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Chor-Workshop am Regenkamp mit Kantor Wolfgang Flunkert

Die Reformation war auch eine Singe-Bewegung: Sie verbreitete sich nicht zuletzt durch die Lieder Martin Luthers in der Bevölkerung. Wolfgang Flunkert, Kantor und Organist an der Kreuzkirche und im Kirchenkreis Herne, lud am 4. Februar die ca. sechzig Teilnehmerinnen und -teilnehmer nach einer Phase der Lockerungsübungen und des Einsingens zum Singen des Weihnachtliedes „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ ein. Das Luther-Lied stellt eine Verkündigung der ganzen Weihnachtserzählung dar.

Dass „O du fröhliche“ ursprünglich Ostern und Pfingsten besungen hat, war für alle Mitsingenden neu. Dass bestimmte Lieder nach dem Ruf „Kyrieleis“ die „Leisen“ heißen, zeigt unter Anderem eines der ältesten deutschen Kirchenlieder, das Osterlied „Christ ist erstanden“.

Flunkert führte die Workshop-Teilnehmerschaft in die Weiterentwicklung  moderner geistlicher Lieder des Gesangbuches ein anhand der Komponisten Martin Gotthard Schneider (“Danke für diesen guten Morgen“, „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“) sowie Paul Ernst Ruppel („Erd‘ und Himmel sollen singen“ und „Vom Aufgang der Sonne“).

Singen ist ein schönes Gemeinschaftserlebnis. Es fördert die Konzentration und verbindet Körper und Geist zu einer ganzheitlichen Aktivität. Mit bewusstem Singen erbaut sich christliche Gemeinde.

Bildzeile: Auch einige Männer waren unter den Mitsingenden im Gemeindezentrum der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp zu finden.

 

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