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Sprechender Weihnachtsbaum am Regenkamp

Am letzten Sonntag nach Epiphanias, dem 2. Februar, verabschiedete sich der immer noch festlich geschmückte Tannenbaum von der Gottesdienstgemeinde in der Herner Dreifaltigkeitskirche. Laienprediger Rüdiger Buschmann wollte gerade den Predigttext des Sonntags lesen, als ihm unvermittelt und mit klarer und deutlicher Stimme die sechs Meter hohe Nordmanntanne zuvorkam.

Sie wollte sich am Ende der Weihnachtszeit der Gemeinde noch einmal in Erinnerung bringen. „Meine Aufgabe war es, das Licht von Weihnachten in die Welt zu tragen und mit meinen immergrünen Zweigen auf Gottes Ewigkeit hinzuweisen. „Ihr Menschen, nehmt mein Licht mit in den Alltag des neuen Jahres, auch wenn ich euch heute das letzte Mal leuchte!“

Laienprediger Buschmann bedankte sich bei der „Stimme aus dem Off“ und ergänzte sie mit Hinweisen auf die am 2. Februar anstehenden Feste „Mariä Lichtmess“ und der Geschichte von der Darstellung Jesu im Tempel zu Jerusalem nach Lukas.

Bildzeile: Am letzten Sonntag nach Epiphanias meldete sich der Weihnachtsbaum mit einer abschließenden Betrachtung zu seinen Aufgaben in der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp zu Wort.

 

Partnerschaft in schwieriger Zeit

Thema „Bukavu“ auf dem Bezirksfrauen-Rüsttag des Stadtverbandes Herne

Vom Alltag der Menschen, die im Bereich des Partnerkirchenkreises Bukavu am Kivusee in der Demokratischen Republik Kongo leben, handelte der Vortrag mit Bildern von EWZ-Mitarbeiterin Petra Stach-Wittekind. Dabei erfuhren die Herner Bezirksfrauen nicht nur, dass der Kongo als Land im Herzen Afrikas so groß wie Europa ist, sondern auch welche Bodenschätze dort vorhanden sind. Außerdem finden sich im Kongo fünfzig Prozent der Wasserreserven des afrikanischen Kontinents. Trotzdem hat nur ein Drittel der Landbevölkerung Zugang zu sauberem Wasser und nur drei Prozent der Landfläche werden landwirtschaftlich genutzt. Fast die Hälfte der unter fünfjährigen Kinder sind unterernährt und 81 Prozent der Bevölkerung hat keinen ausreichenden Wohnraum. Für einhunderttausend Menschen stehen durchschnittlich nur 10,5 Personen als Personal für das Gesundheitswesen zur Verfügung (in Deutschland 176).

Im Kongo wird die Kirche auch für zivilgesellschaftliche Aufgaben dringend gebraucht. So unterstützt der Kirchenkreis Herne den Betrieb und die Erweiterung eines großen Schulzentrums. Wenn die Partner vor Ort Ideen für lebensverbessernde Projekte haben, helfen Spenden aus Deutschland. Die Vorsitzende des Stadtverbandes der Herner Frauenhilfen, Karin Stach, dankte Frau Stach-Wittekind für ihren Vortrag. Die Kollekte für Bukavu ergab 230,– Euro.

Petra Stach-Wittekind (Mitte) dankte den Bezirksfrauen für die Bukavu-Kollekte. Irmhild Hartmann (rechts), stellvertretende Vorsitzende, trug den Jahresbericht vor, Pfarrerin i.R. Birgit Bastert (links), geistliche Begleiterin, hielt die Andacht.

Karin Stach (zweite von rechts) und Pfarrerin i.R. Birgit Bastert begrüßten Heike Lach (dritte von rechts, Frauenhilfe Sodingen) als neue Bezirksfrau und verabschiedeten Ruth Beyer (erste von links, Frauenhilfe Baukau) sowie Irmgard Hunikel und Marlies Osterloh (nicht mit im Bild), die ihren Dienst beendeten.

 

„Freue dich“ – das Weihnachtskonzert in der Ev. Christuskirche Herne

Im mit drei Weihnachtsbäumen festlich geschmückten Kirchenraum hatten sich wie jedes Jahr unzählige Zuhörer eingefunden, um sich durch das Weihnachtskonzert des „Jungen Chors Herne“ auf die weihnachtlichen Festtage einstimmen zu lassen

Die vier Werke, die zur Aufführung kamen, stammten aus ganz unterschiedlichen Zeiten und waren daher stilistisch sehr verschieden gestaltet. In der fünfstimmigen Motette „Übers Gebirg Maria geht“ von Johannes Eccard (1553-1611) zu Beginn waren die Stimmen unabhängig geführt, aber aus dem gleichen melodischen Material komponiert. Inhaltlich ging es in der ersten Strophe um den Besuch der schwangeren Maria bei ihrer mit Johannes dem Täufer schwangeren Base Elisabeth, was Maria zu ihrem großen Lobgesang veranlasste, als Refrain nach jeder der drei Strophen gesungen, die das Nachfolgen zum Thema hatten. Zwischen die Verse wurde zweimal ein solistisch besetztes Ave Maria eingeschoben und so die Bedeutung der Maria für die Gläubigen unterstrichen.

  Das zweiteilige Choralkonzert „Puer natus in Bethlehem“ von Michael Prätorius (1571-1621) mit gemischt lateinischem und deutschem Text war musikalisch sehr eindrucksvoll:  Dem solistischen Bericht von der Geburt Jesu schloss sich jeweils der temperamentvolle Jubelruf des Chores „Singet, jubilieret, triumphieret“ an, bevor beide Teile in den von Solisten und Chor gemeinsam gesungenen Jubel „Ein Kind geborn zu Bethlehem“, des freuet sich Jerusalem. Hallelujah“ mündeten, einem alten Kirchenlied.

In der Kantate „Vom Himmel kam der Engel Schar“ von Johann Schelle (1648-1701), einem Vorgänger von J. S. Bach als Thomaskantor in Leipzig, wurde die Weihnachtsgeschichte nach dem lutherischen Weihnachtslied EG 25, dem die Darstellung des Evangelisten Lukas zugrunde liegt, erzählt. Komponiert war das Werk sehr abwechslungsreich: Im ersten und letzten Vers lag die Melodie im 1. Sopran, die von den übrigen Chorstimmen musikalisch abgewandelt wurde. Die Verse 2 und 5 waren dem Solosopran anvertraut, dem sich jeweils eine Bestätigung durch den Chor anschloss. Die alle erfassende Fröhlichkeit des 3. Verses unterstrichen der tänzerische Dreivierteltakt und der motettische Stil, bei dem alle Stimmen den Text nacheinander vortragen, die Schelle wählte. Sehr dramatisch kam der 4. Vers daher mit dem Text „Lasst zürnen Tod und Teufel“, bei dem die Liedmelodie im Bass liegt, und die Textzeile „Dem sei Trotz, der’s nicht lassen kann“ in Vers 5 mit den Trotz-Einwürfen des Chores erinnerte an Bach.

Und ein Werk von Johann Sebastian Bach (1685-1750) bildete auch den krönenden Abschluss dieses wunderbaren Weihnachtskonzertes. Mit der Kantate BWV 30 „Freue dich, erlöste Schar“ für Solisten, Chor und einem mit Bläsern und Streichern groß besetzten Orchester wurde auf die Bedeutung von Jesu Geburt hingewiesen und Johannes der Täufer, der Vorbereiter, gepriesen. Während der mitreißende Chorsatz „Freue Dich“ zu Beginn und am Ende des Werkes, instrumentiert mit drei stahlenden Trompeten, der puren Freude Ausdruck verlieh, konnten die drei Solisten in Rezitativen und virtuosen Arien, die Gott für seine Treue loben und dem dankbaren Menschen den Himmel in Aussicht stellen, zeigen, was sie technisch vermochten.

So sang der Bariton Christian Palm sehr versiert und klanglich ausgewogen vom Kommen des lange angekündigten Johannes. Michaela Günter forderte die Gläubigen in ihrer von solistischen Oboen begleiteten Arie mit erstaunlichem Tempo zum Laufen auf, um den Heiland nicht zu versäumen. Denn, wie in der Bass-Arie zu erfahren war, erneuert Gott in Jesus seinen Bund mit den Menschen. Corinna Kuhnen schließlich sang mit glockenreinem Sopran von dem ungeduldigen Gläubigen, der endlich Gott einen Dankaltar errichten 

Auch in diesem Jahr öffneten sich in der Adventszeit wieder um 18 Uhr Fenster und Türen in unseren Gemeinden St. Konrad, Herz-Jesu und Petrus. Herne-Süd feierte den Advent wie immer ökumenisch.

In diesem Jahr wurde der Ökumenische Adventskalender bei einem Treffen im Gemeindehaus an der Düngelstraße gemeinsam vorbereitet. Pfr. Meinolf Mika und Pfarrer Horst-Hermann Bastert freuten sich über einige Teilnehmende, die wieder neu dabei waren und einige, die sich zum ersten Mal beteiligten.

Es beteiligten sich einzelne Familien sowie ganze Nachbarschaften, wie die Siedlergemeinschaft an der Viktor-Halstrick-Straße oder das Mehrgenerationenhaus an der Straße-des-Bohrhammers. Auch zwei Seniorenzentren waren wieder dabei, nämlich die Seniorenwohnanlage am Koppenbergs Hof und Dasd DRK-Haus am Flottmannpark.

Auch Kirchliche Gemeinschaften wie der Liturgiekreis der Herz-Jesu-Gemeinde oder die Kolpingfamilie der St.-Konrad-Kirche gestalteten eine adventlich-besinnliche Stunde mit Liedern, Gebeten und ökumenischem Beisammensein.

Bildzeilen: Gemeinsames Singen im Vereinslokal des Herner-Turn-Clubs an der Jean-Vogel-Straße

Ehepaar Hegh lud ein in den Hof der Bäckerei an der Walter-Bälz-Straße.

Bei Werner und Angelika Hütter begleitete eine Akkordeonspielerin das gemeinsame Singen.

Am 6. Dezember ließ der heilige Nikolaus es sich nicht nehmen, im Seitenschiff der Dreifaltigkeitskirche das ökumenische Treffen mit seinem besuch zu beehren

Schon beim Vortreffen im Gemeindehaus an der Düngelstraße kam Adventsfreude auf (Foto: Günter Mydlak).

Klavierkonzert im Advent mit Kontrasten

Der Advent veraltet nicht. Wir bekommen Bekanntes immer wieder auf neue Weise dargeboten.

Das zeigte sich auch am Vorabend des Ersten Advents in der Dreifaltigkeitskirche der Petrus-Kirchengemeinde Herne bei einem Klavierkonzert des japanischen Pianisten Dai Asai. Er bot seinen Zuhörerinnen und Zuhörern mit Stücken von Wolfgang Amadeus Mozart und Fréderic Chopin eine emotionale Einstimmung in die Zeit des Wartens auf Weihnachten. Mozarts Fantasie d-Moll begann mit einer nachdenklich, erwartungsvollen Stimmung. Sie setzte sich nicht hektisch, sondern festlich und zielstrebig fort mit der Klaviersonate A-Dur. Das bekannte Ausgangsmotiv wurde am Ende wieder aufgenommen und mündete in einen sehr zuversichtlichen, freudigen Ton.

Dass im Advent Gottes etwas Fremdes und Gewaltiges auf die Menschheit zukommt, deuteten die beiden Chopin-Stücke an: Nämlich die Polonaise-Fantasie As-Dur op 61 sowie die Nocturne c-Moll. Sie eröffneten in Kontrast zu Mozart neue Klangräume und deuteten mit Klängen wie von fern den Weg zur Weihnacht an. Zum Abschluss gab es die Andante spianato et grande polonaise brillante in Es-Dur op 22 mit spielerisch -luziden Tonfolgen und vielen Wechseln von leise zu laut.

Von der Zuhörerschaft gab es begeisterten Applaus für eine Stunde Klaviermusik mit höchster Präzision und Ausdrucksstärke.

Bildzeile(:von links)  Der japanische Pianist Dai Asai stimmte am Vorabend des 1. Advents die zuhörende Gemeinde ein auf das, was im Advent auf sie zukommt.

Nach dem Konzert danken viele Besucherinnen und Besucher dem Pianisten für seinen Vortrag.

Die frühere Mitarbeiterin der Petrusgemeinde, Walburg Speitel, die selbst Klavier spielt,  freut sich über das jährliche Wiedersehen mit Dai Asai.

Invitation-Chor präsentierte vielseitiges Konzert in der Dreifaltigkeitskirche

Ein Konzert mit geistlichem Mehrwert präsentierte am 2. Adventssonntag, dem 8.Dezember, auf vielseitige Weise der Chor „Invitation“ der Städtischen Musikschule Herne unter der Leitung von Joachim Stückemann.

Schon die Ankündigung des ersten Stückes „Kein Ohr hat mehr gehört solche Freude“ (Wachet auf, ruft uns die Stimme, aus dem Oratorium „Paulus“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy) war ein Wegweiser dafür, wohin es in der Adventszeit geht, nämlich in Richtung Weihnachten. Dabei zogen der sechzigköpfige Chor zusammen mit Solisten und Ensembles alle Register ihres Könnens. Die besondere Akustik in der in die Breite gebauten, voll besetzten Dreifaltigkeitskirche, verlangte den Stimmen Einiges ab.

Deutschsprachige Lieder und Stücke hielten sich die Waage mit den Kompositionen aus dem angelsächsischen Bereich. Die ruhigen und meditativen Stücke bildeten schließlich die Grundlage für die gesteigerte Freude, mit der man schließlich beim Weihnachtsfest ankam.

Zur meditativen Atmosphäre trugen auch die Instrumentalstücke von Dario Rosenberger (Waldhorn) und Gerald Gatawis (Klavier) bei. Das „canto serioso“ für Horn in F und Klavier des dänischen Komponisten Carl Nielsen beeindruckte genauso wie das „Kaddish für Horn solo“ aus der jüdischen Tradition.

Zwei Solistinnen, nämlich Annemarie Herling und Annabell Schüppen, zeigten im Sopran ihr Können beim Requiem „Pie Jesu“ aus der Bearbeitung von Andrew Lloyd Webber, das laut Programm 1986 als beste zeitgenössische Komposition ausgezeichnet wurde.

Dass der Advent auch schöpfungstheologisch betrachtet und gefeiert werden kann, zeigte das Stück „Schau auf die Welt“, das John Rutter als Loblied auf die wunderbare, aber vom Menschen stark bedrohte Schöpfung, geschaffen hat. Der Advent Gottes ruft die Menschen zur Umkehr, damit sich die Freude am Heiland der Welt wirklich eine Bahn brechen kann. Anders war Weihnachten noch nie zu haben.

Insofern war es im Gesamteindruck ein wirklich inspirierendes Konzert, das mit mehreren Zugaben abgeschlossen und von immer wieder begeisterndem Beifall begleitet wurde.

Horst-Hermann Bastert

Gerald Gatawis am Klavier

Foto: Kai Grothe

Fragen des Gottesdienstes und Wahlen im Mittelpunkt

Gemeindeversammlung der Petrusgemeinde im Lutherhaus

Am Vorletzten Sonntag des Kirchenjahres trafen sich die Gemeindeglieder der Petrus-Kirchengemeinde nach einem zentralen Gottesdienst im Lutherhaus in Herne-Süd zur jährlichen Gemeindeversammlung. Hauptthema war der Beginn des Wahlvorschlagsverfahrens für die Wahlen zum Presbyterium am 1. März 2020.

Über den derzeitigen Stand der Gemeindearbeit berichtete Pfarrerin Birgitta Zeihe-Münstermann. Sie bedankte sich bei  den Mitarbeitenden für die Unterstützung bei der Durchführung eines Kirchenasyls und benannte als wichtigen Arbeitsschwerpunkt der Gemeinde die Zusammenarbeit mit den drei Kindertageseinrichtungen der Gemeinde, insbesondere die offizielle Einweihung der Christuskirche als „Kinderkathedrale“.

Bei der sich anschließenden lebhaften Aussprache votierte die Versammlung für die Beibehaltung der Uhrzeit zentraler Gottesdienste um 10 Uhr. Der Einsatz von Beamertechnik  in den Gottesdiensten des Lutherhauses sollte mit Augenmaß und abgestimmt auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden erfolgen.

Jubilare mussten vor fünfzig und mehr Jahren viel auswendig lernen Dreizehn Konfirmationsjubilarinnen und -jubilare, vier Männer und neun Frauen, ließen sich am ersten Sonntag im November in der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp erneut persönlich segnen. Anlass waren jeweils die Goldene, Diamantene, Eiserne und Gnadenkonfirmationen. Gisela Owsianny aus Herne wurde im März 1945, kurz vor Kriegsende, in Mecklenburg, in der Nähe von Wismar konfirmiert. Zur Kirche spannte der Bauer extra seine beiden Pferde an, um sie mit der Kutsche zur Kirche zu fahren. Allerdings waren schon seit Tagen die Geschütze der herannahenden Ostfront zu hören.

Helmut Reko, Eiserner Konfirmand, erinnerte sich an sein Konfirmationsjahr 1954, in dem er mit anderen Jugendlichen das Weltmeisterschaftsendspiel Deutschland gegen Ungarn in der Gaststätte Hartmann am Fernseher mit verfolgen durfte. Allerdings musste die Jugend dabei auf dem Fußboden sitzen. Gejubelt werden durfte natürlich.

Am weitesten angereist war Pfarrer Udo Köhnen aus Darmstadt. Er war 1969 durch Pfarrer Konrad Pook konfirmiert worden, dem er später im Theologiestudium für das viele Auswendiglernen dankbar war. In Lieder- und Bibelkunde konnte er später sein Examen sehr gut abschließen.

Den festlichen Konfirmationsgottesdienst gestaltete musikalisch der Gemeindechor „Multiple Voice“  unter der Leitung von Organist Axel Lask. Dass nach Psalm 91 Gottes Wahrheit „Schirm und Schild“ in vielen Gefahren des Lebens ist, davon predigte Pfarrer Horst-Hermann Bastert auch in Anknüpfung an die Reformationsbotschaft.

Im Seitenschiff der Dreifaltigkeitskirche gab es an schön geschmückten Tischen ein festliches Essen mit den Jubilaren, Gemeindemitarbeitern und weiteren Gästen.

Bildzeilen: Neun Frauen und drei Männer feierten in der Dreifaltigkeitskirche ihre Jubiläumskonfirmationen und tauschten anschließend ihre Erinnerungen aus. (Foto: Kirsten Weber)

Unter den Jubiläumskonfirmanden befanden sich auch zwei Ehepaare: im Hintergrund Ursula und Jürgen Winkelmann.

Der Gemeindechor „Multiple Voice“ unter der Leitung von Axel Lask erfreute die Gottesdienstgemeinde mit drei Liedsätzen.

Pfarrer Horst-Hermann Bastert bei der persönlichen Segnung.

Fotos: Günter Mydlak

Gemeindechor:Multiple Voice

Jubiläumskonfirmation in der Lutherkirche 

Mit Kompositionen von Dieterich Buxtehude, dargeboten auf ihrer Querflöte, hat Organistin Brigitte Wilms Gemeinde und siebzehn Jubilarinnen und Jubilare an der Jubiläumskonfirmation der Petrus-Kirchengemeinde Herne in der Lutherkirche erfreut. Pfarrerin Birgitta Zeihe-Münstermann stieß nach dem festlichen Gottesdienst mit vier Gnaden-, sieben Eisen-, je drei Diamant- und Goldkonfirmandinnen und -konfirmanden nach dem Festgottesdienst mit einem Glas Sekt an und begleitete sie dann zum Beisammensein mit Angehörigen zum Essen in ein nahe gelegenes Restaurant

SI / FOTO: FW SIEPMANN

 

Danke für Alles, was du gibst

Für einige Kinder aus der U-drei-Betreuung war es der erste Familiengottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche: der Erntedankgottesdienst am ersten Sonntag im Oktober. Mehr als die Hälfte aller Kindergartenkinder waren mit ihren Eltern, Großeltern und Angehörigen in die Kirche gekommen, um ‚Danke‘ zu sagen. „Trotz eines weiteren Dürresommers mit deutlich weniger Regen, konnten wir wieder Vieles ernten“, hieß es nach dem Einzug der Kinder bei der Begrüßung. Äpfel, Rotkohl, Blumen, Kartoffeln, Kuchen und Brot nannten die Kinder und sagten auch gleich an, wie man mit diesen Gaben umgehen und sie zubereiten kann. Dass die Herbstzeit eine schöne Jahreszeit ist, die Kindern und Erwachsenen Spaß macht, trugen sie mit Liedern und mit einem Erntetanz vor. Pfarrer Bastert wies in seiner Ansprache auf das Hoffnungszeichen des Regenbogens und der biblischen Verheißung hin.

Bildzeile: Ohne Sonne und Regen sind wir Menschen verloren. Das machte sich eine große Gottesdienstgemeinde aus Jung und Alt am Erntedankfest 2019 bewusst.

Fotos: R. Buschmann

Am 24.9.2019. brach der Männerkreis,

Gemeindebereich Dreifaltigkeit,

zu einen Besuch ins Heimatmuseums „Unser-Fritz“ auf.

Dabei konnte ein interessanter Einblick in die Geschichte

unserer Stadt, sowie eine Zeitreise durch acht Jahrzehnte,

die Geschichte des Ruhrgebietes erkundet werden.

Foto: von links

Willi Buschmann, Pfarrer Horst Bastert, Karl Dawin, Manfred Weigt

und Amin Mohammadi, nicht im Bild, Rüdiger Buschmann