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Klavierkonzert im Advent mit Kontrasten

Der Advent veraltet nicht. Wir bekommen Bekanntes immer wieder auf neue Weise dargeboten.

Das zeigte sich auch am Vorabend des Ersten Advents in der Dreifaltigkeitskirche der Petrus-Kirchengemeinde Herne bei einem Klavierkonzert des japanischen Pianisten Dai Asai. Er bot seinen Zuhörerinnen und Zuhörern mit Stücken von Wolfgang Amadeus Mozart und Fréderic Chopin eine emotionale Einstimmung in die Zeit des Wartens auf Weihnachten. Mozarts Fantasie d-Moll begann mit einer nachdenklich, erwartungsvollen Stimmung. Sie setzte sich nicht hektisch, sondern festlich und zielstrebig fort mit der Klaviersonate A-Dur. Das bekannte Ausgangsmotiv wurde am Ende wieder aufgenommen und mündete in einen sehr zuversichtlichen, freudigen Ton.

Dass im Advent Gottes etwas Fremdes und Gewaltiges auf die Menschheit zukommt, deuteten die beiden Chopin-Stücke an: Nämlich die Polonaise-Fantasie As-Dur op 61 sowie die Nocturne c-Moll. Sie eröffneten in Kontrast zu Mozart neue Klangräume und deuteten mit Klängen wie von fern den Weg zur Weihnacht an. Zum Abschluss gab es die Andante spianato et grande polonaise brillante in Es-Dur op 22 mit spielerisch -luziden Tonfolgen und vielen Wechseln von leise zu laut.

Von der Zuhörerschaft gab es begeisterten Applaus für eine Stunde Klaviermusik mit höchster Präzision und Ausdrucksstärke.

Bildzeile(:von links)  Der japanische Pianist Dai Asai stimmte am Vorabend des 1. Advents die zuhörende Gemeinde ein auf das, was im Advent auf sie zukommt.

Nach dem Konzert danken viele Besucherinnen und Besucher dem Pianisten für seinen Vortrag.

Die frühere Mitarbeiterin der Petrusgemeinde, Walburg Speitel, die selbst Klavier spielt,  freut sich über das jährliche Wiedersehen mit Dai Asai.

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