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Ökumenisch und nachbarschaftlich Advent feiern

Auch in diesem Jahr kommen Abend für Abend um 18 Uhr Mitmenschen in Herne-Süd und Constantin zusammen, um sich auf das Weihnachtsfest vorzubereiten.

Fünfzehn bis fünfzig Personen singen Advents- und Weihnachtslieder, hören Geschichten und Gedichte, trinken Glühpunsch und Kakao, essen Plätzchen oder Schmalzbrote, meistens draußen vor der Haustür, manchmal auch an und in einer Garage oder einem Ladenlokal.

Am 4. Advent öffnen sich bereits die Türen der fünf Kirchen im Herner Süden – dann ist das Ziel in diesem Jahr erreicht: der 24. Dezember!

Bildzeilen:

Beim Eröffnungstreffen am 1. Dezember in der Feldkampstraße bei Familie Trentmann.

Auf Strohballen in der Garage der Familie Demircan in der Von-Velsen-Straße.

Im Ladenlokal der Herner Turmclubs (HTC) an der Jean-Vogel-Straße.

Mitarbeiterin Irmhild Hartmann liest Weihnachtsgeschichten in der Garage an der Walter-Bälz-Straße.

Viele Bewohnerinnen und Bewohner des DRK-Seniorenhauses sangen kräftig altbekannte Advents- und Weihnachtslieder mit.

Die Eingangstür der Dreifaltigkeitskirche bei Schnee in der Dämmerung.

 

Zwei Klaviersonaten als Einstimmung in den Advent

Den Kirchenraum als Klang- und Resonanzraum für Töne erlebten am Vorabend des 1. Advents siebzig Zuhörerinnen und Zuhörer bei einem Klavierkonzert in der Dreifaltigkeitskirche.

Der japanische Pianist Dai Asai begann seinen Vortrag mit der Klaviersonate Nr. 2 b-Moll op 35 von Fréderic Chopin und setzte ihn fort mit der Klaviersonate Nr. 21 B-Dur op. Posth D 960.

Der ganze Kirchenraum füllte sich während des Klavierspiels  mit Tönen, die wechselweise laut oder leise, schnell oder langsam der Zuhörerschaft einen  Klang-Kosmos zum Hören und Staunen boten.

Mit lang anhaltendem Applaus dankte das Publikum dem Interpreten, der sich mit seiner Improvisation über „Stille Nacht, heilige Nacht“ wiederum bedankte.

Im Anschluss an das Konzert konnte die Zuhörerschaft noch miteinander sprechen im Kerzenschein bei Gebäck und Glühwein im Seitenschiff der Kirche.

Bildzeilen:

Mit großer Konzentration trug der Künstler seine Stücke am weißen Flügel vor

Dai Asai freute sich sichtlich über die dankbare Aufnahme seiner Kunst.

 

„Ich schenk dir einen Stern!“

Mit vierzig Kindern des Familienzentrums begrüßte der Gemeindebereich Dreifaltigkeit das neue Kirchenjahr. Die Schülerin Charlotte entzündete die erste Kerze am Adventskranz im Altarraum der Dreifaltigkeitskirche.

In ihrem vorbereiteten Programm hörte die Gemeinde die durch Leiterin Livia Leichner vorgetragene und von den Kindern gespielte Klang-Geschichte „Der kleine Stern“.  Pfarrer Bastert sprach von den Sternen als Wegweisern im Advent. Ziel des Weges im Advent sei die Krippe in Bethlehems Stall.

Im Anschluss an den Gottesdienst traf sich die Gemeinde zum Sternebasteln im Gemeindezentrum Dreifaltigkeit. Hier gab es auch Kaffee und später selbstgemachten Kartoffelsalat mit Geflügelwürstchen.

Kinder in der Kirche

Im früheren Konfirmandenraum wurde eifrig Gebastelt

Viele der gebastelten Sterne hängen jetzt am Tannenbaum im Foyer des Hauses Regenkamp.

Mitarbeiterin Irmhild Hartmann gibt ihre Kenntnisse in der Kunst des Sternebastelns an einige Erzieherinnen weiter.

 

Am 16. November kamen über dreihundert Kinder, Eltern und Angehörige des Familienzentrums Dreifaltigkeit auf dem Kindergartengelände an der Holsterhauser Straße zusammen. Alle Kinder hatten bunte Laternen dabei, die mit zunehmender Dunkelheit in den schönsten Farben leuchteten. Viele der Laternen waren selbst gebastelt.

Zwei Erzieherinnen spielten die bekannte Martinszene auf der Zugbrücke der Spielanlage vor. Es wurden bekannte und neue Martinslieder gesungen. Anschließend gab es ein von den Familien selbst zusammengestelltes Buffet.

Foto: 1: Die Martinsszene auf der Holzbrücke

Fotos 2 und 3: Jede Menge bunter Laternen leuchten in der Dunkelheit.

Am Drittletzten Sonntag des Kirchenjahres versammelten sich vierzehn Jubiläumskonfirmanden und-konfirmandinnen zum Festgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche, darunter acht Goldkonfirmanden, die am 5. März 1967 in der Dreifaltigkeitskirche konfirmiert worden waren. Die ältesten Konfirmanden waren Erika Seitz und Else Brendel. Beide wurden zwei Jahre nach Kriegsende konfirmiert: Else Brendel von Pfarrer Konrad Pook in der Herner Kreuzkirche und Erika Seitz zehn Jahre vor ihrer Übersiedlung nach Herne in Magdeburg. Gisela Hey und Siegfried Mosbach blickten auf ihre Konfirmation im Jahr 1957 zurück.
Nach dem Abendmahlsgottesdienst traf sich die Gruppe mit ihren Angehörigen im Seitenschiff der Kirche zum festlichen Beisammensein mit persönlichem Austausch und einem Mittagessen.

Foto 1: Zum offiziellen Gruppenfoto versammelten sich die Jubilarinnen und Jubilare im Konfirmandenraum des Gemeindehauses im Anschluss an den Festgottesdienst. (Foto: Kirsten Weber)

Foto 2: An den festlich geschmückten Tischen im Seitenschiff der Kirche ergaben sich lebhafte Gespräche beim Austausch von Erinnerungen.

Foto 3: Zur musikalischen Gestaltung des Festgottesdienstes hatte Organist Axel Lask aus Anlass des fünfzigjährigen Orgeljubiläums Solo-Trompeterin Heike Weiß aus Bochum eingeladen. Foto: Friedrich-Wilhelm Siepmann)
Auch der Chor „Multiple Voice“ sang unter Anderem das „Gloria“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Es war ein „Gänsehaut-Moment“ ,so haben es auf jeden Fall die Eltern im Nachhinein  beschrieben, als ihre Kinder mit den hell erleuchteten Laternen in die nur durch Kerzenschein erleuchten Christuskirche einzogen.

Pfarrer Nehme leitete den sehr gut besuchten Gottesdienst, in dem die Maxi-Kinder der Kita Löwenherz, die Geschichte  von St. Martin aufführten.

Als Dank dafür, hatten auch die Erzieher für die Kinder eine Überraschung  und führten ein kleines Puppentheater auf.

Pfarrer Nehme stellte anschließend ein Projekt der Stiftung Brot für die Welt vor und stellte heraus das Teilen und Helfen auch heute noch genauso ein aktuelles und wichtiges Thema ist, wie es zu Martinszeiten war.

Im Anschluss zogen die Besucher dann, begleiten von den Klängen des Posaunenchores in das mit Lichterketten und Pavillons vorbereitete Außengelände des Kindergartens.

Mit einem Brezel, Würstchen oder einer heißen Suppe wurde am Lagerfeuer der Abend ausgeklungen.  Viele Eltern halfen tatkräftig beim Auf-und Abbau und bei der Organisation der einzelnen Stände, so das alles reibungslos verlief. Besonders gefreut hat es uns, dass nicht nur Familien aus dem Kindergarten, sondern auch einige Besucher aus der Gemeinde teilgenommen haben.

Reformationsfeier am 31. Oktober  im Lutherhaus

Fünfhundert Jahre Reformation feierte am 31. Oktober 2017 die Petrus-Kirchengemeinde mit allen drei Bereichen im Lutherhaus an der Flottmannstraße. Die Feier begann mit dem Festgottesdienst in der Wittenberger Schlosskirche, der als Fernsehübertragung live im Kirchsaal miterlebt werden konnte. Anschließend traf sich die Gemeinde im Luthersaal an gedeckten Tischen bei Wein, Wasser und einem bunten Imbiss. Es wurden Tischreden Martin Luthers vorgetragen und eine Tanzgruppe bot mittelalterliche Tänze in historischen Gewändern dar. Der Lutherchor unter der Leitung von Bettina Oschmann trug Lieder vor.

Schließlich kam man wieder im Kirchsaal zusammen, in dem einige Sprecher von der Kanzel ins Deutsche übersetzte Fabeln nach Martin Luther vortrugen. Dazu gab es Orgelmusik mit der gerade neu angeschafften elektronischen Orgel.

Der Tag wurde mit einem Abendmahlsgottesdienst beschlossen.

Fotos:1. Der Leipziger Thomanerchor auf der Großbildleinwand im Kirchsaal

2.Der Luthersaal war voll besetzt

3.Eine Gruppe mit mittelalterlichen Tänzen

4.Beim abschließenden Gottesdienst mit Lutherrose als Boden-Mittelpunkt

Fotos: Claudia Korbik

Der Kirchenkreis Herne beging seine Reformationsfeier am Vorabend des 31. Oktober ökumenisch im Kulturzentrum. Dabei  hatten bekannte und prominente Mitbürger, wie zum Beispiel  die Landtagspräsidentin Carina Gödecke, einzelne Thesen ausgewählt, die sie an vorbereitete Holztüren schlugen – mit Hammer und Nagel.

Später gab es einen Vortrag zum Thema „Reformation heute“. Höhepunkt des Abends war die Aufführung des Lied-Oratoriums „Gaff nicht in den Himmel“ von Matthias Nagel (Musik) und Dieter Stork (Text).

Bildzeilen:

1.Auftakt des festlichen Abends im Foyer des Kulturzentrums, hier im Bild Pfarrer i. R. Werner Beyna mit Gemeindegliedern der Petrusgemeinde

2.Die Thesentüren

3.Aufführung des Oratoriums

4.Abschluss mit dem Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“ vor dem Herner Rathaus

Zwischen achtzig und neunzig Besucher versammelten sich am  22.10. zum Eröffnungsgottesdienst des Kreis-Männersonntags in der Lutherkirche in Herne Süd.

Kreismännerpfarrer Martin Schäfers, Pfarrer Jens-Christian Nehme, sowie Mitarbeiter der Kreismännerarbeit unter Vorsitz von Manfred Martiner gestalteten den Gottesdienst.

Den thematischen Schwerpunkt bildete das Referat „Auswirkungen der Reformation in Kirche und Gesellschaft“ von Superintendent Pfarrer Reiner Rimkus.

Ralf Höffken berichtete über aktuelle Entwicklungen der Männerarbeit im Bezirk Ruhrgebiet, bevor Dr. Friedrich Karl Scheer einen Lichtbildervortrag über die Studienreise in die Pfalz nach Bad Bergzabern hielt. Eine Fahrt, die sicher eine der Höhepunkte der Männerarbeit im Jahr 2017 darstellte.

Für Sommer 2018 ist eine Studienreise nach Malente an der Ostsee geplant, zuvor findet noch die jährliche Adventsrüstzeit nach Haus Düsse vom 08.- 10.12.2017 statt, für die auch noch Mitfahrmöglichkeiten bestehen.

Fotos: Siepmann

Frauentreff zu Besuch bei der BOGESTRA

Am letzten Freitag im Oktober machten sich achtzehn Frauen des Frauentreffs am Regenkamp auf zu einem Besuch in der Zentrale der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen (BOGESTRA).

Dazu fuhren sie mit der U-Bahn (U35) von der Haltestelle Berninghausstraße in Herne-Süd bis zum Bochumer Rathaus. Dann ging es mit der Straßenbahn weiter. Nach der Ankunft besichtigten sie unter fachkundiger Führung  den Betriebshof in Bochum. Wie auf den Fotos zu sehen, gab es einen Einblick in die Werkstätten mit Triebzügen der neuesten Generation. Aber auch mit älteren, schon ausrangierten Straßenbahnen gab es ein Wiedersehen.

Zum Resümée des Besuches gehörte die Einsicht, dass die BOGESTRA große Anstrengungen unternimmt, den Öffentlichen Personennahverkehr so energieeinsparend und umweltverträglich wie möglich durchzuführen. Die Triebzüge zum Beispiel werden mit mehrmals wieder aufbereitetem Regenwasser aus einem Regenwasser-Sammelbecken gereinigt.

Café zum Sonntag

Am vorletzten Sonntag des Monats Oktober traf sich mit Blick in den herbstlich gefärbten Kirchgarten wieder das Sonntagscafé.

Im früheren Konfirmandenraum des Gemeindezentrums saßen Frauen und Männer an schön geschmückten Tischen und ließen es sich bei Kaffee und frischen Waffeln gut gehen.

Da das Treffen in den Medien angekündigt wurde, fanden auch einige Erstbesucher den Weg in die Räume am Regenkamp.

Die nächsten Treffen dieses Jahres finden statt am 19. November und am 17. Dezember, jeweils ab 15.00 Uhr.

Am 22. Oktober haben die Kindertageseinrichtungen und Familienzentren unseres Kirchenkreises eigene Kinderbibeln vorgestellt. Dabei sind die Kinder mit ihren Erzieherinnen zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen gekommen.

Eine große Anzahl von Kindern, Eltern und Angehörigen bestaunten die bunte Vielfalt der in der Kreuzkirche ausgestellten Bibeln.

Auch die beiden Kindertageseinrichtungen und das Familienzentrum unserer Petrus-Kirchengemeinde waren vertreten.