die fünf großen Glasfenster entworfen hat, ist nur wenigen Hernern bekannt. Im Blickpunkt des Interesses stand ebenfalls das Polyesterkreuz in gotischer Form, das der damalige Herner Künstler Heinrich Brockmeier der Dreifaltigkeitskirche im Jahr 1974 geschenkt hatte. Den ganzen Sonntag über gab es im Seitenschiff der erweitert genutzten Kirche im Herner Süden Kaffee und Kuchen. Irmhild Hartmann hatte mit ihrem Team dafür gesorgt, dass eine optisch ansprechende, zur Kommunikation einladende  Atmosphäre im Kirchenschiff herrschte.

Am Tag des Offenen Denkmals freuten sich Mitarbeiter der Gemeinde über das Interesse von Besuchern: hier Laienprediger Rüdiger Buschmann, Leiterin Irmhild Hartmann und Kirchmeister Jürgen Winkelmann, (rechtes Foto: Siepmann)

 

 

 

Sommerlicher Ausflug auf See

Die Frauenhilfe Dreifaltigkeit der Petrus-Kirchengemeinde Herne kommt seit einiger Zeit zu ihren regelmäßigen Treffen im Kirchenschiff der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp zusammen. Nun stach sie am letzten Mittwoch im August in See: auf dem Hengsteysee bei Hagen unternahm die fünfzigköpfige Gruppe eine zweistündige Schiffsfahrt bei durchaus sommerlichen, aber durch den Fahrtwind angenehmen Außentemperaturen.

Zu sehen gab es auf der Fahrt unter Anderem zahlreiche Wasservögel sowie das Industriedenkmal „Koeppchenwerk“,  ein Pumpspeicherkraftwerk zur umweltfreundlichen Stromerzeugung. Von ferne grüßte das Kaiser-Wilhelm-Denkmal mit der Ruine der Hohensyburg.

Am Nachmittag ging es weiter nach Iserlohn-Letmathe zum Bibelgarten der Evangelischen Friedenskirche. Die Frauen und einige Männer staunten über den vor zwei Jahren eingeweihten Kirchgarten mit einer großen Anzahl von kleinen und auch größeren Pflanzen, die in der Bibel vorkommen. Zur Jahreszeit passten auch einige Weinstöcke mit bereits ansehnlichen Trauben.

Bildzeile: Leiterin Irmhild Hartmann freute sich darüber, dass es bei Antritt der Fahrt zum Hengsteysee keine Absagen gab. Alle wollten beim sommerlichen Ausflug nach Hagen und Iserlohn dabei sein.

von links: Start in den Tag 2/ alle sind an Bord 3/Erholung im Sommergarten im Schiffswinkel 4/ warten auf „Durstlöscher“ 4-6/ Nun fahren wir übern See übern See…. 7/ im Bibelgarten

Text: H. Bastert, Fotos: H.Bastert, R. Buschmann

 

 

Café zum Sonntag macht Pause

am 21. Juli zum Abschluss des ersten Halbjahres und vor der Sommerpause standen die sommerlich bunt geschmückten Tische im Seitenschiff der Dreifaltigkeitskirche für die Besucherinnen und Besucher  wieder bereit.

Trotz der schwülwarmen Sommertemperatur waren alle gedeckten Plätze schnell belegt. Das lag sicher auch an dem verlockenden Duft, der die Gäste bereits am Eingang begrüßte.

Denn diesmal wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit selbst- gebackenen Waffeln, dazu heißen Kirschen, Vanilleeis und Schlag-sahne, verwöhnt, vorbereitet und abgebacken vom „Cafe zum Sonntag“ Team, seit einiger Zeit verstärkt durch Birgit Fiebinger-Weigt und unterstützt von Rüdiger Buschmann (als „Alibimann“).

Da zum Ende noch reichlich Waffeln vorhanden waren, konnten sich die Gäste auch nach dem gemeinsamen Nachmittag am Buffet bedienen und Waffeln mit nach Hause nehmen. So ging die Sommerpause gut an und das „Cafe zum Sonntag“ bleibt in Erinnerung, bevor es im September wieder weitergeht mit Kaffee und süßen Leckereien.

Text u. Fotos: Rüdiger Buschmann

Feierabendmahl in der Dreifaltigkeitskirche

Die Farbe Grün dominierte am Freitagabend, dem 21. Juni, in der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp in Herne-Süd, als Laienprediger Rüdiger Buschmann achtzig Teilnehmende begrüßte und das an diesem Kirchentagsfreitag in vielen Dortmunder Gemeinden gefeierte Mahl  eröffnete. An den grünen Kirchentagsschals konnte man erkennen,  dass auch viele auswärtige Gäste das Angebot nutzten, gemeinsam mit ihren Quartiersgastgebern zu feiern.

Ein Mitarbeiterinnenteam mit Frauenhilfsleiterin Irmhild Hartmann hatte die Tische unter Anderem mit Kerzentransparenten zur Kirchentagslosung geschmückt. Speisen standen bereit, die im liturgischen Ablauf besonders hervorgehoben wurden, auch grünfarbige Lebensmittel wie Gurken, Oliven und Basilikum, durchaus mit biblischem Bezug.

Pfarrer Horst Bastert trug Psalm 23 aus der Bibel in gerechter Sprache vor. „Wie viel Gutes passiert euch jeden Tag!“ hieß es in der ersten Tischrede. „Wie hell leuchtet Gottes Gnade!“ Die Kyrierufe – eine einzige Einladung, den Sinn zu ändern und „den Zweifel zu umarmen“, wie in einem neuen Kirchentagslied  empfohlen wird.

Auch nach Abschluss der Feier fanden noch spät aus Dortmund zum Schlafquartier Heimkehrende den Weg in die Dreifaltigkeitskirche, um von ihren Tageserfahrungen in Dortmund zu erzählen.

links: Es ist alles bereit, ein Blick auf die gedeckten Tische im Seitenschiff der Dreifaltigkeitskirche.

Bildzeile: Die enge Verschränkung von Agape- und Abendmahl sorgte im Ablauf des Abends dafür, dass die Teilnehmenden miteinander über ihre Glaubens- und aktuelle Kirchentagserfahrungen gut ins Gespräch kamen.

Bildzeile: Laienprediger Rüdiger Buschmann freute sich über die vielen positiven Rückmeldungen zur Durchführung des Feierabendmahls. Hier mit den Mitarbeiterinnen Brigitte Heciak, Heidi Zebrowski und Margret Trappe-Creß (von links nach rechts).

Bildzeile: Den Gottesdienst am 1. Sonntag nach Trinitatis feierte die Petrusgemeinde zentral als Teil der Kirchentagsgemeinde mit der Live-Übertragung des Abschlussgottesdienstes aus dem Dortmunder BVB-Stadion. Foto: Friedrich-Wilhelm Spemann

 

 

Foto: Siepmann

Die Christuskirche der Petrusgemeinde trägt seit Sonntag, 2. Juni 2019, den Beinamen Kinderkathedrale. In einem Familiengottesdienst besiegelten vornehmlich die Kinder des angrenzenden Kindergartens Löwenherz, was ohnehin schon seit geraumer Zeit Wirklichkeit geworden ist: Diese Kirche ist auch ihre Kirche, in der sie sich allmorgendlich im Kreis versammeln, und deren Innenraum sie mit zahlreichen Basteleien von biblischen Begebenheiten ausgeschmückt haben.

Begleitet vom CVJM-Posaunenchor feierte die Gemeinde mit den Kindern und Erzieherinnen in der prallvoll besetzten Christuskirche die Namensgebung. „Wer diese Kirche betritt, sieht gleich: Hier sind Kinder aktiv und willkommen“, sagte Pfarrer Jens-Christian Nehme. Zu Beginn „schleppten“ die Kinder die Steine (große Kartons) zum Bau der Kinderkathedrale zum Altar, und im Verlauf des Gottesdienstes entstand daraus symbolisch der Neubau eines Gotteshauses für Kinder. Und am Ende ging die Eröffnung der Kinderkathedrale nahtlos über ins Gemeindefest der Petrusgemeinde im Garten hinter dem Kindergarten und der Christuskirche.

Text und Fotos: Mydlak

Mit einem Konzert in der Lutherkirche feierte die CVJM-Nachwuchsband Soul Kids am Freitag, 24.5.2019, ihr fünfjähriges Bestehen. Die Soul Kids – Kai, Nico, Sören, Mia und Simen – sind im Alter zwischen 8 und 14 Jahren und proben und spielen gemeinsam mit den Erwachsenen Britta Lauenstein und Wolfgang Flunkert, dem Kreiskantor des Evangelischen Kirchenkreises. Am Mischpult in der Lutherkirche agierte Frerich, der auch den gesamten Technikaufbau besorgte. Hut ab!

Rund 50 Besucher erlebten ein Programm mit Deutsch-Rock-Cover-Versionen – von Andres Burani bis zu den Toten Hosen. Mit eindrucksvoller Spielfreude und erstaunlicher Gelassenheit trugen die Nachwuchsmusiker ihre Lieder vor. Sehr zur Freude des Publikums. Der Chor Soul Voices unter der Leitung von Wolfgang Flunkert trat als Special Guest des Abends auf. Da die Gründung der Voices in der Kreuzkirchen-Gemeinde später als die der Kids datierte, orientierte man sich bei der Namensgebung des noch jungen Chores an der Nachwuchsband. Zum Repertoire der Soul Voices gehören Spiritual und Gospel, neues geistliches Lied, Worship und Pop-Songs.

v.l. Nico, Sören, Britta, Simen

am Schlagzeug Nico

Mia und Wolfgang Flunkert am Keyboard
Frerich am Mischpult
Gastauftritt der Soul Voices

Text undFotos: Günter Mydlak

 

Frauenhilfsjahresfest mit Kultur

Christel Wolff, Erika Strohmeier und Roswitha Winkler tragen ihre Texte vor

Zum 97. Jahresfest der Frauenhilfe Dreifaltigkeit konnte Leiterin Irmhild Hartmann im Seitenschiff der Dreifaltigkeitskirche drei Frauen begrüßen, die im Rahmen der Schreibwerkstatt des Vereins ID 55 selber Texte verfassen. Christel Wolff, Erika Strohmeier und Roswitha Winkler trugen den Frauen am Jahresfest Texte vor, die sich mit Erinnerungen aus der Kindheit und Jugend befassen. Es ging zum Beispiel um Erinnerungen aus dem elterlichen Bäckereibetrieb in der Nachkriegszeit aus der Sicht der Tochter, die natürlich mitarbeiten musste. Auch der Freizeitbereich der Jugendlichen mit Petticoat, Rockn‘ Roll, Kinogängen und  Kirmesabenteuern kamen in Prosa zur Sprache. Roswitha Winkler knüpfte mit ihren Gedichten an für sie heilsame Impressionen mit Naturerfahrungen an. Alle drei Frauen bekamen für ihren Vortrag anerkennenden Applaus.

Texte, Lieder und Gebete zum Thema „Sonne“ dienten Leiterin Irmhild Hartmann als roter Faden des Nachmittags. Eine kleine selbst gebastelte Sonne in schönstem Gelb konnte jede Besucherin mit nach Hause nehmen. Der Jahresbericht nannte fünf neue Frauenhilfsmitglieder: Birgit Fiebiger-Weigt, Inge Grothaus, Ursula Winkelmann, Irmgard Raphael und Ellen Nolting. Gedacht wurde der verstorbenen Margot Schweppe. Gemeindekantor Axel Lask gestaltete den Nachmittag mit ausgesuchten Klavierstücken und begleitete die Lieder.

Bildzeilen: Roswitha Winkler(stehend) steuerte einen autobiographischen Text bei. Daneben Christel Wolff (links) und Christel Strohmeier.

Leiterin Irmhild Hartmann überreichte den Bezirksfrauen und Mitarbeiterinnen als Dankeschön für ihre Jahres-Mitarbeit ein kleines Geschenk

Patinnenkreis übergibt Spende

Der Patinnenkreis der Dreifaltigkeitskirche machte dem ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst zu Ostern eine große Freude: Ursel Kalinna, Christel Dawin, Brigitte Heciak und Marlies Reimüller übergaben im Namen des Patinnenkreises eine Spende von fünfhundert Euro.

Der Kreis trifft sich an jedem ersten Mittwoch im Monat zum Frühstück in der Kirchenküche der Dreifaltigkeitskirche. Er nimmt sich in jedem Jahr eine diakonische oder soziale Einrichtung vor, für die er kontinuierlich Spenden sammelt.

Elke Fleckhaus und Sandra Westhoff empfingen die Damen aus Herne und informierten sie über die Arbeit der Einrichtung, die der Deutsche Kinderhospizverein seit zehn Jahren im Kreis Recklinghausen betreibt. Betreut werden Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern und Familien, deren Kinder verstorben sind.

Bildzeile: Marlies Reimüller, Ursel Kalinna (1. Und 2. von links) und Brigitte Heciak (2. Von rechts) über geben den Mitarbeiterinnen des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes die Osterspende.

Mit grünen Palmzweigen sind die Kinder des Familienzentrums Dreifaltigkeit an Palmsonntag in den Kirchenraum eingezogen. Gemeinsam haben Sie den Erwachsenen gezeigt, dass Jesus auf eine ganz andere Weise König sein wollte: ein sanftmütiger König, der keinen goldenen Thron besteigt. Ein König ohne Schwert und ohne Zeichen äußerer Würde. Dagegen ist Jesus ein König mit einem Ohr für die Sorgen und Nöte der Menschen, ein König mit einem großen Herzen für benachteiligte und schuldig gewordene Menschen. Das hat nicht allen gut gefallen. Und so haben seine Gegner in Jerusalem dafür gesorgt, dass sich später die Stimmung im Volk gegen ihn wendete.

Am Vorabend seiner Gefangennahme feiert Jesu in Jerusalem mit seinen Jüngern das Passahfest. Er gibt dem Passahmahl, dem Mahl der Befreiung, an diesem Abend eine Deutung, die zu tun hat mit seinem eigenen Leben. Daran denken wir am Gründonnerstag, wenn wir in der Dreifaltigkeitskirche um 15 Uhr zur Tischabendmahlsfeier zusammenkommen.

Bildzeilen:

„Was war Jesus für ein König?“ fragen die Kinder an Palmsonntag in der Dreifaltigkeitskirche.

Die gedeckten Tische warten auf die Gottesdienstteilnehmer an Gründonnerstag.