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An bestimmten Samstagvormittagen trifft sich im Souterrain des Gemeindehauses Dreifaltigkeit am Regenkamp die Kreativwerkstatt im Quartier. Die Teilnehmenden malen Bilder, insbesondere mit der Farbe Rot.

Diese Farbe steht für das Feuer des Glaubens und der Liebe. Sie zeigt die Feste im Lauf eines Kirchenjahres an, bei denen Kirche und Gemeinde im Mittelpunkt stehen, also Pfingsten und das Reformationsfest.

Am Abend des Pfingstfestes, dem 15. Mai, werden die Ergebnisse der Arbeiten in der Dreifaltigkeitskirche zu  sehen sein.

Zu weiteren Projekten der Kreativwerkstatt gibt gerne Alexander Klinke Auskunft: Telefon 46109.

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Schuldnerberaterin Susanne Wolf referierte in der Frauenhilfe Dreifaltigkeit

Frauenhilfe ist Diakonie. Darum informieren sich die Frauenhilfen des Kirchenkreises regelmäßig über aktuelle diakonische Themen. Schuldnerberaterin Susanne Wolf gewährte in ihrem Referat vor der Frauenhilfe Dreifaltigkeit den anwesenden Frauen Einblick in ein bedrückendes Spektrum an Problemlagen.

Dass man zum Beispiel Schulden erben kann und dadurch ganze Familien in Not geraten, war den Zuhörerinnen bisher nicht bewusst. Dass junge Erwachsene aufgrund fehlender Lebenserfahrung sich in finanziellen Abwärtsspiralen verfangen und verführerischen Kreditsystemen aufsitzen, dass die Kartenzahlung Einstieg in vielfache Abhängigkeiten bedeuten kann, all das stellte die Leiterin der Herner Schuldnerberatung der Frauenhilfe Dreifaltigkeit bei ihrer ersten Zusammenkunft nach dem Osterfest vor Augen.

Es sei eine Tatsache, dass bei Einkäufen mit Karte bis zum dreifachen mehr gekauft und ausgegeben werde als mit Barzahlung, so Wolf. Sie stellte auch anschaulich dar, wie Kredite jungen und älteren Menschen zur Falle werden können.

Wolf beklagte vor Allem, dass bei sinkenden Einkommen die Energiepreise immer weiter anstiegen, sodass es für manche Familien heiße: Entweder Essen oder Heizen. Immerhin ließen sich durch die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken zum Teil annehmbare Regelungen bei hohen Stromschulden erreichen. Steigen die Schulden auf über einhundert Euro müssten Schuldner mit einer Stromsperre rechnen.

 

Mit einem Brunch feierte der Bereich Dreifaltigkeit an Ostermontag gemeinsam das Fest des Lebens und der Hoffnung. Im Gottesdienst wurden zwei Kinder des Gemeindebereiches getauft: Thilo Wiggershaus und Jonas Keller.

Den Auftakt zur Osternacht bildete wie in jedem Jahr ein Osterfeuer auf dem Kirchvorplatz. An diesem Feuer wurde das Osterlicht mit Hilfe einer Handkerze entzündet und mit in den vollständig dunklen Kirchenraum genommen.

In diesem Jahr beteiligten sich neben dem Chor „Multiple Voice“ unter der Leitung von Axel Lask Laienpredigerin Helga Ruhmann und Presbyterin Christa Blatt als Diakone. Getauft wurde Alissa Jolie Eichholz.

]Ein Höhepunkt der Karwoche, die auch „Heilige Woche“ genannt wird, ist die Feier der Einsetzung des Heiligen Abendmahls.

Seit vielen Jahren organisiert die Frauenhilfe Dreifaltigkeit diesen festlichen Gottesdienst im Kirchenraum. Wie bei der letzten Feier des Passah, das Jesus kurz vor seinem Tod am Kreuz mit den Jüngern in Jerusalem feierte, treffen sich Gemeindeglieder der Petrusgemeinde an geschmückten Tischen im Kirchenraum. Der Gottesdienst beginnt mit dem gemeinsam gesprochenen Beichtgebet und der Zusage der Vergebung der Sünden. Es folgt die in der Passionszeit gekürzte Liturgie, in der aber das Glorialied „Ehre sei Gott in der Höhe“ erklingt.

Die Predigt erfolgt in der Form einer Tischrede. In diesem legte sie die Überlieferung der Einsetzungsworte zum Abendmahl nach Paulus aus (1. Korinther 11, 23-26). „Das Abendmahl weist uns eindeutig an das Kreuz Jesu. Er hat sein Leben zu unseren Gunsten gelebt. Dazu sagen wir Ja am Gründonnerstag und nehmen das Abendmahl als wirksames Zeichen unseres Glaubens dankbar an: als Lebens-Mittel unseres Glaubens.“

Was ist eigentlich eine „Rüstzeit“? Das fragte sich eine Teilnehmerin der diesjährigen „Klausur“ des Presbyteriums unserer Gemeinde. Dass gerade Leitungsverantwortliche sich im Glauben „zurüsten“ lassen, um ihrer Leitungsaufgabe angemessen entsprechen zu können, dass sie sich auch „schlau machen“
für bestimmte Aufgaben und Themenbereiche, das leisten solche „Rüstzeiten“. Wer über den Weg der Kirchengemeinde kompetent mitentscheiden will, braucht dazu auch das nötige „Rüstzeug“. Der Begriff „Rüstzeit“ stammt aus der Zeit der Bekennenden Kirche, als es auch um die weltanschauliche Auseinandersetzung mit der völkischen und rassistischen Ideologie der Nationalsozialisten ging.
Zu Gast auf der Rüstzeit war Thomas Krieger, Sozialwissenschaftler und Mitarbeiter beim Institut für Ökumene und Weltverantwortung (MÖWE) der Evangelischen Kirche von Westfalen in Dortmund.
Er führte die Mitglieder des Presbyteriums ein in das Themenjahr „Weite wirkt – Reformation und Ökumene“. Er stellte dem Presbyterium die Reformation als eine europäische Bewegung vor, die keinesfalls nur auf den Mann Martin Luther reduziert werden kann. Zu den Wurzeln dieser Bewegung gehören das Auftreten der Waldenser und der böhmischen Brüder, die als Laienprediger wichtige Impulse für die Erneuerung des Glaubens setzten.

Bildzeile: Anhand einer Weltkarte informierte Thomas Krieger (links im Bild) das Presbyterium über die Gründung reformatorisch ausgerichteter Kirchen, die vom Rheinland und von Westfalen ausgingen.

Zu ihrem achten Neujahrsempfang trafen sich über einhundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Petrus-Kirchengemeinde Herne am Letzten Sonntag nach Epiphanias zu einem festlichen Abendmahlsgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp, musikalisch begleitet unter Anderem durch den Posaunenchor des CVJM-Herne unter der Leitung von Stefan Wilhelm.
Mit dem hellen Licht von Weihnachten versehen sich aufmachen, um den Mitmenschen den Schatz des Evangeliums weiterzugeben, mit Gottes gnädiger Hilfe, mit seiner Kraft: das wird auch im neuen Jahr zentrale Aufgabe der Mitarbeitenden sein. Pfarrer Jens-Christian Nehme und Pfarrer Horst-Hermann Bastert bestärkten die Gemeinde auf diesem Weg mit ihren Verkündigungsimpulsen.

 

Beim anschließenden Zusammensein im Gemeindehaus am Regenkamp erhielten alle Mitarbeitenden eine von Mitarbeiterin Irmhild Hartmann erstellte Dankeskarte mit einer Vorab-Erinnerung an das bevorstehende Reformationsjubiläum im Jahr 2017: eine kleine Lutherrose zum Anstecken ans Revers.

 

Neben einem allgemein ausgesprochenen Dank für alle ehren-, neben- und hauptamtliche Mitarbeit des vergangenen Jahres überreichte Pfarrer Bastert Presbyterin Margret Trappe-Creß einen großen Blumenstrauß für ihre über fünfundzwanzigjährige Mitarbeit in der Leitung der früheren Dreifaltigkeits- und jetzigen Petrus-Kirchengemeinde.

als Ereignis im Quartier
Auch in diesem Jahr war der Lebendige und Ökumenische Adventskalender in Herne-Süd vom 1. bis zum 23. Dezember gut besucht. An manchen Abenden kamen in der Zeit von 18 bis 19 Uhr über fünfzig Advents-Freunde aller Konfessionen zusammen. Mit Hören und Singen, mit nachbarschaftlichem Austausch bei Gebäck, heißen (oder kühlen) Getränken und Kerzenschein stimmte man sich auf das Weihnachtsfest in besinnlicher Weise ein.
Neben Privathaushalten waren auch wieder Geschäftsleute wie die Bäckerei Peter Hegh, eine Wohnungsbaugesellschaft oder soziale Institutionen wie das Evangelische Kinderheim, das AWO- und das DRK-Seniorenhaus vertreten.
Allen Beteiligten von dieser Seite aus ein herzliches Dankeschön fürs Mitmachen! Wer möchte, ist herzlich zu einem Nachgespräch eingeladen am Montag, 18. Januar im Gemeindehaus der Herz-Jesu- Kirche.

Mit gleich zwei Konzerten hintereinander bescherte der Chor der Städtischen Musikschule Herne „Invitation“ unter der Leitung von Joachim Stückemann etwa achthundert Zuhörerinnen und Zuhörern eine begeisternde Vorstellung in der Evangelischen Dreifaltigkeitskirche in Herne-Süd.
Am Wochenende des zweiten Adventssonntages ließen die beiden nur leicht variierenden Konzerte für Freunde klassischer und populärer Weihnachtsmelodien kaum Wünsche offen. Der Chor eröffnete seinen Vortrag mit dem Kirchenchoral „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ aus dem Oratorium „Paulus“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Über die Chorkomposition „Advent der Christenheit“ von Lorenz Maierhofer, einem klangvollem Aufruf zu innerer Einkehr, führte das dritte Stück „All bells in paradise“ zum musikalischen Leitthema des Abends: das Weihnachtsfest in all seinen Facetten.
Es beginnt mit Dunkelheit und Stille, in der das HER-Z-Ton-Ensemble die beiden Volksweisen „Maria durch ein Dornwald ging“ und „Lasst uns lauschen, heilige Engel“ vortrug. Unter der Begleitung von Bläsern und Orgel folgt die Einladung zur Anbetung „Heiligste Nacht“ mit dem Text aus einem Salzburger Gesangbuch von 1783.
Diese und weitere eher ruhige und getragene Stücke dienten der Vorbereitung zur jubilierenden Weihnachtsfreude, die sich in ganz anderen Rhythmen und Musikstilen eine Bahn bricht, eben mit Arrangements von Harry Simeone („Do you hear what I hear“) oder -eingängig und wunderschön-John Rutter („Christmas Lullaby“).
Schließlich kommt es mit dem traditionellem englischen „We wish you a merry Christmas“ zu einer gelösten Weihnachtsfreude, die sich auch beim Publikum -besonders im Konzert am Sonntagabend- immer wieder in spontanem, kräftigem Applaus äußerte.
Was der Chor mit seinen Frauen- und Männerstimmen in Gestalt verschiedener Ensembles zu leisten imstande ist, hat er zum wiederholten Mal unter Beweis gestellt. Erstaunlich, was in der Schatzkiste Weihnachten alles drinsteckt und welche Kräfte der Begeisterung das Fest zu wecken vermag. Weihnachten ist eben unausschöpflich!
Ein besonderes Lob verdient haben sich auch Solistin Danuta Zadarko, Christopher Brauckmann (Orgel und Piano) und das Bläserensemble mit Felix Bock, Philipp Severin, Dario Rosenberger und Michael Jendral.

Familienzentrum feiert Weihnachten in der Kirche
Zu ihrer abschließenden großen Weihnachtsfeier kam das ganze Familienzentrum Dreifaltigkeit von der Holsterhauser Straße in der Kirche zusammen, nach der es benannt ist: der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp.
Leiterin Livia Leichner begrüßte Kinder und Eltern und führte in die Feier ein. Die Kinder sangen Weihnachtslieder und sagten Sprüche auf. Als besondere Überraschung führten die Erzieherinnen des Gemeinde-Familienzentrums die Geschichte eines Paares auf, das sich um so viele Mitmenschen kümmern muss, dass es weder Zeit hat, Geschenke zu besorgen noch Plätzchen zu backen. Doch in den Nächten vor Weihnachten wird ihnen unerwartete Hilfe zuteil…
Die Feier endete im Kirchenraum bei Kaffee, Kuchen und einem gemeinsamen Liedersingen. Für die Kinder gab es am Taufstein ein leckeres, aber gesundes Weihnachtshäuschen aus Möhren- und Gurkenscheiben.

Ein seltenes Hochzeitsjubiläum konnten am 14. Dezember Heinz und Lieselotte Miericke aus Herne-Süd feiern. Das Paar hatte sich im Kriegsjahr 1944 verlobt. Nach kurzer Gefangenschaft und  der Behandlung einer Kriegsverletzung des Mannes kam das Paar, ein gebürtiger Berliner und eine gebürtige Hernerin, wieder zusammen. Nach der standesamtlichen Trauung heirateten die beiden kirchlich in der Horsthauser Kapelle, dem Vorgängerbau der Zionskirche. Die Trauung nahm Pfarrer Hartmann vor.

Zum  Jubiläumstag gratulierten die beiden Töchter und ein Schwiegersohn sowie Nachbarn und weitere Angehörige, auch aus Berlin. Neben der von Bundespräsident Joachim Gauck unterzeichneten Urkunde überbrachte Pfarrer Bastert die Glückwünsche der Evangelischen Kirche von Westfalen von Präses Annette Kurschus sowie den besten Wünschen der Petrus-Kirchengemeinde.