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Sternenkinder ziehen ein

Ein Stirnband mit Stern trugen vierundvierzig Kinder des Evangelischen Familienzentrums Dreifaltigkeit am 1. Advent  bei ihrem Einzug in die Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp. Als „Sternenkinder“ gestalteten sie einen Gottesdienst für Jung und Alt, in dem sie unter Anderem mit ihren Erzieherinnen einen rhythmisch betonten „Weihnachts-Rap“ vortrugen.

Pfarrer Horst Bastert stellte in seiner Ansprache den Herrnhuter-Stern als Zeichen für Jesus, den König des Advents heraus. Er kommt als rettender Heiland und König, der mit aller menschlichen Not ein Ende macht.

Eltern und Kinder trafen sich im Anschluss an den Gottesdienst im Gemeindehaus zum Sternebasteln, Kaffeetrinken und zum Mittagessen mit leckerer Pizza.

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Alle Generationen trafen sich am 1. Advent zum Beisammensein im Gemeindehaus am Regenkamp. Weiterlesen

Ein erlebnisreiches Wochenende verbrachte die neue Konfirmandengruppe der Dreifaltigkeitskirche auf einem Bauernhof am Niederrhein. Bauer Günther begrüßte die Gruppe persönlich und stellte ihnen zunächst die Hofbewohner vor: 90 Milchkühe, Ziegen, Hausschweine, Ponnies, Esel, Kaninchen, Hofhund Max, Katzen und -nicht zu vergessen- die neugeborenen Kälber. Für die Jugendlichen aus dem Ruhrgebiet eine neue Welt. Einige Mädchen nahmen gern die Gelegenheit wahr, mit den Mitarbeiterinnen des Teams vom Imke Tonnat (MBK) in der Heuherberge zu übernachten. Der Rest der Gruppe zog richtige Betten vor.

 

Am ersten Abend standen Kennenlernspiele auf dem Programm. Am Samstagvormittag gestalteten die Teilnehmer mit Papier, Schere und Farbe den Einband ihrer Lutherbibel. Am Nachmittag und Abend ging es um Kooperations- und Wettkampfspiele. Zu den Tagesabschlüssen kam die Gruppe im Heuschober zusammen, um bei stimmungsvollem Lichtschein die Abendandacht zu halten.

 

Am Sonntag schrieben die Jungen und Mädchen im Abschlussgottesdienst einen Brief an sich selber. In den Briefen schildern sie ihre Situation am Beginn der Konfirmandenzeit. Am Konfirmationstag werden Sie den Briefen entnehmen, was sich in der Konfirmandenzeit für sie verändert hat.

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Frauenhilfe Dreifaltigkeit besucht die Kirchengemeinde in Gemen

 

Einen wunderbaren  sonnigen Spätsommertag erlebte die Frauenhilfe Dreifaltigkeit der Petrus-Kirchengemeinde Herne bei einem  Halbtagsausflug ins westliche Münsterland. Die erste Überraschung gab es im Bus als Pfarrer Horst Bastert das bis dahin unbekannte Ziel des Ausfluges bekanntgab, nämlich den Borkener Stadtteil Gemen. Besonders für Herta Gelhar war es eine große Freude, nach sechzig Jahren einmal ihre Konfirmations- und Traukirche wiederzusehen, in der sie als junge, von Krieg und Vertreibung betroffene Frau einige Jahre zuhause war.

 

Nach knapp einstündiger Fahrt konnte die Frauengruppe den Bus schon wieder verlassen, um im Gasthaus Demming ein schmackhaftes Mittagessen nach Wahl einzunehmen. Später ging es dann bei herrlichstem, aber nicht zu warmem Wetter zu Fuß durch den historischen Ortskern zur bekannten Gemener Wasserburg. Sie wird heute als katholische Jugendbildungsstätte genutzt. Nach einem Blick in das Innere der Schlosskapelle und einiger Räume der Tagungsstätte, ging es zur Evangelischen Johanneskirche, die das Pfarrerehepaar Giselher und Barbara Werschkull für den Besuch aus Herne gerne geöffnet hatten. Die Kirche konnte vor vier Jahren ihr dreihundertstes Jubiläum begehen und wurde mit Unterstützung der preußischen Königsfamilie (Friedrich Wilhelm I.) gefördert. Nach Gründung der Gemeinde im Jahr 1558 war die Kirche eine der ersten protestantischen Kirchbauten im Münsterland. Wichtiges  Ausstattungsstück ist der vor dem Altar stehende Taufstein von 1564.

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Sie zählt zu den größten und klangvollsten Orgeln in Herne: die im Jahr 1967 auf der Empore der Dreifaltigkeitskirche von Bosch-Raupach eingebaute Kirchenorgel mit 28 Registern und zwei Maulaen. In der letzten Schulwoche erkundeten unter Anleitung des  Kirchenmusikers und stellvertretenden Leiters der Musikschule Herne, Gerald Gatawis, einige Schülerinnen und Schüler die Königin der Instrumente.

 

Dabei konnten die jungen Musiker auch Einblicke in das Innere der Orgel werfen. Was passiert im Inneren, wenn der Organist bestimmte Tasten des Spieltisches anschlägt? Das konnten die Teilnehmer einer Projektwoche mit Hilfe einer Taschenlampe ansehen. Da gleichzeitig einige Klavierschüler dabei waren, durften sie auch kurze Stücke selbst auf der Orgel spielen.

 

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Früh übt sich, wer ein Meister an der Orgel werden möchte. Ein Klaierschüler greift in die Tasten.

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Was geht da in der Orgel vor? Eine Taschenlampe hilft beim Erkunden.

Mit einem festlich gestalteten Gottesdienst wurde Pfarrerin Birgit Bastert aus Herne am 1. Sonntag nach Trinitatis in den vorgezogenen Ruhestand verabschiedet. Zum Gottesdient in der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp hatten sich Amtsgeschwister, Lehrerinnen und Lehrer des Berufskollegs Castrop-Rauxel sowie zahlreiche Gemeindeglieder der Petrus-Kirchengemeinde versammelt. In der Verabschiedungshandlung wies Synodalassessor Arno Wittekind auf die Stationen des beruflichen Werdegangs von Birgit Bastert hin: Nach dem Theologiestudium in Tübingen und Hamburg Vikariat in der Dreifaltigkeits-Kirchengemeinde bei Pfarrer Werner Beyna,  Ordination am 6.9.1992, Pastorin im Berufsschuldienst am Emschertal-Berufskolleg von 1991 bis 2004 und Pfarrerin am Berufskolleg Castrop-Rauxel ab 2004.

Pfarrer Dr. Horst Hoffmann vom Berufskolleg am Westring in Herne  legte nach den Segensvoten für Birgit Bastert das jüdische Glaubensbekenntnis zum einzigen Gott aus, dem vorgesehenen Predigttext des Sonntags (5. Mose 6, 4-9: „Höre Israel!“). Er betonte dabei die kritische Kraft dieses Bekenntnisses, das glaubende Menschen zum konzentrierten Hören der Anrede Gottes führt. Dass vor allem „Sehen“ und „Leistenwollen“ das angemessene Hören Aufgabe der Kirche ist, darauf macht dieses Bekenntnis aufmerksam.

Beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus Dreifaltigkeit fand der stellvertretende Schulleiter des Berufskollegs, Oberstudienrat Johannes Kohtz, anerkennende Worte für den Dienst der ausscheidenden Pfarrerin. Unterstützt wurde er dabei von den Lehrerinnen Eva Haneke und Mechthild von der Garten, die ihr ein Erinnerungsalbum mit Grüßen und Wünschen der Schulgemeinde überreichten. Birgit Bastert dankte in ihrem Schlusswort auch der Kirchengemeinde für allen Rückhalt und Unterstützung ihres Dienstes in Schule und Gemeinde.

 

Wochenende in Düsseldorf als wichtiger Baustein der Konfirmandenzeit

 Mit Spiel, Spaß und Spannung erlebten sechzehn Jugendliche der Evangelischen Petrus-Kirchengemeinde ein schönes, sonniges Wochenende im Evangelischen Jugendfreizeitheim „Am Straußenkreuz“  in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Der große Garten des Hauses bot genügend Platz für Bewegungsspiele mit und ohne Ball, später auch für nächtliche Suchaktionen.

Vor der Nachtruhe kamen die Jugendlichen in einer improvisierten Kapelle zu Andachten zusammen, ebenso  zum Gottesdienst am Sonntagvormittag. Neue geistliche Lieder kamen bei den Jugendlichen gut an. Großen Anklang fanden auch die von Mitarbeiterin Imke Tonnat (MBK) und ihrem Team vorbereiteten Kooperationsspiele, bei denen die Gruppe auch knifflige Aufgaben gemeinschaftlich lösen musste.

Etwas müde, aber gut gelaunt kam die Gruppe am Sonntagnachmittag wieder in Herne an. Schon jetzt steht fest, dass das Wochenende ein wichtiger Baustein der eineinhalb jährigen Konfirmandenzeit gewesen ist.





 

Bildzeile: Sie haben ein erlebnisreiches Wochenende hinter sich gebracht: die Konfirmandengruppe der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp mit ihrem Betreuerteam  Annika Pukrop, Anna Rosenkranz und Nico Skock (hintere Reihe, rechts im Bild).

 Foto 405: Bei den Kennenlernspielen ging es auch um Schuhgrößen.

Mitarbeiterin Imke Tonnart erklärt das Teppichfliesenspiel

Foto 471/480: Zu den kniffligsten Aufgaben gehörte für die Gruppe das Umdrehen einer Decke mit der ganzen Mannschaft.

524: Beim Zahlenmemory rauchten die Köpfe.l.


Vom Schiff, das sich Gemeinde nennt“ handelte die sechste Nacht der Offenen Kirchen in Herne. Den Besucherinnen und Besuchern der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp bot sich am Abend des ersten Pfingsttages beim Betreten des Kirchenschiffes der ungewohnte Blick auf ein großes Schiff mit leuchtend rotem Segel neben der Kanzel. „Das Bild vom Schiff ist ein sehr altes, schon antikes Bild“, so Mitarbeiterin Irmhild Hartmann, die durch den Abend führte.  Einige Mitglieder der Gruppe „Frauentreff am Regenkamp“ stellten anschaulich vor, was die Crew für eine gelingende Reise benötigt: Kompass, Wind, Rettungsring, ein gutes Team und einen geistesgegenwärtigen Kapitän.

Anhand des Liedes von Martin Gotthard Schneider vom „Schiff, das sich Gemeinde nennt“ tauschten Irmhild Hartmann und Pfarrerin Birgit Bastert  ihre persönlichen Gedanken zur Lage der Gemeinde auf „hoher See“ aus. Dass die von Pfingsten beseelte Kommunikation in einer Gemeinde zu mehr mitmenschlicher Nähe und segensreicher Zusammenarbeit führen müsste, war eine wichtige Erkenntnis. Schließlich auch die Einsicht, dass nicht nur der Kern der Gemeinde die Mannschaft stellen kann, sondern alle Getauften als Mannschaft gefragt sind.

Vom Lebenselement des Wassers handelte der dritte Teil des Abends. Wasser bringt beides mit sich: Leben und Gefahr. Im Alltag ist es unentbehrlich. Fünf Frauen mit verschiedenen Berufen, darunter eine Hebamme und eine Reinigungskraft, konnten davon berichten. Dazu schöpften sie Wasser aus der bis an den Rand gefüllten Taufschale und ließen es hörbar wieder zurückrinnen. Mit der Musik der „Moldau“ von Fréderic Smetana tauchten die Zuhörerinnen und Zuhörer ein in die von den Mitgliedern des Frauentreffs in Szene gesetzte Bewegung des Urelementes.


 

Bilder 1. Reihe von links

Zum ersten Mal versammelte sich eine Tischgemeinschaft im Seitenschiff der Kirche zum „Candle-Light-Dinner“.

2. Reihe von links:

 Dieser Einblick bot sich den zahlreichen Besucherinnen und Besucher beim Eintritt in die Dreifaltigkeitskirche.

Die Farbe „Blau in Bewegung“ führte der Besucherschaft das Wasser in lebendiger Weise -optisch und akustisch- vor Augen.

Der Abend endete mit einer Versammlung vor den Stufen des Altars und dem Taizé-Gesang „Meine Hoffnung und meine Freude“.

Herne. Im dreißigsten Jahr ihres aktiven pastoralen Dienstes beendet Pfarrerin Birgit Bastert ihre Tätigkeit als Unterrichtende im Fach Evangelische Religionslehre  zum 31. Juli dieses Jahres.

Nach ihrer Ordination zur Pastorin am 6. September 1992 in der Dreifaltigkeitskirche durch Superintendent Klaus-Peter Röber war sie tätig als Berufsschulpastorin am Emschertal-Berufskolleg an der Steinstraße in Wanne-Eickel und am Westring in Herne. Am 1.2.2004 berief sie der Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises Herne auf  die siebte Kreispfarrstelle für Evangelische Religionslehre an Schulen und zwar an das Berufskolleg an der Wartburgstraße in Castrop-Rauxel.

Pfarrerin Birgit Bastert wird in einem feierlichen Gottesdienst mit anschließendem Empfang verabschiedet am 22. Juni, um 10 Uhr, in der Dreifaltigkeitskirche. Die musikalische Gestaltung haben Kantor Wolfgang Flunkert und der Posaunenchor des CVJM-Herne unter der Leitung von Stefan Wilhelm. Die Predigt hält Pfarrer Dr. Horst Hoffmann vom Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung Herne am Westring. Die Gemeinde ist zum Gottesdienst und zum Empfang herzlich eingeladen.

 

 

Bildzeile:  Pfarrerin Birgit Bastert freut sich auf  die weitere aktive Mitarbeit in der Petrus-Kirchengemeinde.  Den Ökumenischen Theaterbesuchskreis sowie den Stadtverband der Herner Frauenhilfen wird sie auch als Pfarrerin im Ruhestand weiter begleiten.

Der Weg vom Kreuz ins neue Leben  

 Am Gründonnerstag trifft sich die Gemeinde zur Tischabendmahlsfeier in der Kirche. Als Gäste des Gekreuzigten erinnern wir uns an die Stiftung und Einsetzung des Heiligen Abendmahls. Der Gottesdienst wird an Tischen im Kirchenraum gefeiert. Die Abendmahlsfeier mündet in einem Agapemahl und schließt mit Lied, Gebet und Segen.

Am Karfreitag bietet sich den Besuchern der Kirche ein völlig anderes  Bild: Altar, Kanzel und Lesepult sind abgeräumt. Nur die aufgeschlagene Bibel liegt auf dem Altar. Die Gemeindebegibt sich in Gedanken mit auf den schweren Weg Jesu ans Kreuz von Golgatha. Trotz Trauer und Klage ist sie sich gewiss. Was am Kreuz geschieht, hat gute Folgen  für die Welt. Der Karfreitag ist ein „guter Freitag“ („Good Friday“). Es folgt die Vorbereitung auf die Sterbestunde Jesu am gleichen Tag.

Am Karsamstag herrscht Grabesruhe. In der Abenddämmerung bereiten zwei Mitarbeiter der Gemeinde ein kleines Osterfeuer vor. Der Gottesdienst zur Feier der Osternacht beginnt um 21 Uhr. Drei Liturgen zünden eine Kerze am offenen Feuer  an und nehmen das Licht mit in den Vorraum zur Kirche. Die Feier der Osternacht beginnt.

„Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden! Halleluja!“  Der Osterjubel bricht sich am ersten Feiertag -zunächst noch verhalten- eine Bahn. Im Gottesdienst wird das dreifache „Halleluja“ gesungen. Wir haben wieder Grund, Gott von ganzem Herzen zu loben.

Am Ostermontag setzt sich die festliche Stimmung des ersten Ostertages fort. Die Gemeinde singt Osterlieder und hört das Evangelium von der Auferweckung Jesu. Anschließend trifft sich die Gemeinde zum gemeinsamen Essen und Trinken, dem Osterbrunch.




„Jesus öffnet Ohren!“, „Jesus bewegt!“, „Jesus lädt ein!“  steht auf den bunt  gestalteten T-Shirts,die einige Kinder des Familienzentrums angezogen haben.  Alle winken beim festlichen Einzug in die Kirche mit ihren grünen Palmzweigen den Erwachsenen zu. Heute zieht Jesus in Jerusalem ein. „Habt ihr den Mann aus Nazareth gesehen?“  werden sie später bei  ihrer Vorführung singen.

„Dass der Weg des Mannes aus Nazareth von der Krippe in Bethlehems Stall ans Kreuz von Golgatha führte, hat mit der Macht des Todes in unserem Leben zu tun“, so Pfarrer Horst Bastert in seiner Ansprache. Aber Gott hat dafür gesorgt, dass er nicht im Tod geblieben ist. Und wir gehen durchs Kreuz mit ihm ins Leben hinein. Das feiern wir an Ostern.

 

Bildzeile: Sie traten im Palmsonntags-Gottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche als  Botschafter des Mannes aus Nazareth auf: Mädchen und Jungen des Familienzentrums Dreifaltigkeit.