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Clara und Robert Schumann im Konzert

Am Sonntag, 18.06.2017, 17h, findet in der Ev. Christuskirche Herne, Wiescherstraße 120, ein Kammerkonzert statt mit Liedern von Clara und Robert Schumann sowie Klavierstücken von Robert Schumann.

Im Mittelpunkt steht der Zyklus “Frauen – Liebe und Leben” von R. Schumann, einer Folge von Liedern nach Texten von Adelbert von Chamisso, die die Gefühle einer Frau beschreiben vom ersten Wahrnehmen des Partners und dem Entstehen der Liebe bis zur anschließenden  Hochzeit, anschließend das Glück bei der Geburt des Kindes schildern und schließlich vom tiefen Schmerz über den Verlust des geliebten Mannes erzählen.

Clara Schumann kennt man als hervorragende Pianistin, die die Werke ihres Mannes in zahlreichen Konzerten innerhalb der deutschen Staaten, aber auch auf Reisen beispielsweise nach Dänemark und Russland gespielt und damit bekannt gemacht hat. Daneben aber führte sie mit Robert eine Liebesehe und hatte mit ihm acht Kinder. Dass sie auch komponiert hat, ist dagegen weniger bekannt, aber sie hatte auf Anweisung ihres Vaters schon früh Kompositionsunterricht erhalten, obwohl es in der damaligen Zeit noch als ungewöhnlich galt, wenn eine Frau komponierte. Am Sonntag werden einige ihrer Lieder aus op.12 und 13 vorgestellt werden, die zu ihren besten Werken zählen und die auch von ihrem Mann geschätzt wurden.

Es singt Annette Knorr (Sopran) aus Recklinghausen, Mitglied im collegium vocale Bochum, die sich mit ihren Solokonzerten auch in Herne mittlerweile  einen sehr guten Ruf erworben hat. Begleitet wird sie von Jona Kümper, Pianist aus Bochum und als Komponist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet , der für sein einfühlsames und brillantes Spiel berühmt ist.

Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

 

 

Spanische Kammermusik

Am Sonntag, 30.04.2017, 17h, findet in der Ev. Christuskirche ein Kammerkonzert mit Werken von

  1. Albeniz, E. Granados. F. Mompou, J. Turina und M. de Falla statt. Alle Komponisten haben um 1900 überwiegend in Spanien gewirkt und durch Übernahme folkloristischer Elemente in ihre Musik den spanischen Nationalstil entwickelt.

Unter dem Titel  olé españa erklingen Lieder und Instrumentalwerke für Sopran, Flöte, Fagott und Klavier. Darunter befinden sich Stücke für Flöte, Fagott und Klavier wie ”Espana” von Albeniz, eine Reise durch die Landschaften Spaniens, oder “Circulo”  von Turina, das den Verlauf eines einzigen Tages  von der Morgendämmerung (Amanecer) zum Mittag (Mediodía) und  zur Abenddämmerung (Crepúsculo) abbildet. Von Manuel de Falla, dem berühmtesten Komponisten dieser Zeit  steht u.a. der Zyklus “Siete canciones populares españolas” („Sieben spanische Volkslieder“) auf dem Programm, eine Sammlung traditioneller spanischer Lieder für Sopran und Klavier von 1914. Besides being Falla’s most-arranged composition and one of his most popular, it is one of the most frequently performed sets of Spanish-language art songs .The styles and provenance of the songs are strikingly diverse.Die Lieder sind stilistisch sehr vielfältig undThey are from different parts of Spain: an asturiana is from Asturias , in the north; stammen teilweise aus verschiedenen Teilen Spaniens.

Es musizieren Annette Knorr (Sopran), Brigitte Wilms (Flöte), Felicitas Bahlo (Fagott) und Jona Kümper (Klavier).

Der Eintritt ist frei.      

 

 

Spanische Musik für Harfe solo

Am Sonntag, 05. März 2017, 17h,  findet in der Ev. Christuskirche Herne, Wiescherstraße 120,  ein ganz besonderes Konzert statt: Kathrin Montero Küpper spielt auf der Konzertharfe Werke spanischer Komponisten von der Renaissance bis in die Moderne.

Nicht nur die großen Meister der spanischen Renaissance, wie Alonso Mudarra oder Antonio de Cabezón, die Werke für Harfe schrieben, werden zu Gehör kommen,  auch die Musik der ältesten Tabulatur für Harfe überhaupt wird erklingen. Und es ist der großen Bedeutung der Harfe in Spanien zu verdanken, dass dieses Instrument mit den Spaniern nach Südamerika kam. So werden auch zwei Werke aus Lateinamerika zu hören sein.

Mit der Entwicklung der Musik in Europa kam die bauliche Weiterentwicklung der Harfe zunächst nicht mit. Erst die Entstehung der Pedalharfe durch deutsch-französische Instrumentenbauer im 18. Jahrhundert führte zu einem Schub von Neukompositionen für dieses Instrument im 19.Jahrhundert.

Spanische Komponisten der Moderne schrieben in ihrem eigenen Stil Werke für Harfe (u.a. Jesús Guridi, Gerardo Gombau). Außerdem werden wie für die Harfe gemachte spanische Klavierwerke der Romantik (Isaak Albéniz, Juaquin Turina) das Programm ergänzen.

Montero Küpper ist Konzertharfenistin und Harfenlehrerin. Sie konzertiert solistisch und in unterschiedlichen kammermusikalischen Besetzungen mit einem vielfältigen Repertoire.

Außerdem unterrichtet sie die Harfenklasse an der Bergischen Musikschule in Wuppertal und ist Lehrbeauftragte für Harfe am Institut für Musik und Musikwissenschaft der TU Dortmund.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei.

 

„Mein Geist freut sich“:  Chorkonzert mit Werken von N. Giles, A. Lotti, H. Schütz, J. S. Bach und F. Mendelssohn Bartholdy

Am Sonntag, 19. Februar 2017, 17h, findet in der Ev. Christuskirche Herne ein Konzert mit dem Monteverdi-Ensemble Witten unter der Leitung von Susanne Schlegel, Dozentin für Gesang an der Siegener Musikhochschule, statt. Der Eintritt ist wie immer frei.

Der Kerngedanke des Konzertes bildet ein Zitat aus der deutschen Übersetzung des „Magnificat“, des Lobgesangs der Maria, nachdem sie erfahren hat, dass sie ein Kind bekommen wird: „Und mein Geist freuet sich“, musiziert in einer Vertonung von Heinrich Schütz.

Auch im Hauptwerk des Konzertes der Motette „Jesu, meine Freude“ von Johann Sebastian Bach, hundert Jahre nach Schütz geboren, geht es um die Freude, und zwar um die des Menschen, der sich entscheidet, sich dem „Geistlichen“ zuzuwenden und irdische Schätze hinter sich zu lassen. Der musikalische Ausdruck der Freude, die ihn erwartet, findet ihren Höhepunkt in den Koloraturen des Herzstückes der Motette, der großen Fuge „Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich“.

Sätze von dem englischen Komponisten aus dem 16. Jahrhundert, Nathanael Giles, von dem italienischen Bach-Zeitgenossen Antonio Lotti und Felix Mendelssohn Bartholdy ergänzen das Programm und widmen sich dem Thema in unterschiedlichsten Farben, von betrachtend–meditativ über zuversichtlich–ruhig bis hin zu freudig–jubelnd in Mendelssohns Vertonung des 100. Psalms „Jauchzet dem Herrn, alle Welt“.

Das Monteverdi-Ensemble Witten besteht aus 14 Sängern, in der Mehrzahl Schüler der Sängerin und Gesangspädagogin Susanne Schlegel, die das Vokalensemble 2011 gründete. Die Gruppe widmet sich vor allem der A-Cappella-Chormusik aus Renaissance, Barock und Romantik.

So, 05.03.17, 17h: Solokonzert mit Konzertharfe

So, 30.04.17, 17h: Kammermusik für Sopran, Flöte, Fagott und Klavier

So, 21.05.17, 17h: Kammermusik für Klaviertrio (Klavier, Violine und Violoncello)