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Allgemein

Mit einem Konzert in der Lutherkirche feierte die CVJM-Nachwuchsband Soul Kids am Freitag, 24.5.2019, ihr fünfjähriges Bestehen. Die Soul Kids – Kai, Nico, Sören, Mia und Simen – sind im Alter zwischen 8 und 14 Jahren und proben und spielen gemeinsam mit den Erwachsenen Britta Lauenstein und Wolfgang Flunkert, dem Kreiskantor des Evangelischen Kirchenkreises. Am Mischpult in der Lutherkirche agierte Frerich, der auch den gesamten Technikaufbau besorgte. Hut ab!

Rund 50 Besucher erlebten ein Programm mit Deutsch-Rock-Cover-Versionen – von Andres Burani bis zu den Toten Hosen. Mit eindrucksvoller Spielfreude und erstaunlicher Gelassenheit trugen die Nachwuchsmusiker ihre Lieder vor. Sehr zur Freude des Publikums. Der Chor Soul Voices unter der Leitung von Wolfgang Flunkert trat als Special Guest des Abends auf. Da die Gründung der Voices in der Kreuzkirchen-Gemeinde später als die der Kids datierte, orientierte man sich bei der Namensgebung des noch jungen Chores an der Nachwuchsband. Zum Repertoire der Soul Voices gehören Spiritual und Gospel, neues geistliches Lied, Worship und Pop-Songs.

v.l. Nico, Sören, Britta, Simen

am Schlagzeug Nico

Mia und Wolfgang Flunkert am Keyboard
Frerich am Mischpult
Gastauftritt der Soul Voices

Text undFotos: Günter Mydlak

 

Frauenhilfsjahresfest mit Kultur

Christel Wolff, Erika Strohmeier und Roswitha Winkler tragen ihre Texte vor

Zum 97. Jahresfest der Frauenhilfe Dreifaltigkeit konnte Leiterin Irmhild Hartmann im Seitenschiff der Dreifaltigkeitskirche drei Frauen begrüßen, die im Rahmen der Schreibwerkstatt des Vereins ID 55 selber Texte verfassen. Christel Wolff, Erika Strohmeier und Roswitha Winkler trugen den Frauen am Jahresfest Texte vor, die sich mit Erinnerungen aus der Kindheit und Jugend befassen. Es ging zum Beispiel um Erinnerungen aus dem elterlichen Bäckereibetrieb in der Nachkriegszeit aus der Sicht der Tochter, die natürlich mitarbeiten musste. Auch der Freizeitbereich der Jugendlichen mit Petticoat, Rockn‘ Roll, Kinogängen und  Kirmesabenteuern kamen in Prosa zur Sprache. Roswitha Winkler knüpfte mit ihren Gedichten an für sie heilsame Impressionen mit Naturerfahrungen an. Alle drei Frauen bekamen für ihren Vortrag anerkennenden Applaus.

Texte, Lieder und Gebete zum Thema „Sonne“ dienten Leiterin Irmhild Hartmann als roter Faden des Nachmittags. Eine kleine selbst gebastelte Sonne in schönstem Gelb konnte jede Besucherin mit nach Hause nehmen. Der Jahresbericht nannte fünf neue Frauenhilfsmitglieder: Birgit Fiebiger-Weigt, Inge Grothaus, Ursula Winkelmann, Irmgard Raphael und Ellen Nolting. Gedacht wurde der verstorbenen Margot Schweppe. Gemeindekantor Axel Lask gestaltete den Nachmittag mit ausgesuchten Klavierstücken und begleitete die Lieder.

Bildzeilen: Roswitha Winkler(stehend) steuerte einen autobiographischen Text bei. Daneben Christel Wolff (links) und Christel Strohmeier.

Leiterin Irmhild Hartmann überreichte den Bezirksfrauen und Mitarbeiterinnen als Dankeschön für ihre Jahres-Mitarbeit ein kleines Geschenk

Patinnenkreis übergibt Spende

Der Patinnenkreis der Dreifaltigkeitskirche machte dem ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst zu Ostern eine große Freude: Ursel Kalinna, Christel Dawin, Brigitte Heciak und Marlies Reimüller übergaben im Namen des Patinnenkreises eine Spende von fünfhundert Euro.

Der Kreis trifft sich an jedem ersten Mittwoch im Monat zum Frühstück in der Kirchenküche der Dreifaltigkeitskirche. Er nimmt sich in jedem Jahr eine diakonische oder soziale Einrichtung vor, für die er kontinuierlich Spenden sammelt.

Elke Fleckhaus und Sandra Westhoff empfingen die Damen aus Herne und informierten sie über die Arbeit der Einrichtung, die der Deutsche Kinderhospizverein seit zehn Jahren im Kreis Recklinghausen betreibt. Betreut werden Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern und Familien, deren Kinder verstorben sind.

Bildzeile: Marlies Reimüller, Ursel Kalinna (1. Und 2. von links) und Brigitte Heciak (2. Von rechts) über geben den Mitarbeiterinnen des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes die Osterspende.

Mit grünen Palmzweigen sind die Kinder des Familienzentrums Dreifaltigkeit an Palmsonntag in den Kirchenraum eingezogen. Gemeinsam haben Sie den Erwachsenen gezeigt, dass Jesus auf eine ganz andere Weise König sein wollte: ein sanftmütiger König, der keinen goldenen Thron besteigt. Ein König ohne Schwert und ohne Zeichen äußerer Würde. Dagegen ist Jesus ein König mit einem Ohr für die Sorgen und Nöte der Menschen, ein König mit einem großen Herzen für benachteiligte und schuldig gewordene Menschen. Das hat nicht allen gut gefallen. Und so haben seine Gegner in Jerusalem dafür gesorgt, dass sich später die Stimmung im Volk gegen ihn wendete.

Am Vorabend seiner Gefangennahme feiert Jesu in Jerusalem mit seinen Jüngern das Passahfest. Er gibt dem Passahmahl, dem Mahl der Befreiung, an diesem Abend eine Deutung, die zu tun hat mit seinem eigenen Leben. Daran denken wir am Gründonnerstag, wenn wir in der Dreifaltigkeitskirche um 15 Uhr zur Tischabendmahlsfeier zusammenkommen.

Bildzeilen:

„Was war Jesus für ein König?“ fragen die Kinder an Palmsonntag in der Dreifaltigkeitskirche.

Die gedeckten Tische warten auf die Gottesdienstteilnehmer an Gründonnerstag.

Mit Posaunen warben am Samstag, dem 13. April, Vertreter aus Herner Kirchengemeinden in der Herner Bahnhofstraße am Kugelbrunnen um Gastfreundschaft beim Dortmunder Kirchentag im Juni.

Es werden dringend weitere private Übernachtungsmöglichkeiten für Dauergäste ab 35 Jahren für insgesamt vier Übernachtungen gesucht. Laut Auskunft des Kirchentagsbüros fehlen noch weitere viertausend Betten. Darauf wiesen die Pfarrer Cornelius Heering, Erhard Nierstenhöfer und Horst-Hermann Bastert mit der Privatquartierbeauftragten Heidi Zebrowski die Vorbeigehenden hin und warben mit Verteilmaterial.

Unterstützung bei ihrer Aktion erfuhren sie von einer Bläsergruppe des CVJM-Posaunenchores, die mit ihrem Leiter Stefan Wilhelm trotz der niedrigen Außentemperaturen viele bekannte Choräle spielten, sehr zur Freude der Passanten.

Es geht um eine einfache Schlafgelegenheit in der Zeit vom 19. bis 23. Juni. Ein Frühstück wäre schön, ist aber nicht Bedingung. Wer bereit ist, sich als Gastgeber beim Kirchentag zu engagieren, kann sich selbst bei www.Kirchentag.de online anmelden oder anrufen bei Heidi Zebrowski, (02323) 43987.

Text:HB

Fotos: Günter Mydlak

Sabine Schwesig vermittelt lebendiges Bild in der Frauenhilfe Dreifaltigkeit

Am ersten Donnertag des Monats April referierte in der Herner Fraue4nhilfe Dreifaltigkeit Sabine Schwesig, Mitarbeiterin der Kindergartengemeinschaft im Kirchenkreis Herne, über die evangelische Kindergartenarbeit.

Es gibt 26 Einrichtungen in den Gemeinden und zusätzlich zwei der Evangelischen Krankenhausgemeinschaft  mit insgesamt 1373 Kindern und ca. 400 Mitarbeiterinnen.

Mit Erinnerungen an die Kindergartenzeit anhand von Fotos aus der Zeit von 1930 bis 1970 konnten die Frauen sich Erinnerungen an die eigene Kindheit wachrufen. Die Situation der Kinder mit ihren Familien hat sich seitdem wegen des neuen Bildungsverständnisses stark verändert. Es komme darauf an, so Schwesig, den Kindern auf ausreichender Fläche Räume zu öffnen, damit die Kinder wichtige Lernerfahrungen machen können, auch z. B. beim Spielen mit Alltagsmaterialien. Hier hakte Frauenhilfsleiterin Irmhild Hartmann  mit der Bemerkung ein, dass in diesem pädagogischen Ansatz etwas „Wiederentdecktes“ stecke.

Weiterer Themen, waren Partizipation der Kinder, Inklusion und Qualitätsmanagement. Besonderen Wert legen die Einrichtungen auf die alltagsintegrierte Sprachbildung der Kinder. Auch die berufliche und Gesundheitslage der Erzieherinnen kamen zur Sprache. Ihnen werden spezielle Programme zum gesundheitlichen Ausgleich angeboten. Es gebe viele unbesetzte Stellen, so Schwesig.

Die Einrichtungen der Kindergartengemeinschaft sind gut miteinander vernetzt und verstehen sich als Bündnispartner. Wie gut die Vernetzung aller Herner Kindertageseinrichtungen funktioniert, nicht nur der evangelischen, zeigt auch der Deutsche Kita-Preis, den Vertreterinnen aus Herne in diesem Jahr in Berlin in Empfang nehmen konnten. Dass Kirche und Kindergärten untrennbar zusammengehören und zusammenbleiben wollen, ist für die Leitung der Kindergartengemeinschaft unaufgebbare Arbeitsgrundlage.

Bildzeile: Sabine Schwesig (zweite von rechts, neben Leiterin Irmhild Hartmann) zu Besuch am 4. April beim Treffen der Frauenhilfe Herne Dreifaltigkeit im Seitenschiff der Dreifaltigkeitskirche.

Text: Pfr. Bastert

Foto: Siepmann

 

 

Am vorletzten Sonntag im März sowie am darauf folgenden Montag hat sich der Bereich Dreifaltigkeit der Evangelischen Petrusgemeinde intensiv mit der Kirchentagslosung „Was für ein Vertrauen?“auseinandergesetzt. Pfarrer i. R. Dr. Albrecht Thiel ging als Gastprediger  und Referent auf den biblischen Hintergrund der Losung aus dem 2. Buch der Könige ein. Eindrücklich stellte er das brutale Unterdrückungssystem der aasyrischen Großmacht dar sowie die totale Unterlegenheit des Kleinstaates Juda mit seinem König Hiskia. Vorauseilende Tributzahlungen und diplomatische Anstrengungen seinerseits konnten die Belagerung Jerusalems mit dem Ziel der Verschleppung der Bevölkerung nicht verhindern. Die herausfordernde Frage des fremden Heerführers, der die Belagerten auf seine Seite ziehen will, lautet: „Was ist das für ein Vertrauen, das ihr da habt und das euch – noch – widerstehen lässt?“

An dieser Stelle diskutierten die Gesprächsteilnehmer lebhaft die teils als bedrängend empfundene kirchliche Lage vieler Gemeinden in Deutschland. Strukturelle Veränderungen führten manchmal zur „Abwürgung“ kirchlichen Lebens. Hier komme es darauf an, mit Vertrauen standzuhalten und sich nicht zu verschließen. Glauben als Sicherheit gibt es nicht.

Albrecht Thiel spitzte die Frage nach dem Vertrauen auf die Aussage zu: „Was trauen wir eigentlich Gott zu?“ Unsere Befürchtungen, was die Zukunft der Kirche angeht, finden ihre Antwort im Vertrauen auf sein Handeln. So wie  Hiskia und das Volk Israel es damals erfahren haben.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Gespräch mit Pfr. Thiel (links)

Text: Pfr. Bastert Fotos: Siepmann

Am Samstag, den 16. März 2019, wurde das Lutherhaus der Herner Petrus-Kirchengemeinde zum Treffpunkt für 80 Blechbläser*innen aus ganz Nordrhein-Westfalen. Zusammen mit seinem Dachverband, dem CVJM-Westbund e. V., lud der Posaunenchor des CVJM Herne zum Bläserworkshop mit Anne Weckeßer ein.

Bis in den späten Nachmittag hinein erläuterte die Komponistin Anne Weckeßer ihre Kompositionen mit dem Schwerpunkt auf Weihnachten. Zu Beginn des Jahres mutet ein Workshop zu dieser Thematik seltsam an, doch bleibt in der Adventszeit häufig kaum Zeit, neue Stücke zu sichten und einzustudieren. Und so folgten 80 Trompeter*innen, Posaunist*innen, Hornist*innen und Tubist*innen dem Aufruf des CVJM Herne. Die Werke von Weckeßer und ihrem Bruder Prof. Christian Sprenger (HfM Weimar) haben häufig einen persönlichen Bezug für die Geschwister, die selbst aus der Posaunenchorszene stammen. Das Arrangement zu „Stille Nacht“ kommt in einem ungewohnt melancholisch-musikalischen Gewand daher und erinnert zunächst nicht an die bekannte Harmonisierung. Vielmehr interpretiert die Musik hier die beschwerliche Zeit für die schwangere Maria, welche keine Herberge in dieser heiligen, „stillen“ Nacht findet.

In der letzten Probeneinheit erklang eine Bearbeitung des Liedes „Danke für diesen guten Morgen“. Die Umdeutung zu „Danke für diesen guten Tag“ ging den Bläser*innen gegen Ende des Workshops leicht von der Zunge.

Anne Weckeßer komponiert auch für das namhafte Blechbläser-Ensemble „Genesis Brass“ aus Berlin, welches in der Adventszeit 2014 zu Gast in der Herner Kreuzkirche war.

Text: Stefan Wilhelm

Fotos: Günther Mydlak

Am diesjährigen Weltgebetstag feierten katholische und evangelische Frauen aus Herne-Süd und Constantin um 15.00 h einen gemeinsamen Gottesdienst in der Lutherkirche. Trotz des ungemütlichen, nasskalten Wetters war der Kirchraum gut gefüllt.

Zum Weltgebetstag 2019 hatten Frauen aus Slowenien den Text aus dem Lukasevangelium (14, 13-24) ausgewählt und alle Menschen auf der Welt aufgefordert:   Kommt, alles ist bereit !

Eines der jüngsten und kleinsten Länder der  Europäischen Union öffnete seine Türen und heißt alle willkommen.  Es ist noch Platz, so sagte uns das Gleichnis vom großen Festmahl am diesjährigen Weltgebetstag, damit Menschen aller Hautfarben und Sprachen, aller Erdteile und sozialen Schichten gemeinsam feiern können. Denn das Reich Gottes ist wie ein großes Festmahl, wo für jeden und jede Platz ist.

Schon seit Mitte November traf sich ein Vorbereitungsteam aus den jeweiligen Gemeindebereichen  –   Christus, Luther, Dreifaltigkeit, Herz-Jesu, St. Konrad  – einige Mal, um gemeinsam den Gottesdienst nach Vorschlägen aus Slowenien zu gestalten und vorzubereiten. Die Festtafel (dekoriert in den Farben der Landesflagge Sloweniens  – weiß-blau-rot – war das wichtigste Zeichen im Gottesdienst.

Ein herzlicher Dank an dieser Stelle an Pfarrerin Birgitta Zeihe-Münstermann, die das Team bei der Vorbereitung und auch im Gottesdienst tatkräftig unterstützte. Und natürlich ebenfalls auch ein herzlicher Dank an Pfarrer Jens-Christian Nehme und unsere Organistin Brigitte Wilms, die mit der musikalischen Begleitung zum Gelingen dieses Gottesdienstes ganz wesentlich beigetragen haben.

Mit einem anschließenden gemütlichen Kaffeetrinken im Gemeindesaal endete dieser Nachmittag.

Text: K. Kalinowski

Fotos: Günter Mydlak           

Bild rechts: Ein gut besuchter  Gottesdienst

mitte: Frauen aus den Bereichen Christus, Luther, Dreifaltigkeit und der Kath. Herz-Jesu Gemeinde gestalteten gemeinsam den  Gottesdienst.

rechts: die Einladung, „es ist noch Platz“, wurde gern wahrgenommen.

 

Petrus-Gemeinde feiert Mitarbeiterdank

#Mitarbeiterdank #PetrusKirchengemeindeHerne

Das paulinische Bild vom menschlichen Leib mit seinen Gliedern diente Pfarrerin Birgitta Zeihe-Münstermann im zentralen Mitarbeiterdank-Gottesdienst am 5. Sonntag vor der Passionszeit (3.2.2019) als Leitbild. Alle Gemeindeglieder sind mit Fähigkeiten begabt. Sie können sich als Teile des Leibes Christi ergänzen und sind so aufeinander angewiesen. Bei einem Gang zum Altar des Lutherhauses hefteten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kleine, farbige Plättchen mit verschiedenen Körperteilen auf ein Plakat mit den drei Gotteshäusern der Petrusgemeinde. So entstand eine vielfältige, bunte Gemeindeansicht.
„Herr, lass in unserem Tun und Reden, in unserem Alltag, deutlich werden, dass du Quelle, Hoffnung und Kraft unseres Lebens bist!“, lautete eine Fürbitte im abschließenden Teil des Gottesdienstes. Persönlich gesegnet wurden als neue Mitarbeiterinnen der Luther-Kindertageseinrichtung Sonja Friedrichs-Müller, Janina Elmhorst und Kira de Filippis sowie Jugendmitarbeiter Noah. Entpflichtet von Ihren Aufgaben als Küsterin am Lutherhaus wurde Helga Backes, die zum 1. März in den Ruhestand tritt.

Text: Horst-Hermann Bastert
alle Fotos: Günter Mydlak

Posted by Petrus-Kirchengemeinde Herne on Wednesday, February 20, 2019