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Singworkshop in der Kirche

Ein Workshop mit dem Titel „Singen macht glücklich“ fand am Samstagmorgen, 16. Februar 2019, in der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp statt. Wolfgang Flunkert, Kreiskantor im Kirchenkreis Herne, hatte einmal mehr dazu eingeladen und staunte zunächst. 60 Teilnehmer hatten sich angemeldet, und knapp 100 waren gekommen – egal, man kann auch zu zweit auf einen kopierten Liedtext gucken.

Nein, niemand musste Erfahrung als Chorsänger haben. Dieser Workshop will und soll Lust machen, gemeinsam mit anderen zu singen, und nach Lockerungsübungen führte Wolfgang Flunkert die Singschar durch ein Programm, das niemanden überforderte, aber jeden forderte. Wenn er sich denn fordern lassen wollte. Die Petrusgemeinde als Gastgeber sorgte für Verpflegung in der Pause und Suppe zum Mittagstisch.

Text und Fotos: Günter Mydlak

Fotos: von links.

Kreiskantor Wolfgang Flunkert,- Lockerungsübungen, recken und strecken, einatmen, ausatmen-

den richtigen Ton aufnehmen,- Singen und Taktgefühl,-

Singen hinterlässt eine trockene Kehle, wer möchte in der Pause Kaffee ,Tee?

Mitarbeiten an der „Fülle des Lebens“

Die Vorsitzende der Westfälischen Frauenhilfe, Inge Schnittker, sprach beim Bezirksfrauentag des Stadtverbandes Herne zum Thema: „Was bewegt unsere Frauenhilfen vor Ort?“ Dass aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen die Frauenhilfen in den Kirchengemeinden keinen leichten Stand haben, konnte Frau Schnittker aus eigener Erfahrung heraus nur unterstreichen. Dazu gehöre auch die abnehmende Wahrnehmung der Frauenhilfsarbeit in den Kirchenkreisen. Hie gelte es, schon in der Ausbildung der Pfarrerinnen und Pfarrer wirksam gegenzusteuern.

„Bei uns wissen manche Frauen gar nicht, was Frauenhilfe eigentlich ist“, sagte eine Bezirksfrau. Inge Schnittker machte den siebzig Bezirksfrauen Mut, trotz aller Veränderungen die Hoffnung nicht aufzugeben und an positive Erfahrungen anzuknüpfen: „Wir tun, was wir tun können.“ Es komme darauf an, in authentischer Weise für die eigene Arbeit einzustehen. Frauen kommen dann in Frauenhilfen oder Abendkreise, wenn sie persönlich angesprochen und mitgenommen werden.

Eine Bezirksfrau wies darauf hin, dass es auch Frauen gibt, die sich viele Freizeitangebote gar nicht leisten können. Frauenhilfe könne eine sehr anziehende Gemeinschaft sein, in der man herzlich aufgenommen wird.

Dass der Landesverband Mitgliedsbeiträge und Spenden braucht, um diakonische Einrichtungen zu betreiben, das zeigte auch die Kollekte von dreihundert Euro, die an diesem Nachmittag für das Soester Frauenhaus und das Projekt „Tamar“ für Hilfen ausstiegsbereiter Frauen aus der Prostitution zusammenkam.

Bildzeile: Pfarrerin i. R. Birgit Bastert und Karin Stach, Vorsitzende des Herner Stadtverbandes, freuten sich über den positiven Zuspruch von Inge Schnittker (im Bild dritte von links), amtierende Vorsitzende der westfälischen Frauenhilfe. Mit auf dem Bild: Elfriede Giwjorra, Gisela Stahl und Heidi Müller.

Mut zur engagierten Gemeinde

Das paulinische Bild vom menschlichen Leib mit seinen Gliedern diente Pfarrerin Birgitta Zeihe-Münstermann im zentralen Mitarbeiterdank-Gottesdienst am 5. Sonntag vor der Passionszeit als Leitbild. Alle Gemeindeglieder sind mit Fähigkeiten begabt. Sie können sich als Leib Christi ergänzen und sind so aufeinander angewiesen. Bei einem Gang zum Altar des Lutherhauses hefteten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kleine, farbige Plättchen mit verschiedenen Körperteilen auf ein Plakat mit den drei Gotteshäusern der Petrusgemeinde. So entstand eine vielfältige, bunte Gemeindeansicht.

„Herr, lass in unserem Tun und Reden, in unserem Alltag, deutlich werden, dass du Quelle, Hoffnung und Kraft unseres Lebens bist!“ lautete eine Fürbitte im abschließenden Teil des Gottesdienstes. Persönlich gesegnet wurden als neue Mitarbeiterinnen der Luther-Kindertageseinrichtung Sonja Friedrichs-Müller, Janina Elmhorst und Kira de Filippis. Entpflichtet von Ihren Aufgaben als Küsterin am Lutherhaus wurde Helga Backes, die zum 1. März in den Ruhestand tritt.

von links: Die Petrusgemeinde feierte ihren diesjährigen Mitarbeiter-Dankgottesdienst mit viel Musik und Aktion im Kirchsaal des Lutherhauses. Beim anschließenden Jahresempfang im Luthersaal wurde Küsterin Helga Backes in den Ruhestand verabschiedet.

Küsterin Helga Backes mit ihren Kolleginnen Renate Alexander und Claudia Korbik. Links im Bild Pfarrerin Birgitta Zeihe Münstermann und Erzieherin Sonja Friedrichs-Müller.

Im vollbesetzten Luthersaal gab es nach dem Gottesdienst ein Mittagessen in Büffettform sowie viele angeregte Gespräche und Begegnungen.

Fotos: Günter Mydlak

Text: H.H.Bastert

Was unsere Wünsche mit dem Licht zu tun haben

Die erste Kerze am Adventskranz verkündigt Gottes Licht. Sie erzählt von Jesus, dem König des Advents. Wir hoffen auf seine Ankunft, auch in unserer Zeit.

Die Kinder des Familienzentrums Dreifaltigkeit führten zum Sternentag unter Anderem das „Kranzspiel“ auf. Dazu trugen sie mit einem gereimten Spruch vier Wünsche vor: Freude, Gesundheit, Freunde und Frieden.

„Du gönnst uns Gutes, du willst uns segnen!“ betete Pfarrer Horst Bastert mit der großen Gemeinde aus Alt und Jung in den Fürbitten.

Bildzeilen:

Zu fröhlichen Adventsliedern und dem „Kranzspiel“ versammelten sich über fünfzig Kinder im Altarbereich der Dreifaltigkeitskirche.

Wie in jedem Jahr kamen Eltern, Angehörige und Kinder im Anschluss an den Gottesdienst zum Sterne basteln im Konfirmandenraum  zusammen.

Für den kleinen Hunger zwischendurch gab es für die Kinder an der Küchentheke ein Brötchen mit Geflügel-Wursteinlage.

Dank an alle Gastgeber des Adventskalenders 2018

Ein herzliches Dankeschön an alle Gastgeberinnen und Gastgeber des ökumenischen lebendigen Adventskalenders! Auch in diesem Jahr hat es – mit vier Ausnahmen – an jedem Abend im Dezember eine adventliche Begegnung in Herne-Süd und Constantin gegeben. Es haben sich Familien, Einzelpersonen und Institutionen als Gastgeber beteiligt, darunter zwei Seniorenhäuser, ein Sportverein sowie zwei weitere gemeinnützige Vereine.

Im Mittelpunkt der Treffen standen die Adventsbotschaft mit Liedern, Gedichten und Geschichten. Ganze Nachbarschaften kamen zusammen. Alle konnten sich willkommen fühlen.

Ein besonderer Dank gilt in diesem Jahr den Organisatoren von der evangelischen und katholischen Seite: den Familien Hütter und Große-Beck. Sie hatten erstmalig die Gesamtorganisation übernommen.

Bilder :

Den Auftakt bildeten am 1. Dezember die Familien Hütter und Große-Beck von der Bergstraße.

Das Mehrgenerationenhaus an der Straße-des Bohrhammers diente gleich zweimal als Treffpunkt.

Auch Kinder und Jugendliche beteiligten sich mit Gedichten und Geschichten: hier bei Familie Meier an der Vödestraße.

Die Garage der Familie Demircan an der Von-Velsen-Straße erinnerte mit den vielen Strohballen an Bethlehems Stall.

Zum Abschluss am 23. Dezember fand das letzte Treffen – wegen zu viel Regen – nicht wie gewohnt im Garten des Pfarrhauses, sondern im Vorraum der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp statt.

Text und Bilder: H.H. Bastert

 

 

Klassik, Pop und Gospel zu Gesamtkunstwerk zusammengefügt

KONZERT Invitation-Chor der Städtischen Musikschule und Kammerorchester der Kreuzkirche musizierten gemeinsam in der Dreifaltigkeitskirche

HERNE – Den Weg von Advent nach Weihnachten haben am Abend des 2. Adventssonntages der Herner Invitation-Chor, Solisten und das Kammerorchester der Kreuzkirche musikalisch dargestellt. Das Konzert begann mit drei einleitenden Chorsätzen zum Thema „Advent“ – dem feierlichen „Hoch tut euch auf“ von Christoph Willibald Gluck, „Advent der Christenheit“ von Ludwig Maierhofer sowie der „Air for Advent“ von Johann Sebastian Bach in der Bearbeitung von Tom Fettke. Nach dem Chorstück „Gottes Liebe“ von Norbert Feibel spielte das Kammerorchester unter Leitung von Gisela Röbbelen die Choralbearbeitung des Adventsliedes „Vom Himmel hoch“ von Johann Sebastian Bach und die Sopran-Solistin Annemarie Herling mit den Stücken „Christbaum“ und „Die Hirten“.

Mittelpunkt des Konzertes, in dem Chor und Orchester in gut aufeinander abgestimmter Weise zusammen wirkten, war die „Missa Brevis in D-Dur“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Es folgten Stücke aus dem angelsächsischen Bereich, angefangen von „Breath of Heaven“ von Amy Grant/ Michael Barrett und „All bells in paradise“ von John Rutter. Als Gesangssolisten traten weiter auf Timo Bolien mit „All I Want for Christmas is You“ und in einem Weihnachtsmedley Sonja Maaß mit Gospel-Vorträgen, nicht zu vergessen der junge Benedict Heeren, der an diesem Abend am Flügel debütierte.

Dem 70-köpfigen Chor aus Frauen- und Männerstimmen sowie dem Kammerorchester ist es unter der Gesamtleitung von Joachim Stückemann gelungen, vom Ziel des Advents zu erzählen und dabei die verschiedenen Musikstile Klassik, Pop und Gospel zu integrieren. Die Zuhörerschaft belohnte das Kunstwerk dieses Konzertes zur Einstimmung auf Weihnachten mit intensivem und lang anhaltendem Applaus.

Nach zwei Jahren wieder zu Gast in der Herner Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp, diesmal in Gemeinschaft mit dem Kammerorchester der Kreuzkirche: der Chor der Städtischen Musikschule Herne unter Leitung von Joachim Stückemann.

Text: Horst-H. Bastert

Fotos: Invitation-Chor (Kai Grothe)

Pfarrerin Birgitta Zeihe-Münstermann wurde am 5. Dezember 1993 in der Baukauer Matthäuskirche durch Superintendent Klaus-Peter Röber ordiniert. 25 Jahre später, ebenfalls am zweiten Adventssonntag, predigte sie auf der Kanzel des Lutherhauses in Herne-Süd mit Jesaja 35, 3-10 die Hoffnungsperspektive eines „heiligen Weges“, der sich öffnet für das Volk Israel. Dabei brachte sie auch eigene Glaubens- und Lebenserfahrungen zur Sprache.

Als Gast leitete Superintendent Dietmar Chudaska aus Gladbeck als befreundeter Kollege der Jubilarin die Segenshandlung. In seiner Anrede rief er alle Gemeindeglieder dazu auf, für ihre Pfarrerinnen und Pfarrer zu beten. Anschließend empfing die in Herne-Süd tätige Gemeindepfarrerin, die sich die Pfarrstelle  des Bezirkes Ost mit Pfarrer Jens-Christian Nehme teilt, einige Segenswünsche und -voten als persönlichen Zuspruch.

Birgitta Zeihe-Münstermann dankte allen Mitwirkenden für die Gestaltung des Gottesdienstes, besonders ihrer Tochter Katharina und ihrem Sohn Florian, die das Dank- und Fürbittengebet sprachen. Beim anschließenden Empfang im Foyer des Lutherhauses nutzten viele Gemeindeglieder die Zeit zum Gespräch und Beisammensein.

Pfarrerin Birgitta Zeihe-Münstermann mit ihren Kollegen Jens-Christian Nehme (links im Bild), Superintendent Dietmar Chudaska aus Gladbeck und Horst-Hermann Bastert hinter dem Altar der Lutherkirche.

Foto: Claudia Korbik

Dai Asai bei seinem zwölften Konzert in der Dreifaltigkeitskirche

Mit mehreren Stücken von Franz Schubert, nämlich den „4 Impromtus op. 142“, begann der japanische Pianist Dai Asai seinen musikalischen Vortrag am Vorabend des ersten Adventssonntages. Das eröffnende Stück „Nr. 1 f-Moll“ erfüllte den Kirchenraum mit einer Kaskade von Tönen, die in wechselnden Tempi, von langsam bis rasend schnell.  immer wieder zu ihrem Kernmotiv zurück fanden. Den Rahmen der vier Stücke bildet die Tonart f-Moll, in der Mitte ein Wechsel von As-Dur nach B-Dur. Adventsfreude kam in den beiden Dur-Teilen auf: die Töne flossen wie von selber jubelnd-lebendig durch den Raum. Man staunte, was Pianistenhände vermögen. Dieser Eindruck setzte sich beim Stück „12 Grazer Walzer op. 91“ fort.

Es folgte ein Werk von Fréderic Chopin, ebenfalls wie Schubert ein früh-vollendeter Komponist. Im „Scherzo Nr. 3 cis-Moll op. 39“ kam eine feierlich-ernste Stimmung durch die Gewalt der Töne auf.  Die sich daran anschließende „Ungarische Rhapsodie Nr. 12 cis-Moll“ von Franz Liszt erfreute die über einhundert Zuhörerinnen und Zuhörer mit dem bekannten Grundmotiv.

Krönender Abschluss des Konzertes aber war Asais freie Improvisation des Weihnachtsliedes „Stille Nacht“, dessen Leitmotiv er in vorweihnachtlicher Freude zum Strahlen brachte. „Wahnsinn, was ein Pianist Alles zustande bringen kann!“ lautete eine spontane Reaktion nach dem Konzert.

Dai Asai bei seinem musikalischen Vortrag.

Pfarrerin i. R. Birgit Bastert dankte dem Künstler, dem herzlicher und intensiver Applaus zu Teil wurde.

 

Sankt Martin beim Jahresfest

Die Frauenhilfe Dreifaltigkeit feierte zwei Wochen vor dem Ende des Kirchenjahres am 15. November ihr 96. Jahresfest. Mit „Ermutigungsversen“ eröffneten die Frauen das Jahresfest im Seitenschiff der Dreifaltigkeitskirche. Sich ermutigen lassen heißt auf Gott vertrauen. Dieses Leitthema kam auch dadurch zum Ausdruck, dass einige Frauen sich Wünsche für das eigene Leben überlegten und aussprachen.

Auf den festlich geschmückten Tischen leuchteten Martinslaternen, auf denen die Mantelteilung abgebildet war. Leiterin Irmhild Hartmann trug die Martinsgeschichte vor. Zu den einzelnen Szenen konnten die Frauen Bilder betrachten. Sankt Martin ist eben eine Geschichte mit Folgen gerade auch für Erwachsene.

Mit einem großen Dank an die Bezirksfrauen, die sich mit Blumen am Taufstein versammelten, ging der besinnliche und dankbare Nachmittag zu ende.

Sankt Martins Geschichte begleitete die Frauen bei ihrem 96. Jahresfest.

Jubelkonfirmation in der Lutherkirche Herne-Süd

HERNE – Beim Konfirmationsjubiläum in der Lutherkirche Herne-Süd am 4. November konnte Pfarrerin Birgitta Zeihe-Münstermann den meisten unter den 16 Jubilaren zu einem hohen Lebensalter gratulieren. „Nur“ zwei Goldjubilare befanden sich unter den Jubiläumskonfirmanden, dagegen lag für drei Jubilare die Konfirmation bereits 60 Jahre zurück, für eine Jubilarin 65 Jahre, für acht 70 Jahre und für zwei Jubilare sogar 75 Jahre. Im Jubiläumsgottesdienst spielte das Thema Vertrauen eine wesentliche Rolle. Dazu wurden von Gottesdienstbesuchern Bibelverse gelesen, und in der Predigt ging Pfarrerin Birgitta Zeihe-Münstermann auf den Weg durchs Leben im Vertrauen auf Gott ein. Nach dem Gottesdienst feierten die Jubelkonfirmanden ihren besonderen Tag im 150 Meter entfernt gelegenen Restaurant „Wildrose“

. SI/ FOTO: FW SIEPMANN