Archive

Damit hatten die Frauen der Frauenhilfe Dreifaltigkeit nicht gerechnet: Dass der viel beschäftigte Nikolaus zu einer Stippvisite am Vorabend des 6. Dezember das Gemeindehaus am Regenkamp besuchen konnte. Er nutzte gern die Gelegenheit, seinen Unmut über die auch ihn betreffenden Sparrunden los zu werden. Aus Kostengründen hat er in diesem Jahr keinen Begleiter an seiner Seite. „Außerdem muss ich in diesem Jahr alle Wege zu Fuß erledigen. Nicht einmal die Fahrtkosten mit der Bahn haben sie mir erstattet“, beklagte  er sich bei Frauenhilfsleiterin Irmhild Hartmann, die ihn interviewte.

Grund zur Freude im Advent hatten die Frauenhilfsfrauen über den adventlich geschmückten Saal des Gemeindehauses, über die besinnliche Andacht zum Thema „Unter einem hellen Stern“ sowie über die gemeinsam gesungenen Adventslieder. Am 9. Januar trifft sich die Frauenhilfe zum ersten Mal im neuen Jahr 2014.




Irmhild Hartmann gibt dem Nikolaus Gelegenheit, sich einmal auszusprechen

 Ilse Schmidt und Renate Wroblewski erfreuten die Frauen mit ihrem Flötenspiel.

 Auch das Gespräch an den Tischen kam nicht zu kurz.

 

 

 Mit großer Begeisterung feierten die Kinder des Familienzentrums Dreifaltigkeit am ersten Advent wieder ihren Sternentag. Im Familiengottesdienst mit Taufe in der Dreifaltigkeitskirche grüßte schon von weitem der Herrnhuter Königsstern über dem Taufstein. “ Mit dem Stern Jesu machen wir uns in der Adventszeit auf den Weg nach Weihnachten“, so Pfarrer Horst Bastert. Nach den Sternenliedern versammelten sich die Kindergartenkinder um den Taufstein, um die Taufe von Ben Pogner aus nächster Nähe mit zu vollziehen.
 
 Im Anschluss an den Gottesdienst kamen Eltern, Kinder und andere Gemeindeglieder im Gemeindehaus zusammen, um Sterne für den Hausgebrauch zu basteln. Einige herausragende Sterne fanden unter Moderation von Irmhild Hartmann den Weg an den neu aufgestellten Weihnachtsbaum im Gemeindesaal. Das von Marlies Reimüller und Livia Leichner zubreitete Essen, Erbsensuppe für die Erwachsenen und Spaghetti-Bolognese für die Kinder, fand dankbare Abnehmer.




 
 Bildzeilen:
 
 Viele große und kleine Sterne entstanden am 1. Adventssonntag im Gemeindezentrum Dreifaltigkeit am Regenkamp.
 
 Zur Mittagszeit ließen es sich Eltern und Kinder gerne gut schmecken. Das Lob für die Köchinnen Livia Leichner und Marlies Reimüller ließ nicht lange auf sich warten.

Von Rachmaninoff bis Schumann reichte das Spektrum der Darbietungen des mehrfachen Preisträgers internationaler Musikwettbewerbe, des Konzertpianisten Dai Asai.  Der Japaner Asai lebt in Dortmund und wurde in Yokohama geboren. Er  spielte am Vorabend des ersten Advents  zum wiederholten Mal am weißen Flügel des Gemeindezentrums am Regenkamp zur Freude von achtzig Besuchern, darunter zwei Stücke von Sergej Rachmaninoff zum Eingang: die Elegie es-moll  opus 3-1 und die Prélude cis-moll opus 3-2. Besonders beeindruckten die Töne der Ballade Nr. 2 h-moll von Franz Liszt, aber auch das mit großer Konzentration gespielte  Abschlussstück Carnaval  opus 9 von Robert Schumann.

Wie in jedem Jahr gab es als Ausblick auf das noch in weiter Ferne liegende Weihnachtsfest eine freie Improvisation von „Stille Nacht“. Dai Asai hat sich mit seinem Vortrag erneut in die Herzen seiner aufmerksamen Zuhörerschaft gespielt, die sich mit anhaltendem Applaus bedankte.




Bildzeilen:

Pfarrer i.R.Werner Beyna Gast beim  Klavierkonzert

Pfarrerin Birgit Bastert, Organisatorin des Klavierabends, bedankte sich im Namen der Gemeinde bei dem Künstler und wies darauf hin, dass die zu Gehör gebrachten Stücke im nächsten Jahr als CD erscheinen

Dai Asai begeisterte mit seinem großen Können eine bereits adventlich gestimmte Zuhörerschaft.

 Nach erfolgreicher Absolvierung der religionspädagogischen Langzeitfortbildung erhielten zwei Erzieherinnen der Petrus-Kirchengemeinde, nämlich Leiterin Susanne Gabbert von der Kita Christus (Kronenstrasse) und Verena Zöllner vom Familienzentrum Dreifaltigkeit ihre Urkunden. Zusammen mit über zwanzig weiteren Erzieherinnen feierten sie einen Gottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp. Dozent Ulrich Walter vom pädagogischen Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen erläuterte anhand einer Schatzkiste seine grundsätzliche Sicht der biblischen Botschaft, deren Schätze in die pädagogische Arbeit mit den Kindern gehoben werden sollen. Auch Micaela Röse, Schulreferentin des Kirchenkreises, dankten mit Sabine Schwesig und Elisabeth Weyen den Erzieherinnen die Projektergebnisse, die im Anschluss an den Gottesdienst im Gemeindezentrum Regenkamp präsentiert wurden. Die feierliche Übergabe der Zertifikate nahm Superintendent Reiner Rimkus vor.




Foto rechts: Susanne Gabbert befasste sich mit dem Friedenkreuz, Verena Zöllner mit der Schöpfungserzählung. Die Kinder der beiden Kitas haben gerne mitgemacht.
Foto links: Die Lieder im Gottesdienst wurden mit Tanz und Bewegungen gesungen. 

Foto mitte: Vor dem Altar der Dreifaltigkeitskirche empfingen die Teilnehmerinnen ihre Urkunden.

 Auch in diesem Jahr werden die Katholischen Kirchengemeinden Herz-Jesu und St. Konrad in Gemeinschaft mit der Evangelischen Petrus-Kirchengemeinde wieder den Ökumenischen Adventskalender durchführen. Das heißt: Ab Sonntag, dem 1. Dezember, öffnet sich an jedem Abend im Advent ein Fenster eines Privathauses oder einer Institution in Herne-Süd und Constantin. Menschen aus dem Wohnumfeld sind ab 18 Uhr für eine Stunde herzlich eingeladen, öffentlich Advent zu feiern. Nicht nur mit Plätzchen, Kakao und Punsch, sondern auch mit fröhlich angestimmten Advents- und Weihnachtsliedern. Dazu kommen passende Gedichte und Geschichten. Für jeden ist etwas dabei. Die Termine und Orte sind dem Gemeindebrief „Im Dreiklang“ zu entnehmen, der in der Woche vor dem ersten Advent erscheint.



 

Zur  Vorbereitung des diesjährigen öffentlichen „Adventskalenders“trafen sich die Organisatoren kürzlich im Gemeindehaus am Regenkamp. Bild rechts: So schön wird es hoffentlich auch in diesem Jahr werden.

 Achtzehn Frauen und neun Männer haben sich am ersten Sonntag im November in der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp im Glauben bestärken und vor den Stufen des Altars segnen lassen. Laienprediger Rüdiger Buschmann und Pfarrer Horst Bastert, die den Festgottesdienst gemeinsam leiteten, freuten sich über die Jubilarinnen und Jubilare, von denen viele in Herne, aber auch in ganz anderen Regionen in Deutschland vor Jahrzehnten konfirmiert wurden. Ingrid Alhorn erzählte von ihrer Konfirmation 1953 in Graben-Neudorf (Baden), Ruth Kästner von Erfurt im Kriegsjahr 1943, Christa Haase erinnerte sich an ihre Einsegnung in Neuruppin in Brandenburg im Jahr 1949.
 Ruth Amtmann, Gnadenkonfirmandin, wusste von ihrer Kriegs-Konfirmation 1943 im Lutherhaus zu erzählen. Der Gottesdienst musste wegen Fliegeralarm unterbrochen werden, konnte aber nach kurzer Unterbrechung fortgesetzt werden. Dazu passte ihr Konfirmationsspruch Jesaja 43, 1: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst…“ Dieses Wort aus dem Prophetenbuch hatte Pfarrer Bastert zuvor im Jubiläumsgottesdienst ausgelegt. Achim Spieckermann, 1955 von Pfarrer Kiehl konfirmiert, hatte sich mit seinem Spruch („Die Welt vergeht mit ihrer Lust…“) zunächst nicht anfreunden können.
 Beim gemütlichen Beisammensein im Gemeindezentrum Regenkamp berichtete Pfarrer Bastert aus der gegenwärtigen Arbeit der Gemeinde, für die sich bis heute auch einzelne Jubilare engagieren. Er dankte insbesondere Irmhild Hartmann und den Mitarbeiterinnen der Frauenhilfe Dreifaltigkeit für die schöne und festliche Raum- und Tischgestaltung.




 
 Bild 1: Drei Jubiläumskonfirmanden beim Tischgespräch: Karl-Heinz Schölisch mit Ehefrau Helga, Manfred Posselt und Wilfried Sander.
 Bild 2: Fünf Frauen, die für gutes Essen und Trinken sorgten: Küsterin Brigitte Heciak, Elsbeth Weiß, Marlies Reimüller, Astrid Winoto und Anna Schneider.
 Bild 3: Jubiläumskonfirmanden vor der Kirche

Charlotte Daumann, frühere Bezirksfrau der Frauenhilfen Feldkamp und Dreifaltigkeit und eifrige Bibelleserin, feierte am 5. November im Kreis einiger Gemeindeglieder und Mitgliedern der Frauenhilfe ihren 90. Geburtstag. Auch Pfarrer Horst Bastert gratulierte im Namen der Petrusgemeinde mit einem Blumenstrauß und Worten des Dankes und der Ermutigung.
 

 Foto: Charlotte Daumann bei ihrer Geburtstagsfeier mit ihrer Gratulantin Hilde Bednarz.

Gemeinsam essen und feiern - Erntedank am Regenkamp

Im Gemeindehaus am Regenkamp kamen Jung und Alt zu einem gemeinsamen Mittagsmahl zusammen: am Sonntag, dem 13. Oktober, erfreute Bezirksfrau Marlies Reimüller die versammelte Gemeinde mit einem selbst gekochten Pichelsteiner Eintopf. Natürlich wirkten beim Vorbereiten des Essens und beim Austeilen weitere hilfreiche Hände mit.

Irmhild Hartmann brachte mit großem Erfolg die Gaben des Erntedankaltares an die Besucherschaft, sodass die Kollekte des Familiengottesdienstes für die Aktion Brot für die Welt auf 416 Euro und 5 Cent aufgestockt werden konnte.




Foto 1: Ein mit Liebe gekochtes Mahl schmeckt noch einmal so gut. Mitarbeiterin Marlies Reimüller beim Austeilen des Pichelsteiner Eintopfs.

Foto2: Muntere Tischgemeinschaft mit angeregten Gesprächen am Erntedankfest.

Foto 3: Eltern und Kinder hatten Zeit füreinander – hier im Konfirmandenraum.

Foto 4: Blick auf den Erntedankaltar der Dreifaltigkeitskirche

 Auch in diesem Jahr beteiligten sich die Petrus-Mitarbeiter des Offenen Hauses am Regenkamp wieder am Mitmachtag des Stadtjugendringes in Herne. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten alle Hände voll zu tun, um den Wünschen von Eltern und Kindern nachzukommen: es gab Kaffee, Kuchen und Waffeln. Aber auch der Ballparcours neben dem Stand und die Geschicklichkeitsübungen an den Tischen wurden gerne angenommen. Darüber hinaus ergaben sich viele interessante Gespräche. Mancher nutzte die Gelegenheit, sich über die Aktivitäten der Petrusgemeinde zu informieren.  


 Petrus-Konfirmanden erleben das Konficamp


  „Ich wäre gerne noch länger da geblieben!“ So äußerte sich Lia Kowalewski, Petrus-Konfirmandin an der Dreifaltigkeitskirche nach fünf ereignisreichen Tagen in Nütterden am Niederrhein. Besonders gefielen den jungen Leuten die Lieder zum Mitmachen, die Musik der englischen Band „Taste“, die Turnierspiele sowie die Gemeinschaft mit den jugendlichen Betreuern und Mitarbeitern.
 
 Mit zwanzig Teilnehmern, davon vierzehn Konfirmandinnen und Konfirmanden, bildete die Petrus-Gruppe einen kleinen Teil der über zweihundertundfünfzig jungen (und jung gebliebenen) Christen. Mit dem biblischen Leitfaden der Geschichte des Zöllners Zachäus, der Einiges unternimmt, um Jesus zu sehen, konnten die jungen Leute über ihre eigene Lebenssituation nachdenken. Wie kann ich selber meinen Weg zu Gott und zum Glauben an Jesus Christus finden? Um diese Frage ging es immer wieder in den geistlichen Ansprachen der stark musikalisch geprägten, missionarisch-werbenden Verkündigung. Dazu leisteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendreferates des Kirchenkreises entscheidende Beiträge.
 
 Für die Konfirmandengruppe vermittelte das „Konficamp“ einen Zugang zur Evangelischen Jugendarbeit. Kirche kann auch für junge Leute spannend und unterhaltsam sein.