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Erster Gottesdienst der Petrusgemeinde in der Herner Dreifaltigkeitskirche

Mit einem Anspiel zur Corona-Krise nahm die Petrus-Kirchengemeinde Herne ihre regulären Präsenz-Gottesdienste am Sonntag Rogate, dem 17. Mai, wieder auf. Die Gemeinde feierte den ersten Gottesdienst nach der mehrwöchigen Corona-Zwangspause in der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp.

Mitarbeiterin Irmhild Hartmann und Laienprediger Rüdiger Buschmann hatten den Gottesdienst so vorbereitet, dass die Mitfeiernden ihrer Plätze im Kirchenschiff problemlos einnehmen konnten. Zu den Auflagen der Teilnahme gehörten Gesichtsmasken und Abstandsregeln.

Rüdiger Buschmann, der den Gottesdienst leitete, schlüpfte in die Rolle eines Richters, der dem Virus als Quälgeist der Menschheit eine lange Anklageliste vorlegte. „Was haben Sie zu Ihrer Verteidigung zu sagen?“ hieß es schließlich.

„Nichts“, lautete die Antwort. Stattdessen erhob das Virus eine geharnischte Gegenklage, das dem Menschengeschlecht schwere Vergehen bescheinigte: „Ihr Menschen seid doch nur auf eigene Vorteile bedacht, missgünstig, herrschsüchtig. Wenn ihr mich nicht ernst nehmt, bleibe ich euch auf den Fersen! Schaut doch eure Welt an! IHR missachtet sie!“

Das hohe Gericht hat ein Einsehen. Es vertagt die Verhandlung auf unbestimmte Zeit.

Im ersten Gottesdienst nach langer Zeit fanden die Teilnehmenden des Gottesdienstes in der Dreifaltigkeitskirche ihre Plätze markiert durch grüne Punkte und Teelichter

Bildzeile:  nach der Corona-Zwangspause kommt Laienprediger Rüdiger Buschmann mit seiner Anklage gegen das Virus nicht zum Zuge. Das Virus macht sich ziemlich unangreifbar.

Fotos: Günter Mydlak u. Rüdiger Buschmann

 

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