Archive

Vater und Sohn Blumhardt als Menschen der Hoffnung

Dieter und Bettina Ising beim Jahresfest der Frauenhilfe Dreifaltigkeit

Zu ihrem 95. Jahresfest kam die Frauenhilfe Dreifaltigkeit am 1. Juni in der Woche vor Pfingsten im Gemeindesaal am Regenkamp zusammen. Leiterin Irmhild Hartmann hatte das Rahmenprogramm mit Liedern, Texten und Gebeten abgestimmt auf das Motto „Da berühren sich Himmel und Erde“.

Sechzig Frauen hörten im Gemeindehaus am Regenkamp den Festvortrag von Dr. Dieter Ising, gebürtiger Westfale und Bergmannssohn aus Bockum-Hövel, den seine Ehefrau Bettina zum Thema „Menschen der Hoffnung“ vortrug. Die geistlichen und erwecklichen Impulse, die zunächst der württembergische Theologe und Gemeindepfarrer Johann-Christoph Blumhardt im 19. und später sein Sohn Christoph Blumhardt im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts setzten, wirken bis heute nach. Dabei ging es beiden nicht nur um persönliches Frommwerden im pietistischen Sinn, sondern ebenso um die Ausstrahlung solcher Frömmigkeit ins praktische Leben hinein.

Die Hoffnung darauf, dass „Jesus siegt“ und sich das Reich Gottes weltweit im Widerspruch zu allen gegenläufigen Tendenzen ausbreitet, leitete beide. Den Sohn Christoph Blumhardt, der den Ideen des religiösen Sozialismus nahestand, führte dieser Weg später in die politische Arbeit als Reichstagsabgeordneter der SPD.

Die Frauenhilfe Dreifaltigkeit zählt aktuell 56 Mitglieder. Neun Bezirksfrauen engagieren sich im Besuchsdienst. Zum Abschluss des Festes erfreuten sich die Frauen an einem Sketch, in dem der Besuch einer italienischen Eisdiele bei einem älteren Ehepaar zu erheblichen sprachlichen Missverständnissen führt.

von links: Dr. Dieter Ising, wissenschaftlicher Autor und Editor im Bereich der Blumhardt-Forschung, besuchte mit seiner Ehefrau Bettina, die Frauenhilfe Dreifaltigkeit zum  95. Jahresfest (Foto: Siepmann).

Mit einer Rose als Dankeschön ehrten Leiterin Irmhild Hartmann und Pfarrer Horst Bastert  die Bezirksfrauen Dreifaltigkeit.

Annie Schneider, Ilse Schmidt und Renate Wroblewski erheiterten mit einem Sketch die Frauenhilfsfrauen am Regenkamp.

 

Kommentare sind geschlossen.