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 Sie gehört schon zur Tradition der Frauenhilfe Dreifaltigkeit die alljährlich stattfindende Karnevalsfeier.

 Froh gestimmte Frauen, ein karnevalistisch geschmückter Raum, beschwipste Berliner zum Kaffee-
 Dieses alles gehört dazu, wenn es heißt: „Warum ist es bei uns so schön?“ Eine selbstverfasste Büttenrede von Irmhild Hartmann, Thema: „Fernsehen ist wunderbar“  2 Tratschtanten die sich austauschten, sorgten für super Stimmung. Nicht zu überhören waren die mit viel Freude gesungenen Rheinischen Schunkellieder.
 Natürlich wie es sich für eine ordentliche Karnevalsfeier gehört, gab es auch wieder die Ordensverleihung.
 Orden in Form eines roten Herzens schmückten die Frauen.
 Viel zu schnell war der Nachmittag vorbei, aber im nächsten Jahr gibt es die fünfte Jahreszeit ja wieder.




Bildzeile: Gute Stimmung beim "Frauenkarneval"

Er ist der dienstälteste ehrenamtliche Mitarbeiter der Evangelischen Petrus-Kirchengemeinde und geht auf seinen vierhundertsten ehrenamtlichen Einsatz am weißen Flügel des Gemeindehauses am Regenkamp zu: der frühere Rektor der Börniger Vellwigschule, Werner Kaufhold.
Im Jahr 1996 konnte der ehemalige Gemeindepfarrer des Feldkampbezirkes, Werner Beyna, ihn für die Mitarbeit gewinnen. Es ging um die musikalischen Einsätze für die „Singing Oldtimers“ (heute Singkreis für Senioren) unter der Leitung von Marianne Rohleff, um die monatliche Seniorengeburtstagsfeier sowie um das Spielen bei Frauenhilfsjahresfesten und Adventsfeiern.
Auch wenn sein Einsatz nicht mehr ganz so umfangreich sein kann, kommt er doch gerne alle vierzehn Tage zu „seinen“ Frauen ins Gemeindehaus Dreifaltigkeit, um mit ihnen geistliche Lieder und Volkslieder in fröhlicher Atmosphäre zu singen. Pfarrer Bastert dankte dem Jubilar für seinen langjährigen Einsatz mit einem Bildband über das Leben Dietrich Bonhoeffers, der den geistigen Interessen des früheren Deutsch- und Musiklehrers für Musik, Literatur und Geschichte entspricht.


 

Bildzeile:
Mit einem bewährten Mann am Flügel macht das Singen doppelt Freude: Jubilar Werner Kaufhold mit den Seniorinnen des Singkreises vom Regenkamp. Wer mitsingen möchte, ist alle vierzehn Tage montags herzlich willkommen und kann sich bei Leiterin Walburg Speitel unter 80219 informieren.
  

„Man lebt nur einmal in der Welt“ – hohe Gesangskunst erfreut am Regenkamp

 An den Winter erinnerte beim 41. Winterfest des ökumenischen Theaterbesuchskreises Herne nur die Saaldekoration. Im Gemeindehaus an der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp waren drei Künstler und eine Künstlerin des Gelsenkirchener Musiktheaters im Revier (MiR) zu Gast.

 Der Konzertteil begann mit drei Liedern, bravourös gesungen und gestaltet von Bariton Piotr  Prochera:  „Flohlied“ von Ludwig van Beethoven, „Der Tambour“ von Hugo Wolf und „Ach weh mir unglückhaftem Mann“ von Richard Strauss.

 Mit der Arie des Luskin „Kuda, Kuda?“ (Wohin, wohin?) aus der Oper „Eugen Onegin“ von Peter Iljitsch Tschaikowski setzte der Tenor Matthias Koziorowski, Mitglied des „Jungen Ensembles am MiR“  die Darbietungen stimmgewaltig fort. Vom selben Komponisten trug die Mezzosopranistin Almuth Herbst  die „Romanze der Polina“ vor – aus der Oper „Pique Dame“ nach einer Erzählung von Alexander Puschkin.

 Im zweiten Teil erklangen beliebte Weisen aus Oper und Operette. Ein Höhepunkt sicherlich die „Habanera“-Arie aus der Oper  „Carmen“ von Georges Bizet, atemberaubend gesungen und interpretiert von Almuth Herbst. Ratschläge für die Kunst, zu leben und zu lieben, konnte die aufmerksame Zuhörerschaft dem Vortrag von Matthias Koziorowski entnehmen: Das Lied „Man wird ja nur einmal geboren“, das der Komponist Albert Lortzing für seine Oper „Der Waffenschmied“ schrieb, zielt auf den Lebensgenuss mit Augenmaß („Sich mit Verstand der Lust ergeben“).

 Mit der anrührend schön gesungenen Arie „Sonst spielt´ ich mit Zepter und Krone“ aus der Oper „Zar und Zimmermann“, erfüllte der Bariton Michael Dahmen auch einen besonderen Wunsch der Organisatorin des Abends, Pfarrerin Birgit Bastert. Wer stimmte nicht gern ein in den Refrain: „O selig, ja selig, ein Kind noch zu sein!“?

 Zum Ausklang folgten drei Lieder aus dem Bereich der leichten Muse:  „Spiel auf deiner Geige“, eine Operettenmelodie von Robert Stolz, „Liebling, mein Herz lässt dich grüßen“ von Werner Richard Heymann sowie „Ein Lied geht um die Welt“ von Hans May. Wie in jedem Jahr moderierte Herburg Terveer-Miassojedov  informativ und charmant.

  

 Bildzeile: Sie ernteten anhaltenden Applaus für ihre Gesangsleistung (von links nach rechts): Matthias Koziorowski, Michael Dahmen, Almuth Herbst, Kapellmeister Bernhard Stengel, Moderatorin Herburg Terveer-Mieassojedov, Piotr Prochera und Pfarrerin Birgit Bastert.

Weitere Fotos:  siehe unter Theaterkreis

 

Mit einem gut besuchten Gottesdienst feierte die Petrus-Kirchengemeinde am letzten Sonntag im Januar ihren fünften Mitarbeiterdanktag in der Dreifaltigkeitskirche am Regenkamp. Zu Beginn des Gottesdienstes trug Presbyter Jürgen Winkelmann die Altarbibel in den Kirchenraum und legte sie auf den Altar. So wurde zeichenhaft gleich zu Beginn deutlich, auf welcher Grundlage alle Aktivitäten in der christlichen Gemeinde geschehen: auf der Basis der biblischer Weisungen und ihres Zuspruchs.
Die Verkündigung durch die Pfarrer Jens-Christian Nehme und Horst-Hermann Bastert führte anhand von Psalm 116 mitten hinein in die Praxis eines gelebten Glaubens, der vom Gottesdienst ausgeht und wieder zu ihm zurückführt. Auch im neuen Jahr werden Mitarbeitende versuchen, dazu beizutragen, dass sich Menschen angesprochen und gestärkt fühlen durch das belebende Wort Gottes.
Im Gottesdienst wurden vier Erzieherinnen des Familienzentrums Dreifaltigkeit in ihren Dienst als Erzieherinnen der Gemeinde eingeführt: Astrid Schwarz, Christina Tittel, Nina Froese und Katja Behlau. Erzieherin Anita Heinemann konnte herzliche Glückwünsche zu ihrem zehnjährigen Jubiläum als Erzieherin in der Gemeinde-Kindertageseinrichtung an der Kronenstraße in Empfang nehmen. Auch einige Mitarbeiterinnen in der Kinder- und Jugendarbeit ließen sich segnen.

Dank- und Fürbittengebet nach der Abendmahlsfeier beim Mitarbeiterdanktag
Guter Gott,
wir danken Dir, dass du uns beschenkst mit deinen Gaben.
Wir haben Brot und Wein miteinander geteilt.
Wir wissen, dass wir als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde von diesen Gaben leben.
Wir bitten dich:
Mache uns bereit, dass wir auch in diesem Jahr uns wieder einsetzen für die Menschen, die du uns anvertraust:
- Für die Kinder und Familien in unseren Tageseinrichtungen und unserem Familienzentrum;
-für Taufeltern, für junge Paare, für belastete Mitmenschen, für Kranke, Sterbende und Trauernde.
Ach, Herr, hilf uns, damit wir Trost bringen zu denen, die Trost nötig haben.
Und dass wir selber Hilfe und Aufmerksamkeit finden, wenn wir sie brauchen.
Deine Nähe ist unser Glück.
An diesem Sonntag bitten wir dich auch für Christinnen und Christen, die nicht so sicher leben wie wir:
„Du kennst jede und jeden unter unseren Glaubensgeschwistern, die in nicht wenigen Ländern Verfolgung erleiden, viele Millionen, weil sie den Namen Christi tragen und sich dazu bekennen.
Wecke in uns den geschwisterlichen Geist, der uns erst fähig macht, für die Verfolgten, die Entrechteten und die Gefangenen unserer weltweiten Kirche einzutreten, vor dir, in unserer Öffentlichkeit und vor den Thronen und Machtzentralen der Verantwortlichen.“
Herr, du kennst unsere Herzen.
Festige sie, damit wir Gemeinde sind in deinem Sinn und deinen Auftrag wahrnehmen!
Amen.

            


Foto 1: Die Petrus-Mitarbeiterschaft versammelte sich nach dem Gottesdienst im Gemeindehaus am Regenkamp zum Grünkohlessen und zum gemütlichen Beisammensein.

Foto 2: Auch junge Mitarbeiterinnen hatten beim Jahrestreffen der Gemeinde ihren Spaß.
Foto 3: Ein festlich geschmückter Saal wartete auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach dem Gottesdienst.
Foto 4: An den Tischen ergaben sich immer wieder angeregte Gespräche.

  

Zwölf Konfirmandinnen und Konfirmanden der Dreifaltigkeitskirche beteiligten sich an diesem Heiligabend am Weihnachtsspiel der Familien-Christvesper. Als Kinder von Bethlehem machten sie sich auf die Suche nach dem neu geborenen Kind. Die Erwachsenen können ihnen nur begrenzt weiterhelfen:  Ein Bettler, ein Steuerbeamter, ein jüdischer Geistlicher und ein Gastwirt. Dem Gastwirt schlägt das Gewissen: Er beauftragt die Kinder, Brot und Milch zum Stall von Bethlehem zu bringen.

Pfarrer Horst Bastert hob in seiner Deutung des Spiels die lobenswerte Hartnäckigkeit der Kinder hervor. Sie lassen nicht locker und finden zum Geheimnis von Weihnachten.

Die Kinder am Wirtshaus „Zum Goldenen Ochsen“.



                                                                                                                          Sie tragen einen leuchtenden Stern vor sich her.

"Beim Adventskalender der Familie Meyer an der Wiescherstraße in Herne-Constantin wurden Erinnerungen aus der Zeit des Bergbaus ausgetauscht. Außerdem war Papst Franz mit einem Konterfei präsent: der Papst feiert am 17.12. seinen Geburtstag."

 






weitere Bilder folgen

Halbzeit beim lebendigen Adventskalender:  Auch in diesem Jahr erfreut sich der lebendige Adventskalender eines lebhaften Zuspruchs. An jedem Abend im Advent öffnet sich eine Tür  in Herne-Süd und Constantin und wird zum Treffpunkt. Es werden Adventslieder angestimmt, Gedichte vorgetragen und Plätzchen angeboten.Auch ein Glas Glühpunsch oder eine Tasse Kakao sind oft dabei. Die künftigen Gastgeber freuen sich über Ihren Besuch um 18 Uhr!

 

Damit hatten die Frauen der Frauenhilfe Dreifaltigkeit nicht gerechnet: Dass der viel beschäftigte Nikolaus zu einer Stippvisite am Vorabend des 6. Dezember das Gemeindehaus am Regenkamp besuchen konnte. Er nutzte gern die Gelegenheit, seinen Unmut über die auch ihn betreffenden Sparrunden los zu werden. Aus Kostengründen hat er in diesem Jahr keinen Begleiter an seiner Seite. „Außerdem muss ich in diesem Jahr alle Wege zu Fuß erledigen. Nicht einmal die Fahrtkosten mit der Bahn haben sie mir erstattet“, beklagte  er sich bei Frauenhilfsleiterin Irmhild Hartmann, die ihn interviewte.

Grund zur Freude im Advent hatten die Frauenhilfsfrauen über den adventlich geschmückten Saal des Gemeindehauses, über die besinnliche Andacht zum Thema „Unter einem hellen Stern“ sowie über die gemeinsam gesungenen Adventslieder. Am 9. Januar trifft sich die Frauenhilfe zum ersten Mal im neuen Jahr 2014.




Irmhild Hartmann gibt dem Nikolaus Gelegenheit, sich einmal auszusprechen

 Ilse Schmidt und Renate Wroblewski erfreuten die Frauen mit ihrem Flötenspiel.

 Auch das Gespräch an den Tischen kam nicht zu kurz.

 

 

 Mit großer Begeisterung feierten die Kinder des Familienzentrums Dreifaltigkeit am ersten Advent wieder ihren Sternentag. Im Familiengottesdienst mit Taufe in der Dreifaltigkeitskirche grüßte schon von weitem der Herrnhuter Königsstern über dem Taufstein. “ Mit dem Stern Jesu machen wir uns in der Adventszeit auf den Weg nach Weihnachten“, so Pfarrer Horst Bastert. Nach den Sternenliedern versammelten sich die Kindergartenkinder um den Taufstein, um die Taufe von Ben Pogner aus nächster Nähe mit zu vollziehen.
 
 Im Anschluss an den Gottesdienst kamen Eltern, Kinder und andere Gemeindeglieder im Gemeindehaus zusammen, um Sterne für den Hausgebrauch zu basteln. Einige herausragende Sterne fanden unter Moderation von Irmhild Hartmann den Weg an den neu aufgestellten Weihnachtsbaum im Gemeindesaal. Das von Marlies Reimüller und Livia Leichner zubreitete Essen, Erbsensuppe für die Erwachsenen und Spaghetti-Bolognese für die Kinder, fand dankbare Abnehmer.




 
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 Viele große und kleine Sterne entstanden am 1. Adventssonntag im Gemeindezentrum Dreifaltigkeit am Regenkamp.
 
 Zur Mittagszeit ließen es sich Eltern und Kinder gerne gut schmecken. Das Lob für die Köchinnen Livia Leichner und Marlies Reimüller ließ nicht lange auf sich warten.

Von Rachmaninoff bis Schumann reichte das Spektrum der Darbietungen des mehrfachen Preisträgers internationaler Musikwettbewerbe, des Konzertpianisten Dai Asai.  Der Japaner Asai lebt in Dortmund und wurde in Yokohama geboren. Er  spielte am Vorabend des ersten Advents  zum wiederholten Mal am weißen Flügel des Gemeindezentrums am Regenkamp zur Freude von achtzig Besuchern, darunter zwei Stücke von Sergej Rachmaninoff zum Eingang: die Elegie es-moll  opus 3-1 und die Prélude cis-moll opus 3-2. Besonders beeindruckten die Töne der Ballade Nr. 2 h-moll von Franz Liszt, aber auch das mit großer Konzentration gespielte  Abschlussstück Carnaval  opus 9 von Robert Schumann.

Wie in jedem Jahr gab es als Ausblick auf das noch in weiter Ferne liegende Weihnachtsfest eine freie Improvisation von „Stille Nacht“. Dai Asai hat sich mit seinem Vortrag erneut in die Herzen seiner aufmerksamen Zuhörerschaft gespielt, die sich mit anhaltendem Applaus bedankte.




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Pfarrer i.R.Werner Beyna Gast beim  Klavierkonzert

Pfarrerin Birgit Bastert, Organisatorin des Klavierabends, bedankte sich im Namen der Gemeinde bei dem Künstler und wies darauf hin, dass die zu Gehör gebrachten Stücke im nächsten Jahr als CD erscheinen

Dai Asai begeisterte mit seinem großen Können eine bereits adventlich gestimmte Zuhörerschaft.