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Heidrun Mottyll stellt achtzehn Werke in der Dreifaltigkeitskirche aus

„In Herne und um Herne herum“ lautet der Titel der Ausstellung der Herner Künstlerin Heidrun Mottyll, gebürtig aus Wanne-Eickel, die nach dem Gottesdienst in der Herner Dreifaltigkeitskirche eröffnet wurde. Dazu gehören farbenprächtige Ölgemälde mit Ansichten der Cranger Kirmes genauso wie Zechengebäude und Industrielandschaften, zum Beispiel  ein Bild vom Großprojekt der Emscher-Renaturierung.

Die Künstlerin sieht ihre Bilder im Dialog mit den Mitte der sechziger Jahre geschaffenen Glasfenstern der Dortmunder Künstlerin Hilde Hoffmann-Schulte (verstorben 2014). Auf ihnen sind großflächige Industrieformen in freier Komposition zu sehen. Wer im Ruhrgebiet aufgewachsen ist, kann diese Formen unmittelbar erkennen. Das eindrückliche Blau und Grün der Fenster stellen für die Künstlerin einen Bezug zur Emscher her, das heißt zur natürlichen Umgebung.

„In der Industrie formt der Mensch die Natur für seine Zwecke um“, so Pfarrer Horst Bastert bei der Eröffnung. Die Ausstellung ist bis einschließlich 16. Juli geöffnet und kann an Sonn- und Feiertagen nach den Gottesdiensten besichtigt werden. Sondertermine für Besichtigungen können mit der Künstlerin selbst oder mit Pfarrer Bastert vereinbart werden (02323-45871).

Bildzeile: Die Künstlerin Heidrun Mottyll (zweite von links) im Gespräch mit Besucherinnen der Vernissage in der Herner Dreifaltigkeitskirche

 

Herner Prinzenpaar besucht Frauenhilfe am Regenkamp

Die Frauenhilfe Dreifaltigkeit traf sich in der zweiten Februarwoche zu einem zünftigen Karnevalsnachmittag. Nicht traditionell, aber wenn es sich ergibt, lädt die Frauenhilfe dazu ein. Die Leiterin, Irmhild Hartmann, hatte ein buntes Programm vorbereitet. Es begann mit einer gelungenen Überraschung: Das Herner Prinzenpaar, Prinzessin Martina I. und Prinz Hilmar I., gab sich die Ehre.

Gemeinsam mit ihrem Adjutanten  ließen es sich die drei nicht nehmen, die  hübsch behüteten Damen auf die närrischen Tage einzustimmen. Gern sangen die Damen die bekannten Karnevalsschlager mit. Das Paar berichtete von seinen vielen Auftritten und wies auf anstehende karnevalistische Veranstaltungen in Herne hin.  Dann musste sich das Paar auch schon wieder verabschieden – der nächste Auftritt wartete.

Im Saal ging es stimmungsvoll  weiter:  Irmhild Hartmann hatte eine Büttenrede vorbereitet unter dem Motto: Fernsehen war wunderbar. Heute sei das eher weniger der Fall.  Aber wozu Fernsehen, wenn das richtige Leben so unterhaltsam ist?

Im Laufe des Nachmittags zeigten noch drei weitere  Frauen aus der Gruppe, was sie schauspielerisch drauf haben: ein Ehepaar bei einem gemeinsamen Konzertbesuch  – Loriot lässt grüßen – und zwei Solo-Auftritte zum Thema Alkohol.

Birgit Bastert

Fotos: B.Bastert u. Siepmann

 

 

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